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Do, 10:22 Uhr
05.03.2026
Ein Blick in die Statistik

Leben wird teurer

Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im Februar 2026 durchschnittlich um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen...

Verbraucherpreisindex in Thüringen (Foto: Quelle: Statitisches Landesamt) Verbraucherpreisindex in Thüringen (Foto: Quelle: Statitisches Landesamt)
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der Indexstand bei 124,0 (Basis 2020 = 100) und erhöhte sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. In den Hauptgruppen waren durchgehend Preisanstiege im Vorjahresvergleich zu verzeichnen.

Im Bereich Verkehr verteuerten sich die Preise im Vergleich zum Februar 2025 um 2,5 Prozent. Das wurde unter anderem durch die Erhöhung des Deutschland-Tickets zum Anfang des Jahres beeinflusst. Die Preise für alkoholische
Getränke und Tabakwaren verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent.
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Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verzeichneten einen Anstieg um 1,2 Prozent. Der Bereich Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe hat einen gro-
ßen Anteil am monatlichen Budget von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Aus diesem Grund machen sich Preiserhöhungen hier besonders bemerkbar.

Im Vergleich zum Februar 2025 stiegen die Preise in diesem Bereich um 0,8 Prozent. Ein deutlicher Preisanstieg zeigte sich hier bei der Wasserversorgung und Abwasser-
entsorgung. Die Entgelte für die Wasserversorgung sind um 8,7 Prozent und für die Abwasserentsorgung um 8,9 Prozent gestiegen.

Zum Vormonat Januar erhöhten sich die Verbraucherpreise in Thüringen um durchschnittlich 0,3 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen um 0,4 Prozent.
Autor: ssc

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Kommentare
Guybrush Threepwood
05.03.2026, 11:50 Uhr
Reallohnverlust
Reallohnverlust, Reallohnverlust, Reallohnverlust - Ich kann nicht nachvollziehen, warum man in den Kommentaren (anderer Artikel) immer über Streikende und Gewerkschaften herziehen muss. Die Leute machen nur das, was notwendig und eigentlich selbstverständlich ist. Streiken, lediglich um die Inflation und den Reallohnverlust auszugleichen (und das bisher hart erkämpfte aufrechtzuerhalten) sollte nicht schlechtgeredet werden. Von alleine kommen ja die Arbeitgeber nicht auf die Idee, zumindest jährlich die Inflation auszugleichen. Die stecken sich die Kohle lieber in die eigene Tasche. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auf. Dabei würde eine gestärkte Mittelschicht dem ganzen Land guttun. Stattdessen bluten wir diese immer weiter aus, während das Kapital bei den Reichen versauert :(
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