Mi, 09:02 Uhr
21.02.2007
Infos für Besitzer
Nordhausen (nnz). Seit 1998, das sind mittlerweile neun Jahre, gibt es die Planungen für ein Industriegebiet in der Goldenen Aue. Jetzt soll mit den Grundstücksankäufen begonnen werden. Eigentlich sollte das bereits im vergangenen Jahr geschehen.
Für die Einrichtung der größten Industriefläche Nordthüringens - das Industriegebiet Goldene Aue bei Nordhausen - ist jetzt der Flächenerwerb angelaufen. Das sagte Nordhausen Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU). In den kommenden Wochen werde die mit der Entwicklung des Gebietes beauftragte Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) ein Büro im Nordhäuser Rathaus eröffnen, als Anlaufstelle für die aktuellen Grundstückseigentümer. Hier kann man sich informieren und Fragen im Zusammenhang mit dem Flächenverkauf klären, sagte Frau Klaan. Merkwürdig allerdings: Bereits im September hieß es aus dem Nordhäuser Rathaus: So wird die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) im Auftrag des Planungsverbandes in den nächsten Wochen mit dem Grunderwerb auf Teilflächen des Gebietes beginnen. Fakt ist: Leicht wird dieser Part nicht werden, wird doch der überwiegende Teil der Fläche landwirtschaftlich genutzt, ist also verpachtet.
Das Industriegebiet ist und bleibt nicht nur aus wirtschaftspolitischer Sicht das wichtigste- und das Leitprojekt für unsere gesamte Region, so die Dezernentin. Die jüngsten Nachfragen nach Industrieflächen, die gute Entwicklung der bereits angesiedelten Firmen und die Fortschritte beim Bau der A 38 erhöhen den Druck, hier zügig an der Entwicklung des Industriegebietes zu arbeiten. In knapp anderthalb Jahren wollen wir die ersten Flächen anbieten können!
In den zurückliegenden Tagen sei sie verstärkt in den Nordhäuser Firmen unterwegs gewesen, um dort den aktuellen Stand der Planungen vorzustellen. Denn die Unternehmer hier vor Ort sind unsere wichtigsten Multiplikatoren, sie sind die besten Botschafter; sie können Geschäftspartner aus erster Hand und authentisch von den Vorzügen des Standortes Nordhausen berichten und sie für das Industriegebiet interessieren, sagte Frau Klaan.
Die Vorbereitungsarbeiten seien in vollem Gang, so die Dezernentin weiter. Derzeit werde von Fachfirmen die Erschließung für das 100-Hektar-Areal geplant, es geht dabei um die Planung der Ver- und Entsorgungsleitungen, von Zufahrtsstraßen und die Umverlegung von vorhandener unterirdischer Infrastruktur - wie zum Beispiel einer Hochdruck-Gasleistung. In den kommenden Monaten werde mit Vermessungsarbeiten und Baugrunduntersuchungen begonnen.
Prädestiniert für die Ansiedlung einer ersten Firma sei der Flächenabschnitt nahe Urbach. Dort liegt bereits in unmittelbarer Nähe wichtige Infrastruktur und eine Straße ist ebenfalls schon jetzt vorhanden, so Klaan abschließend.
Autor: nnzFür die Einrichtung der größten Industriefläche Nordthüringens - das Industriegebiet Goldene Aue bei Nordhausen - ist jetzt der Flächenerwerb angelaufen. Das sagte Nordhausen Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan (CDU). In den kommenden Wochen werde die mit der Entwicklung des Gebietes beauftragte Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) ein Büro im Nordhäuser Rathaus eröffnen, als Anlaufstelle für die aktuellen Grundstückseigentümer. Hier kann man sich informieren und Fragen im Zusammenhang mit dem Flächenverkauf klären, sagte Frau Klaan. Merkwürdig allerdings: Bereits im September hieß es aus dem Nordhäuser Rathaus: So wird die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) im Auftrag des Planungsverbandes in den nächsten Wochen mit dem Grunderwerb auf Teilflächen des Gebietes beginnen. Fakt ist: Leicht wird dieser Part nicht werden, wird doch der überwiegende Teil der Fläche landwirtschaftlich genutzt, ist also verpachtet.
Das Industriegebiet ist und bleibt nicht nur aus wirtschaftspolitischer Sicht das wichtigste- und das Leitprojekt für unsere gesamte Region, so die Dezernentin. Die jüngsten Nachfragen nach Industrieflächen, die gute Entwicklung der bereits angesiedelten Firmen und die Fortschritte beim Bau der A 38 erhöhen den Druck, hier zügig an der Entwicklung des Industriegebietes zu arbeiten. In knapp anderthalb Jahren wollen wir die ersten Flächen anbieten können!
In den zurückliegenden Tagen sei sie verstärkt in den Nordhäuser Firmen unterwegs gewesen, um dort den aktuellen Stand der Planungen vorzustellen. Denn die Unternehmer hier vor Ort sind unsere wichtigsten Multiplikatoren, sie sind die besten Botschafter; sie können Geschäftspartner aus erster Hand und authentisch von den Vorzügen des Standortes Nordhausen berichten und sie für das Industriegebiet interessieren, sagte Frau Klaan.
Die Vorbereitungsarbeiten seien in vollem Gang, so die Dezernentin weiter. Derzeit werde von Fachfirmen die Erschließung für das 100-Hektar-Areal geplant, es geht dabei um die Planung der Ver- und Entsorgungsleitungen, von Zufahrtsstraßen und die Umverlegung von vorhandener unterirdischer Infrastruktur - wie zum Beispiel einer Hochdruck-Gasleistung. In den kommenden Monaten werde mit Vermessungsarbeiten und Baugrunduntersuchungen begonnen.
Prädestiniert für die Ansiedlung einer ersten Firma sei der Flächenabschnitt nahe Urbach. Dort liegt bereits in unmittelbarer Nähe wichtige Infrastruktur und eine Straße ist ebenfalls schon jetzt vorhanden, so Klaan abschließend.

