Do, 11:31 Uhr
08.03.2007
Gute Zusammenarbeit
Nordhausen/Ellrich (nnz). nnz-Leserin Doris Apel hatte die Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt Leinefelde kritisiert. Das wiederum kann im Südharz nicht bestätigt werden...
Die Aussage von Doris Apel, dass das Straßenbauamt Leinefelde überwiegend die Gelder nur im Eichsfeld investiert, kann von dem Bürgermeister der Stadt Ellrich, Matthias Ehrhold, so nicht bestätigt werden. Seit seinem Amtsantritt im Juni vergangenen Jahres es mehrere sehr konstruktive und ergebnisorientierte Gespräche im Straßenbauamt gegeben.
So wurde unter anderem beraten, dass ein Ausbau der L 1014 als Landesstraße auf Grund ihrer überwiegend regionalen Verkehrsbedeutung mit einer Ausbaubreite von 5,50 m nicht erforderlich ist, jedoch die Wichtigkeit einer Ortsverbindung der Orte Sülzhayn mit Rothesütte und damit mit dem Verwaltungszentrum Ellrich außer Frage steht. Favorisiert wird nunmehr sowohl seitens der Stadt Ellrich als auch vom Straßenbauamt Leinefelde der Bau einer Ortsverbindungsstraße mit einer Ausbaubreite von 4,25 m und mehreren Ausweichstellen. Dadurch verringern sich nicht nur die Gesamtinvestitionskosten von ehemals drei auf eine Million Euro, sondern auch die notwendigen Eingriffe in Natur und Landschaft.
Richtig ist, so Ehrhold gegenüber der nnz, dass seit nunmehr über 10 Jahre um den Bau der L 1014 gerungen wird, was aber keinesfalls an einer möglichen schleppenden Arbeitsweise des Straßenbauamtes liegt. Vielmehr lag die Problematik neben naturschutzfachlichen Aspekten überwiegend in den noch vorhandenen Grundwasserbrunnen und der Nichtaufhebung der Trinkwasserschutzzone mit der Folge eines sehr kostenintensiven Ausbaus der Straße von Sülzhayn bis zum Jägerfleck. Erst Anfang dieses Jahres erfolgte vom Wasserverband Nordhausen die endgültige Stilllegung der Trinkwasserbrunnen mit der Folge, dass nunmehr einer Sanierung der Straße nichts mehr im Wege steht.
Bei der momentanen Haushaltslage des Landkreises Nordhausen wäre jedoch mit einem Bau der Straße in den nächsten drei Jahren nicht zu rechnen, so dass der gefasste Kreistagsbeschluss aus dem Jahr 2004 zum Bau der Straße als Kreisstraße dem weiteren Verfahrensablauf auf unbestimmte Zeit behindert hätte. Aus diesem Grund wurde der Beschluss aus 2004 in der jüngsten Kreistagssitzung aufgehoben und damit der Weg für den möglichen Bau der Straße in Kooperation der Stadt Ellrich mit dem Straßenbauamt Leinefelde freigemacht.
Als weitere Ergebnisse der Beratungen im Straßenbauamt konnte verzeichnet werden, dass in diesem Jahr eine komplette Neubeschilderung innerhalb der Stadt Ellrich vorgenommen wird und der Monat Juni 2007 als Termin für den Baubeginn der längst überfälligen Sanierung der Nordhäuser Straße von der Kreuzung Sandstraße/ Hospitalstraße bis zur Zorgebrücke vorgesehen ist.
Sicher sind dies nur kleine Schritte zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur in der Einheitsgemeinde Ellrich, aber auch dem Straßenbauamt sind auf Grund der zur Verfügung stehenden Gelder durch die Landesregierung die Hände gebunden, meinte der Ellricher Bürgermeister abschließend.
Autor: nnzDie Aussage von Doris Apel, dass das Straßenbauamt Leinefelde überwiegend die Gelder nur im Eichsfeld investiert, kann von dem Bürgermeister der Stadt Ellrich, Matthias Ehrhold, so nicht bestätigt werden. Seit seinem Amtsantritt im Juni vergangenen Jahres es mehrere sehr konstruktive und ergebnisorientierte Gespräche im Straßenbauamt gegeben.
So wurde unter anderem beraten, dass ein Ausbau der L 1014 als Landesstraße auf Grund ihrer überwiegend regionalen Verkehrsbedeutung mit einer Ausbaubreite von 5,50 m nicht erforderlich ist, jedoch die Wichtigkeit einer Ortsverbindung der Orte Sülzhayn mit Rothesütte und damit mit dem Verwaltungszentrum Ellrich außer Frage steht. Favorisiert wird nunmehr sowohl seitens der Stadt Ellrich als auch vom Straßenbauamt Leinefelde der Bau einer Ortsverbindungsstraße mit einer Ausbaubreite von 4,25 m und mehreren Ausweichstellen. Dadurch verringern sich nicht nur die Gesamtinvestitionskosten von ehemals drei auf eine Million Euro, sondern auch die notwendigen Eingriffe in Natur und Landschaft.
Richtig ist, so Ehrhold gegenüber der nnz, dass seit nunmehr über 10 Jahre um den Bau der L 1014 gerungen wird, was aber keinesfalls an einer möglichen schleppenden Arbeitsweise des Straßenbauamtes liegt. Vielmehr lag die Problematik neben naturschutzfachlichen Aspekten überwiegend in den noch vorhandenen Grundwasserbrunnen und der Nichtaufhebung der Trinkwasserschutzzone mit der Folge eines sehr kostenintensiven Ausbaus der Straße von Sülzhayn bis zum Jägerfleck. Erst Anfang dieses Jahres erfolgte vom Wasserverband Nordhausen die endgültige Stilllegung der Trinkwasserbrunnen mit der Folge, dass nunmehr einer Sanierung der Straße nichts mehr im Wege steht.
Bei der momentanen Haushaltslage des Landkreises Nordhausen wäre jedoch mit einem Bau der Straße in den nächsten drei Jahren nicht zu rechnen, so dass der gefasste Kreistagsbeschluss aus dem Jahr 2004 zum Bau der Straße als Kreisstraße dem weiteren Verfahrensablauf auf unbestimmte Zeit behindert hätte. Aus diesem Grund wurde der Beschluss aus 2004 in der jüngsten Kreistagssitzung aufgehoben und damit der Weg für den möglichen Bau der Straße in Kooperation der Stadt Ellrich mit dem Straßenbauamt Leinefelde freigemacht.
Als weitere Ergebnisse der Beratungen im Straßenbauamt konnte verzeichnet werden, dass in diesem Jahr eine komplette Neubeschilderung innerhalb der Stadt Ellrich vorgenommen wird und der Monat Juni 2007 als Termin für den Baubeginn der längst überfälligen Sanierung der Nordhäuser Straße von der Kreuzung Sandstraße/ Hospitalstraße bis zur Zorgebrücke vorgesehen ist.
Sicher sind dies nur kleine Schritte zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur in der Einheitsgemeinde Ellrich, aber auch dem Straßenbauamt sind auf Grund der zur Verfügung stehenden Gelder durch die Landesregierung die Hände gebunden, meinte der Ellricher Bürgermeister abschließend.

