Do, 11:42 Uhr
08.02.2007
320 warten auf eine Niere
Nordhausen (nnz). Die Organspende ist immer noch ein sehr sensibles Thema, selbst in Familien. Umso wichtiger erscheint der nnz die Meldung, dass die Zahl der Organspenden in Thüringen gestiegen ist. Die Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick.
Nutzen Sie den Organspendeausweis für Ihre Erklärung zur Organspende. Die Organspende schenkt Leben. Jede und jeder von uns kann schon morgen dringend auf eine gesunde Niere oder ein neues Herz warten. Dies hat der Thüringer Minister für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Klaus Zeh (CDU), heute in Erfurt betont. Er wies darauf hin, dass immer noch viele schwerkranke Patienten sehr lange auf eine lebensrettende Organtransplantation warten müssen.
Die Zahl der Organspenden in Thüringen hat sich im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Bei 51 Organspendern konnten Organe entnommen werden. Im Vorjahr gab es 32 realisierte Organspenden. Im Vorjahresvergleich stieg somit die Zahl der Organspenden von 13,6 pro 1 Millionen Einwohner auf 22 pro 1 Millionen Einwohner.
Transplantiert wurden am Thüringer Transplantationszentrum in Jena im Jahr 2006 zum Teil in Kombination miteinander 66 Nieren, 15 Herzen, 10 Lungen und 38 Lebern. Bei den Nierentransplantationen waren 7 der gespendeten Nieren von Lebendspendern. Derzeit warten allein in Thüringen 320 kranke Menschenten auf eine lebensrettende Niere. Laut der vom Transplantationszentrum Jena geführten Wartelisten wurden am 31. 12. 2006 in Thüringen 420 lebensrettende Organe für schwerkranke Menschen benötigt, darunter 320 Nieren, 70 Lebern, 10 Pankreas, 6 Lungen und 14 Herzen.
Dr. Zeh: Diese Zahlen zeigen, dass trotz der gestiegenen Zahl der Spender noch immer viele Menschen auf ein lebensrettendes Organ warten. Daher kann der Besitz eines Organspendeausweises erheblich dazu beitragen, dass die Anzahl der Spender auch in Thüringen weiter steigt. Ohne einen eindeutig erklärten Willen des Spenders ist im Todesfall eine Organentnahme gesetzlich verboten."
Der Minister appellierte deshalb an die Bevölkerung, von der Möglichkeit eines kostenlosen Organspendeausweises Gebrauch zu machen. Jeder Einzelne sollte darüber nachdenken, ob er im Todesfall seine Organe Schwerkranken spenden wolle, um diesen ein besseres Leben zu schenken. Organspendeausweise sind in vielen Arztpraxen, Apotheken oder im Thüringer Gesundheitsministerium erhältlich.
Autor: nnzNutzen Sie den Organspendeausweis für Ihre Erklärung zur Organspende. Die Organspende schenkt Leben. Jede und jeder von uns kann schon morgen dringend auf eine gesunde Niere oder ein neues Herz warten. Dies hat der Thüringer Minister für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Klaus Zeh (CDU), heute in Erfurt betont. Er wies darauf hin, dass immer noch viele schwerkranke Patienten sehr lange auf eine lebensrettende Organtransplantation warten müssen.
Die Zahl der Organspenden in Thüringen hat sich im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Bei 51 Organspendern konnten Organe entnommen werden. Im Vorjahr gab es 32 realisierte Organspenden. Im Vorjahresvergleich stieg somit die Zahl der Organspenden von 13,6 pro 1 Millionen Einwohner auf 22 pro 1 Millionen Einwohner.
Transplantiert wurden am Thüringer Transplantationszentrum in Jena im Jahr 2006 zum Teil in Kombination miteinander 66 Nieren, 15 Herzen, 10 Lungen und 38 Lebern. Bei den Nierentransplantationen waren 7 der gespendeten Nieren von Lebendspendern. Derzeit warten allein in Thüringen 320 kranke Menschenten auf eine lebensrettende Niere. Laut der vom Transplantationszentrum Jena geführten Wartelisten wurden am 31. 12. 2006 in Thüringen 420 lebensrettende Organe für schwerkranke Menschen benötigt, darunter 320 Nieren, 70 Lebern, 10 Pankreas, 6 Lungen und 14 Herzen.
Dr. Zeh: Diese Zahlen zeigen, dass trotz der gestiegenen Zahl der Spender noch immer viele Menschen auf ein lebensrettendes Organ warten. Daher kann der Besitz eines Organspendeausweises erheblich dazu beitragen, dass die Anzahl der Spender auch in Thüringen weiter steigt. Ohne einen eindeutig erklärten Willen des Spenders ist im Todesfall eine Organentnahme gesetzlich verboten."
Der Minister appellierte deshalb an die Bevölkerung, von der Möglichkeit eines kostenlosen Organspendeausweises Gebrauch zu machen. Jeder Einzelne sollte darüber nachdenken, ob er im Todesfall seine Organe Schwerkranken spenden wolle, um diesen ein besseres Leben zu schenken. Organspendeausweise sind in vielen Arztpraxen, Apotheken oder im Thüringer Gesundheitsministerium erhältlich.

