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Fr, 06:56 Uhr
09.02.2007

nnz-Forum: Note: mangelhaft

Nordhausen (nnz). Mit der Arbeitsweise der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) setzt sich nnz-Leser Jürgen Nagel im Forum auseinander...


Nicht nur heute, sondern wiederholt informierte die nnz über geführte Interviews mit dem Geschäftsführer der ARGE Nordhausen, Herrn Müller, in welchen es fordergründig um restriktive Massnahmen gegenüber Leistungsempfängern ging. Wie das "Müller-Imperium" selbst bewertet wird, kann man im Internet nachlesen. Hier ein Auszug:

Freundlichkeit: 3.8
Kompetenz: 4.3
Bearbeitungsdauer: 4.4
Umgang mit Beschwerden: 4.6
Erreichbarkeit der Mitarbeiter: 5.1
Wartezeiten (beim Besuch des Amtes): 4.2
Großzügigkeit bei der Auslegung von Rechtsvorschriften: 5.2
Räumlichkeiten: 3.3

Daraus ergibt sich ein Bewertungsdurchschnitt von 4,4 Punkten. Also eher mangelhaft. Benotung erfolgte nach dem Schulnotenprinzip.
Quelle: http://www.sozialhilfe24.de

Folgt man den Textbeiträgen, kann sich der Chef dieses Imperiums vielleicht dennoch zufrieden im Sessel zurücklehnen. Warum? Mitarbeiter, so wird berichtet, die einen freundlichen Umgang mit so genannten Kunden pflegen, werden über kurz oder lang in andere Bereiche versetzt. Unfreundlichkeit scheint ein Verhaltenskriterium zu sein, welches eher anerkennend in der Chefetage zur Kenntnis genommen wird.

Für diesen Teil ihrer Arbeit ist die ARGE selbst verantwortlich. Gerechter Weise muss ich betonen: für die gesetzlichen, und somit die restriktiven Massnahmen, die eigentlich die Arbeitsweise des MfS der ehemaligen DDR in den Schatten stellt, nicht. Wohl auch nicht dafür, dass ein verurteilter Verbrecher Urheber und Namensgeber dieser Gesetze war bzw. ist.
Jürgen Nagel, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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