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Do, 08:09 Uhr
22.02.2007

Neue Ausrichtung

Nordhausen (nnz). Die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) hat das Arbeitsmarktprogramm für das Jahr 2007 aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr wird es in diesem Jahr einige Veränderungen geben. Die nnz stellt sie vor.


ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller zur nnz: „Die Mittel, die wir dafür von der Bundesarbeitsagentur erhalten, gehen um 1,5 Millionen Euro zurück. Gab es aus Nürnberg im Vorjahr bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen noch 13,2 Millionen Euro, so müssen wir in diesem Jahr mit 11,7 Millionen Euro auskommen.“

Die Instrumente, die von der ARGE eingesetzt werden, richten sich in diesem Jahr eindeutig auf den ersten Arbeitsmarkt aus. Hintergrund ist die belebte Konjunktur, die auch die Mitarbeiter der ARGE im Landkreis Nordhausen spüren. Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften hat bei der ARGE in den vergangenen Monaten zugenommen. Deshalb soll das vorhandene Geld verstärkt für berufliche Trainingsmaßnahmen, Qualifizierungen, aber auch für Eingliederungszuschüsse ausgegeben werden.

Das wird jedoch nicht ohne eine Verschiebung zu Lasten des zweiten Arbeitsmarktes gehen. Gab es im Jahr 2005 im Landkreis Nordhausen noch 2.400 Arbeitsgelegenheiten und ABM, so waren es im vergangenen Jahr noch 1.700. Für dieses Jahr prognostiziert Müller die Zahl von 1.200. „Arbeitsgelegenheiten und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der ARGE sind für die Träger, insbesondere für Kommunen keine planbare Größe. Die Verantwortlichen sollten sich auf den jetzigen – für uns positiven – Trend einstellen“, so der Geschäftsführer abschließend.
Autor: nnz

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