Mo, 10:38 Uhr
09.03.2026
Ein Blick in die Statistik
Rund 2130 Iraner in Thüringen
Anlässlich der Situation im Iran wirft das Thüringer Landesamt für Statistik einen Blick auf die Bevölkerungsdaten iranischer Staatsbürgerinnen und -bürger in Thüringen und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Thüringen und dem Iran...
Nach Angaben des Ausländerzentralregisters (AZR) lebten am 31.12.2024 rund 2 130 Personen aus dem Iran in Thüringen. Darunter waren fast die Hälfte (47,9 Prozent) Schutzsuchende. Das Durchschnittsalter der iranischen Staatsangehörigen in Thüringen lag bei 32,1 Jahren. Die in Thüringen wohnhaften Frauen und Männer aus dem Iran wiesen eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Deutschland von 4,0 Jahren auf. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller Ausländerinnen und Ausländer in Thüringen betrug zum selben Zeitpunkt insgesamt 6,7 Jahre.
Nach Kreisen betrachtet lebten in Thüringen am 31.12.2024 die meisten Iranerinnen und Iraner in der kreisfreien Stadt Jena, und zwar 465 Personen und damit über ein Fünftel (21,8 Prozent) der iranischen Bevölkerung Thüringens. Darauf folgten Erfurt mit 385 Personen (18,1 Prozent) und Weimar mit 210 Personen (9,9 Prozent). Die wenigsten Iraner und Iranerinnen lebten im Landkreis Sonneberg (5 Personen; 0,2 Prozent). In Erfurt lebten mit 255 Personen die meisten Schutzsuchenden der iranischen Bevölkerung.
Der Blick auf die Wanderungsbewegungen der iranischen Staatsangehörigen über die Jahre 2015 bis 2024 ergibt in jedem Jahr einen deutlichen positiven Saldo. Innerhalb dieses Zeitraumes gab es in Thüringen insgesamt 1 833 Zuzüge mehr als Fortzüge von Personen mit iranischer Nationalität. Im Jahr 2024 zogen beispielsweise 519 Iranerinnen und Iraner nach Thüringen, während 314 Thüringen verließen.
Die meisten iranischen Staatsbürger zogen 2018 nach Thüringen (541 Zuzüge), die höchste Zahl an Fortzügen wurde mit 314 im Jahr 2024 registriert.
Im Zeitraum von 2015 bis 2024 wurden in Thüringen insgesamt 160 Personen eingebürgert, die vorher die iranische Staatsangehörigkeit besaßen.
Nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik wurden im Jahr 2025 Waren im Wert von 24,3 Millionen Euro von Thüringen in den Iran exportiert. Der Ausfuhrwert steigerte sich gegenüber 2024 um 19,1 Millionen Euro. Damit lag der Iran 2025 auf dem 57. Rang der Exportländer Thüringens. Für den hohen Zuwachs sorgte vor allem die Güterabteilung Maschinen.
2024 wurden Maschinen in einem Wert von 0,9 Millionen Euro exportiert, 2025 stieg der exportierte Warenwert auf 20,5 Millionen Euro (+19,6 Millionen Euro). Weitere wichtige Güterabteilungen waren 2025 Chemische Erzeugnisse (im Wert von 1,5 Millionen Euro) und Metallerzeugnisse (0,8 Millionen Euro).
2025 wurden Waren im Wert von 323 Tausend Euro aus dem Iran nach Thüringen importiert. 2024 lag der Einfuhrwert noch bei 596 Tausend Euro, was einem Rückgang von 45,8 Prozent entspricht. Damit stand der Iran 2025 an 96. Stelle der Importländer Thüringens.
Besonders gefragt in Thüringen waren chemische Erzeugnisse (108 Tausend Euro), Erzeugnisse der Landwirtschaft und Jagd (79 Tausend Euro) sowie Nahrungs- und Futtermittel (74 Tausend Euro) aus dem Iran.
Autor: redNach Angaben des Ausländerzentralregisters (AZR) lebten am 31.12.2024 rund 2 130 Personen aus dem Iran in Thüringen. Darunter waren fast die Hälfte (47,9 Prozent) Schutzsuchende. Das Durchschnittsalter der iranischen Staatsangehörigen in Thüringen lag bei 32,1 Jahren. Die in Thüringen wohnhaften Frauen und Männer aus dem Iran wiesen eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Deutschland von 4,0 Jahren auf. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller Ausländerinnen und Ausländer in Thüringen betrug zum selben Zeitpunkt insgesamt 6,7 Jahre.
Nach Kreisen betrachtet lebten in Thüringen am 31.12.2024 die meisten Iranerinnen und Iraner in der kreisfreien Stadt Jena, und zwar 465 Personen und damit über ein Fünftel (21,8 Prozent) der iranischen Bevölkerung Thüringens. Darauf folgten Erfurt mit 385 Personen (18,1 Prozent) und Weimar mit 210 Personen (9,9 Prozent). Die wenigsten Iraner und Iranerinnen lebten im Landkreis Sonneberg (5 Personen; 0,2 Prozent). In Erfurt lebten mit 255 Personen die meisten Schutzsuchenden der iranischen Bevölkerung.
Der Blick auf die Wanderungsbewegungen der iranischen Staatsangehörigen über die Jahre 2015 bis 2024 ergibt in jedem Jahr einen deutlichen positiven Saldo. Innerhalb dieses Zeitraumes gab es in Thüringen insgesamt 1 833 Zuzüge mehr als Fortzüge von Personen mit iranischer Nationalität. Im Jahr 2024 zogen beispielsweise 519 Iranerinnen und Iraner nach Thüringen, während 314 Thüringen verließen.
Die meisten iranischen Staatsbürger zogen 2018 nach Thüringen (541 Zuzüge), die höchste Zahl an Fortzügen wurde mit 314 im Jahr 2024 registriert.
Im Zeitraum von 2015 bis 2024 wurden in Thüringen insgesamt 160 Personen eingebürgert, die vorher die iranische Staatsangehörigkeit besaßen.
Nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik wurden im Jahr 2025 Waren im Wert von 24,3 Millionen Euro von Thüringen in den Iran exportiert. Der Ausfuhrwert steigerte sich gegenüber 2024 um 19,1 Millionen Euro. Damit lag der Iran 2025 auf dem 57. Rang der Exportländer Thüringens. Für den hohen Zuwachs sorgte vor allem die Güterabteilung Maschinen.
2024 wurden Maschinen in einem Wert von 0,9 Millionen Euro exportiert, 2025 stieg der exportierte Warenwert auf 20,5 Millionen Euro (+19,6 Millionen Euro). Weitere wichtige Güterabteilungen waren 2025 Chemische Erzeugnisse (im Wert von 1,5 Millionen Euro) und Metallerzeugnisse (0,8 Millionen Euro).
2025 wurden Waren im Wert von 323 Tausend Euro aus dem Iran nach Thüringen importiert. 2024 lag der Einfuhrwert noch bei 596 Tausend Euro, was einem Rückgang von 45,8 Prozent entspricht. Damit stand der Iran 2025 an 96. Stelle der Importländer Thüringens.
Besonders gefragt in Thüringen waren chemische Erzeugnisse (108 Tausend Euro), Erzeugnisse der Landwirtschaft und Jagd (79 Tausend Euro) sowie Nahrungs- und Futtermittel (74 Tausend Euro) aus dem Iran.


