Mo, 15:47 Uhr
02.03.2026
Lesung mit Anja Eisner im Kunsthaus
Selten so gelacht - und geweint
Dem abwechslungsreichen Begleitprogramm der gutbesuchten, aktuellen Ausstellung "Clowns" im Kunsthaus Meyenburg wird im März ein weiterer Programmpunkt hinzufügt. Erneut begleitet Anja Eisner, die seit Jahren zum Förderverein des Kunsthauses gehört, eine Exposition mit einer Lesung...
Am 20. März, um 19 Uhr im Kunsthaus Meyenburg, steht mit "Selten so gelacht - und geweint" das Leben berühmter Künstler der Manege im "Scheinwerferlicht" der Leselampe.
Des einen Vater trat - ohne das Wissen seiner Ehefrau - heimlich als Akrobat im Zirkus auf, und sein Sohn, der damals noch Adrian Wettach war und unbedingt in der Manege seine Künste zeigen wollte, konnte nur auf Vaters Unterstützung zählen.
Für den Rest der Verwandtschaft war er ein "Gaukler und Schandfleck der Familie". Der andere, der als Josep Andreu geboren wurde, hat den Zirkus nicht nur mit der Milch seiner Mutter, einer Kunstreiterin, eingesogen, nein er wuchs auch im Zirkuswagen auf - denn wie die Mutter gehörte sein Vater ebenso zum fahrenden Volk, er war ein wagemutiger, kühner Trapezkünstler.
Die literarischen Zeugnisse der späteren, hochdotierten Weltstars des 20. Jahrhunderts machen vor allem deutlich, dass Clowns nicht geborene Ulknudeln, Witzeerzähler oder Spaßmacher sind, sondern ehrgeizige Künstler. Dennoch kommt in den Lebensbeschreibungen der Humor nicht zu kurz. Anders wäre der oft entbehrungsreiche, von Hunger begleitete Kampf um das Spitzenniveau wahrscheinlich gar nicht zu gewinnen gewesen.
Die Lesung "Selten so gelacht - und geweint" mit Anja Eisner beginnt am Freitag, dem 20. März, um 19 Uhr im Kunsthaus Meyenburg. Karten zum Preis von 10 Euro gibt es (auch im Vorverkauf) an der Museumskasse im Kunsthaus in der Alexander-Puschkin-Straße.
Autor: redAm 20. März, um 19 Uhr im Kunsthaus Meyenburg, steht mit "Selten so gelacht - und geweint" das Leben berühmter Künstler der Manege im "Scheinwerferlicht" der Leselampe.
Des einen Vater trat - ohne das Wissen seiner Ehefrau - heimlich als Akrobat im Zirkus auf, und sein Sohn, der damals noch Adrian Wettach war und unbedingt in der Manege seine Künste zeigen wollte, konnte nur auf Vaters Unterstützung zählen.
Für den Rest der Verwandtschaft war er ein "Gaukler und Schandfleck der Familie". Der andere, der als Josep Andreu geboren wurde, hat den Zirkus nicht nur mit der Milch seiner Mutter, einer Kunstreiterin, eingesogen, nein er wuchs auch im Zirkuswagen auf - denn wie die Mutter gehörte sein Vater ebenso zum fahrenden Volk, er war ein wagemutiger, kühner Trapezkünstler.
Die literarischen Zeugnisse der späteren, hochdotierten Weltstars des 20. Jahrhunderts machen vor allem deutlich, dass Clowns nicht geborene Ulknudeln, Witzeerzähler oder Spaßmacher sind, sondern ehrgeizige Künstler. Dennoch kommt in den Lebensbeschreibungen der Humor nicht zu kurz. Anders wäre der oft entbehrungsreiche, von Hunger begleitete Kampf um das Spitzenniveau wahrscheinlich gar nicht zu gewinnen gewesen.
Die Lesung "Selten so gelacht - und geweint" mit Anja Eisner beginnt am Freitag, dem 20. März, um 19 Uhr im Kunsthaus Meyenburg. Karten zum Preis von 10 Euro gibt es (auch im Vorverkauf) an der Museumskasse im Kunsthaus in der Alexander-Puschkin-Straße.



