Mi, 14:50 Uhr
11.02.2026
Projekt von Studierenden der Nordhäuser Hochschule
Experiment am Stratosphärenballon
Ein Studenten-Team der Nordhäuser Hochschule wird ein Experiment im Rahmen eines Stratosphärenballon-Fluges vom EU-Weltraumbahnhof in Schweden durchführen. Was die Studierenden mit ihrer Forschung erreichen wollen...
Das Studententeam BEXUS-ALBEDO der Hochschule Nordhausen beim Training im Esrange Space Center in Nordschweden, wo im Herbst 2026 der Stratosphärenballonflug mit dem Experiment stattfinden wird. Zum Team gehören (v. l.): Omar Alak, Michel Härter, Ahmed Abbas Jameel Alhamid, Alexander Pehlert und Christoph Bönisch. (Foto: HS Nordhausen)
Das Studententeam BEXUS-ALBEDO hat sich erfolgreich im Auswahlverfahren präsentiert und darf sein Experiment im Rahmen eines
Stratosphärenballon-Fluges durchführen. Die Studierendenprojekte werden durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Swedish National Space Agency (SNSA), die European Space Agency (ESA), die Swedish Space Corporation (SSC) sowie das ZARM Bremen gefördert und unterstützt.
Mit dem inzwischen vierten BEXUS-Experiment gehört die Hochschule Nordhausen erneut zum exklusiven Kreis nationaler und internationaler Hochschulen und Universitäten, die ihre Forschungsprojekte unter realen
Bedingungen in großer Höhe durchführen dürfen. Der Ballonflug ist für den Herbst 2026 im Esrange Space Center bei Kiruna in Nordschweden geplant. Ziel des Experiments ist die Messung von Ultraviolett- und Infrarotstrahlung sowie weiterer Lichtanteile bis in eine Flughöhe von rund 28 Kilometern.
Die Bedingungen während des Fluges sind extrem: Außentemperaturen bis zu minus 70 Grad Celsius und ein Luftdruck von nur wenigen Millibar stellen hohe Anforderungen an Technik und Team. Das Projekt wird von Studierenden des Studiengangs Automatisierung und Elektronikentwicklung durchgeführt und von Prof. Dr. Matthias Viehmann sowie Prof. Dr. Klaus-Peter Neitzke als Senior Scientists begleitet.
Prof. Viehmann betont die besondere Bedeutung für die Ausbildung: Es braucht keine großen Worte – diese Experimente sind gelebte Ingenieurwissenschaft für die Studierenden. Die fachlichen Erfahrungen und Teamerlebnisse haben sie für ihr Leben.
Bereits im Januar absolvierte das Team eine Trainingswoche im Esrange Space Center, dem ersten EU-Weltraumbahnhof auf europäischem Festland. Nun beginnt die nächste Phase: das technische Design des
Experiments. Ein weiteres internationales Meeting findet im Mai am ESA-Standort ESTEC nahe Amsterdam statt.
Autor: red
Das Studententeam BEXUS-ALBEDO der Hochschule Nordhausen beim Training im Esrange Space Center in Nordschweden, wo im Herbst 2026 der Stratosphärenballonflug mit dem Experiment stattfinden wird. Zum Team gehören (v. l.): Omar Alak, Michel Härter, Ahmed Abbas Jameel Alhamid, Alexander Pehlert und Christoph Bönisch. (Foto: HS Nordhausen)
Stratosphärenballon-Fluges durchführen. Die Studierendenprojekte werden durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Swedish National Space Agency (SNSA), die European Space Agency (ESA), die Swedish Space Corporation (SSC) sowie das ZARM Bremen gefördert und unterstützt.
Mit dem inzwischen vierten BEXUS-Experiment gehört die Hochschule Nordhausen erneut zum exklusiven Kreis nationaler und internationaler Hochschulen und Universitäten, die ihre Forschungsprojekte unter realen
Bedingungen in großer Höhe durchführen dürfen. Der Ballonflug ist für den Herbst 2026 im Esrange Space Center bei Kiruna in Nordschweden geplant. Ziel des Experiments ist die Messung von Ultraviolett- und Infrarotstrahlung sowie weiterer Lichtanteile bis in eine Flughöhe von rund 28 Kilometern.
Die Bedingungen während des Fluges sind extrem: Außentemperaturen bis zu minus 70 Grad Celsius und ein Luftdruck von nur wenigen Millibar stellen hohe Anforderungen an Technik und Team. Das Projekt wird von Studierenden des Studiengangs Automatisierung und Elektronikentwicklung durchgeführt und von Prof. Dr. Matthias Viehmann sowie Prof. Dr. Klaus-Peter Neitzke als Senior Scientists begleitet.
Prof. Viehmann betont die besondere Bedeutung für die Ausbildung: Es braucht keine großen Worte – diese Experimente sind gelebte Ingenieurwissenschaft für die Studierenden. Die fachlichen Erfahrungen und Teamerlebnisse haben sie für ihr Leben.
Bereits im Januar absolvierte das Team eine Trainingswoche im Esrange Space Center, dem ersten EU-Weltraumbahnhof auf europäischem Festland. Nun beginnt die nächste Phase: das technische Design des
Experiments. Ein weiteres internationales Meeting findet im Mai am ESA-Standort ESTEC nahe Amsterdam statt.


