Do, 09:13 Uhr
01.03.2007
Offensive in Großbritannien
Nordhausen (nnz). Mit großem Erfolg präsentierten am Mittwochabend die Tourismusmarketing-Organisationen von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im Kensington-Palace der britischen Hauptstadt die kulturellen Highlights Mitteldeutschlands. Unter dem Titel Cultural Heart of Germany” starteten die drei Länder damit eine auf drei Jahre angelegte Werbeaktion, um noch mehr britische Touristen nach Mitteldeutschland zu holen...
Über 150 Vertreter der Reisebranche, Journalisten und Unternehmer waren der Einladung in den traditionsreichen Palast, einst Domizil von Prinzessin Diana, gefolgt, um sich über die kulturtouristischen Angebote im Herzen Deutschlands zu informieren.
Bei der Präsentation punktete Mitteldeutschland mit hochkarätigen kulturellen Beiträgen, wie einem Vortrag des Kantors der Dresdener Frauenkirche, Matthias Grünert, am Cembalo, Ausschnitten aus dem Cross-Genre-Spektakel Marquis de Sade der Dessauer Gregor-Seyffert-Compagnie, dem Halberstädter John-Cage-Projekt und – beispielhaft für die exzellente Hotellerie der Region – dem Grand Hotel Mercure Erfurt, dem Schlosshotel Schkopau und dem Radisson SAS Gewandhaus Hotel Dresden.
Beeindruckt zeigten sich die Einkäufer großer britischer Reiseveranstalter, so u.a. Mike Adams, Managing Director von DERTOUR UK und Jane Lowther, Produktmanagerin des britischen Reiseveranstalters travelsphere, die beide den mitteldeutschen Angeboten große Chancen auf dem britischen Markt einräumen: Die Mitteldeutsche Barockmusik, die zahlreichen UNESCO-Welterbestätten der drei Länder, wie das klassische Weimar, das Gartenreich Dessau-Wörlitz und das Dresdner Elbtal mit seinen Schlössern. Aber auch noch nicht so bekannte Ziele, wie das deutsche ‚Woodhenge’, das weltälteste Sonnenobservatorium in Goseck, werden in den nächsten Jahren zunehmend auch Briten nach Mitteldeutschland locken.
Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen starten mit diesem ersten gemeinsamen Tourismusprojekt deutscher Bundesländer auf dem internationalen Markt eine Erfolg versprechende Offensive. Neben den schon weithin bekannten Kulturstätten in Dresden oder Weimar sollen bis 2009 in Großbritannien neue Reiseziele zwischen Thüringer Wald, Harz und Elbe bekannt gemacht und verdeutlicht werden, dass das Kulturelle Herz Deutschlands in Mitteldeutschland schlägt.
Grundlage dafür waren umfangreiche Marktanalysen, unter anderem auch von der Deutschen Zentrale für Tourismus, die bei den britischen Kulturtouristen eine erhebliche Nachfrage nach Themen wie Barockmusik, Schlösser, Parks und Gärten aber auch nach traditionellen Angeboten wie den historischen Schmalspurbahnen und nicht zuletzt der vorzüglichen Hotellerie und Gastronomie in Mitteldeutschland verdeutlichten.
Autor: nnzÜber 150 Vertreter der Reisebranche, Journalisten und Unternehmer waren der Einladung in den traditionsreichen Palast, einst Domizil von Prinzessin Diana, gefolgt, um sich über die kulturtouristischen Angebote im Herzen Deutschlands zu informieren.
Bei der Präsentation punktete Mitteldeutschland mit hochkarätigen kulturellen Beiträgen, wie einem Vortrag des Kantors der Dresdener Frauenkirche, Matthias Grünert, am Cembalo, Ausschnitten aus dem Cross-Genre-Spektakel Marquis de Sade der Dessauer Gregor-Seyffert-Compagnie, dem Halberstädter John-Cage-Projekt und – beispielhaft für die exzellente Hotellerie der Region – dem Grand Hotel Mercure Erfurt, dem Schlosshotel Schkopau und dem Radisson SAS Gewandhaus Hotel Dresden.
Beeindruckt zeigten sich die Einkäufer großer britischer Reiseveranstalter, so u.a. Mike Adams, Managing Director von DERTOUR UK und Jane Lowther, Produktmanagerin des britischen Reiseveranstalters travelsphere, die beide den mitteldeutschen Angeboten große Chancen auf dem britischen Markt einräumen: Die Mitteldeutsche Barockmusik, die zahlreichen UNESCO-Welterbestätten der drei Länder, wie das klassische Weimar, das Gartenreich Dessau-Wörlitz und das Dresdner Elbtal mit seinen Schlössern. Aber auch noch nicht so bekannte Ziele, wie das deutsche ‚Woodhenge’, das weltälteste Sonnenobservatorium in Goseck, werden in den nächsten Jahren zunehmend auch Briten nach Mitteldeutschland locken.
Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen starten mit diesem ersten gemeinsamen Tourismusprojekt deutscher Bundesländer auf dem internationalen Markt eine Erfolg versprechende Offensive. Neben den schon weithin bekannten Kulturstätten in Dresden oder Weimar sollen bis 2009 in Großbritannien neue Reiseziele zwischen Thüringer Wald, Harz und Elbe bekannt gemacht und verdeutlicht werden, dass das Kulturelle Herz Deutschlands in Mitteldeutschland schlägt.
Grundlage dafür waren umfangreiche Marktanalysen, unter anderem auch von der Deutschen Zentrale für Tourismus, die bei den britischen Kulturtouristen eine erhebliche Nachfrage nach Themen wie Barockmusik, Schlösser, Parks und Gärten aber auch nach traditionellen Angeboten wie den historischen Schmalspurbahnen und nicht zuletzt der vorzüglichen Hotellerie und Gastronomie in Mitteldeutschland verdeutlichten.

