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Sa, 08:15 Uhr
03.03.2007

Zwei Drittel

Nordhausen (nnz). Die Familienpolitik in Berlin spaltet die politischen Lager in dieser Republik. Die nnz fragte nun einmal nach, ob denn in Thüringen wirklich ein Bedarf an einer frühzeitigen Betreuung des Nachwuchses besteht?


Im Durchschnitt des Jahres 2005 lebten in Thüringen rund 231.000 Frauen mit Kindern unter 18 Jahren zusammen in einer Familie. Davon waren 148.000 Ehefrau, 37.000 Lebenspartnerin in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und 47.000 Alleinerziehende. Sie hatten insgesamt 331.000 minderjährige Kinder zu betreuen.

Zwei Drittel der Mütter waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erwerbstätig (155.000 Personen), darunter 93.000 mit einem Vollzeitjob. 11.000 waren selbstständig. Von den 58.000 teilzeittätigen Müttern gaben 27.000 als Grund für ihre Teilzeitarbeit an, keine Vollzeittätigkeit gefunden zu haben. Für 23.000 waren persönliche und familiäre Verpflichtungen der Hauptgrund. Aus den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, geht weiter hervor, dass 37.000 Mütter erwerbslos und 38.000 Nichterwerbspersonen (alle nicht im Erwerbsleben stehenden Personen, z.B. Schulkinder, Hausfrauen, Rentner) waren.

Für zwei Drittel der Mütter von minderjährigen Kindern, die mit einem Partner ehelich oder nichtehelich zusammenlebten, war die Erwerbstätigkeit die Hauptquelle des Lebensunterhalts. Bei Alleinerziehenden traf das nur auf jede zweite Frau zu und 36 Prozent lebten überwiegend von Arbeitslosengeld I oder II.

99 Prozent der Mütter haben einen allgemeinen Schulabschluss und 92 Prozent verfügen über einen beruflichen oder Hochschulabschluss.
Autor: nnz

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