Mo, 16:32 Uhr
05.03.2007
Was nun?
Nordhausen (nnz). Ein wenig sprachlos waren die Mitglieder des Nordhäuser Kreisausschusses heute Nachmittag schon. Wie eine Drehleiter finanzieren, wenn kein Geld dafür da ist? Ob die Frage beantwortet werden konnte, das erfahren nnz-Leser mit einem einzigen Klick.
So langsam aber sicher nähert sich der Kreisausschuss hinsichtlich der Arbeitsweise für Journalisten dem Niveau des städtischen Hauptausschusses. Die Arbeitsmaterialen müssen die Redakteure auf zwei Oberschenkeln verteilen, um überhaupt mitschreiben zu können. Das aber nur als Einleitung.
Der Landkreis Nordhausen braucht laut einem Papier des Thüringer Innenministeriums drei oder vier Drehleiterfahrzeuge unter den Feuerwehren. Tatsächlich ist aber nur eine Leiter vorhanden – bei der Nordhäuser Berufsfeuerwehr. Eine zweite kommt in diesen Tagen in Bleicherode an (nnz berichtete bereits). 120.000 Euro ließ sich die Bleicheröder Stadtverwaltung das Teil kosten. Heute nun sollte im Kreisausschuss diskutiert werden, ob denn der Landkreis einen Teil (die Hälfte) der Anschaffungskosten des Schnäppchens mittragen würde.
Erst einmal herrschte Schweigen, bis Egon Primas (CDU) die Frage Was schlagt Ihr (die Verwaltung) denn vor? stellte. Die Antwort lautete, dass im aktuellen Vermögenshaushalt 30.000 Euro eingestellt sind, von denen bereits 25.000 Euro für ein Feuerwehrfahrzeug in Uthleben ausgegeben sind. Zusätzliches Geld kann man nur bei den Mitteln für Schulen wegnehmen, konstatierte Finanzdezernentin Jutta Krauth (SPD). Mehr Geld ist in diesem vermögenden Teil des Haushaltes einfach nicht drin.
Auch deshalb der Vorschlag von Landrat Joachim Claus (CDU): Die Stadtverwaltung Bleicherode und das Landratsamt sollen gemeinsam nach einer Lösung suchen und die dann dem Kreistag vorlegen. Man darf gespannt sein, wo die 60.000 Euro hergenommen werden? Und so fuhr die Bleicheröder Delegation – angeführt von Bürgermeister Frank Rostek – wieder nach Hause. Die drei Männer waren genauso schlau wie zuvor.
Autor: nnzSo langsam aber sicher nähert sich der Kreisausschuss hinsichtlich der Arbeitsweise für Journalisten dem Niveau des städtischen Hauptausschusses. Die Arbeitsmaterialen müssen die Redakteure auf zwei Oberschenkeln verteilen, um überhaupt mitschreiben zu können. Das aber nur als Einleitung.
Der Landkreis Nordhausen braucht laut einem Papier des Thüringer Innenministeriums drei oder vier Drehleiterfahrzeuge unter den Feuerwehren. Tatsächlich ist aber nur eine Leiter vorhanden – bei der Nordhäuser Berufsfeuerwehr. Eine zweite kommt in diesen Tagen in Bleicherode an (nnz berichtete bereits). 120.000 Euro ließ sich die Bleicheröder Stadtverwaltung das Teil kosten. Heute nun sollte im Kreisausschuss diskutiert werden, ob denn der Landkreis einen Teil (die Hälfte) der Anschaffungskosten des Schnäppchens mittragen würde.
Erst einmal herrschte Schweigen, bis Egon Primas (CDU) die Frage Was schlagt Ihr (die Verwaltung) denn vor? stellte. Die Antwort lautete, dass im aktuellen Vermögenshaushalt 30.000 Euro eingestellt sind, von denen bereits 25.000 Euro für ein Feuerwehrfahrzeug in Uthleben ausgegeben sind. Zusätzliches Geld kann man nur bei den Mitteln für Schulen wegnehmen, konstatierte Finanzdezernentin Jutta Krauth (SPD). Mehr Geld ist in diesem vermögenden Teil des Haushaltes einfach nicht drin.
Auch deshalb der Vorschlag von Landrat Joachim Claus (CDU): Die Stadtverwaltung Bleicherode und das Landratsamt sollen gemeinsam nach einer Lösung suchen und die dann dem Kreistag vorlegen. Man darf gespannt sein, wo die 60.000 Euro hergenommen werden? Und so fuhr die Bleicheröder Delegation – angeführt von Bürgermeister Frank Rostek – wieder nach Hause. Die drei Männer waren genauso schlau wie zuvor.

