Mo, 07:41 Uhr
26.02.2007
Diskussion mit Minister
Nordhausen (nnz). Heute Vormittag diskutieren Auszubildende mit dem Thüringer Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU). Zum Ort des Geschehens und zu den Themen kommen Sie mit dem bekannten Klick.
Die pro vita Akademie Nordhausen führt jährlich Weiterbildungs- und Werkstatttage durch. Es handelt sich um eine staatlich anerkannte berufsbildende Schule, an der Sozialpädagogen, Altenpfleger, Kinderpfleger sowie weitere Sozial- und Gesundheitsberufe ausgebildet werden. Gesundheitsminister Dr. Klaus Zeh wird mit den Schülern über aktuelle sozialpolitische Fragen sowie über die Zukunft des Sozialstaats diskutieren.
Im Vorfeld des Gesprächs betonte Minister Dr. Zeh gegenüber der nnz: "Unser Sozialstaat steht vor großen, neuen Herausforderungen. Gründe dafür sind die Globalisierung und die Veränderungen im Altersaufbau der Bevölkerung. Dies hat auch Auswirkungen auf unsere bisherigen sozialen Sicherungssysteme. Das von Ministerpräsident Dieter Althaus entwickelte Konzept eines Solidarischen Bürgergeldes stellt eine hervorragende Alternative zu dem jetzigen System dar. Eckpfeiler des Konzeptes ist der Anspruch jedes Bürgers auf ein einkommensunabhängiges Bürgergeld in Höhe von 800 Euro im Monat.
Dieses ersetze alle bisherigen Sozialleistungen und lichte so das Dickicht der verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen. Die Gesamtkosten des Bürgergeldes würden deutlich unter der Höhe des derzeitigen Sozialbudgets liegen, argumentiert Zeh. Zugleich biete es eine bedingungslose Grundsicherung für alle, die keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Damit können alle Bürger ohne existenzielles Risiko von ihrer Mündigkeit Gebrauch machen. Es handele sich um ein Konzept, das soziale Sicherheit garantiere und zugleich wirtschaftliche Freiheit ermögliche.
Autor: nnzDie pro vita Akademie Nordhausen führt jährlich Weiterbildungs- und Werkstatttage durch. Es handelt sich um eine staatlich anerkannte berufsbildende Schule, an der Sozialpädagogen, Altenpfleger, Kinderpfleger sowie weitere Sozial- und Gesundheitsberufe ausgebildet werden. Gesundheitsminister Dr. Klaus Zeh wird mit den Schülern über aktuelle sozialpolitische Fragen sowie über die Zukunft des Sozialstaats diskutieren.
Im Vorfeld des Gesprächs betonte Minister Dr. Zeh gegenüber der nnz: "Unser Sozialstaat steht vor großen, neuen Herausforderungen. Gründe dafür sind die Globalisierung und die Veränderungen im Altersaufbau der Bevölkerung. Dies hat auch Auswirkungen auf unsere bisherigen sozialen Sicherungssysteme. Das von Ministerpräsident Dieter Althaus entwickelte Konzept eines Solidarischen Bürgergeldes stellt eine hervorragende Alternative zu dem jetzigen System dar. Eckpfeiler des Konzeptes ist der Anspruch jedes Bürgers auf ein einkommensunabhängiges Bürgergeld in Höhe von 800 Euro im Monat.
Dieses ersetze alle bisherigen Sozialleistungen und lichte so das Dickicht der verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen. Die Gesamtkosten des Bürgergeldes würden deutlich unter der Höhe des derzeitigen Sozialbudgets liegen, argumentiert Zeh. Zugleich biete es eine bedingungslose Grundsicherung für alle, die keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Damit können alle Bürger ohne existenzielles Risiko von ihrer Mündigkeit Gebrauch machen. Es handele sich um ein Konzept, das soziale Sicherheit garantiere und zugleich wirtschaftliche Freiheit ermögliche.


