Fr, 15:00 Uhr
06.02.2026
Einzelhandel in Nordhausen
Das wird der neue Rewe in Salza
Ein Bagger hämmert am Freitagmorgen in den Überresten des einstigen Rewe-Marktes in Salza. Viel ist nicht mehr übrig. Nur noch Trümmer, Stein- und Betonhaufen. Doch schon bald soll hier einer der modernsten Supermärkte der Rolandstadt entstehen...
Viel Holz und Glas, eine ruhige Fassade in Brauntönen: So soll der Rewe an der Bochumer Straße in Nordhausen Salza aussehen. Voraussichtlich im April dieses Jahres wird der Grundstein für den Neubau gelegt. Einen exakten Starttermin für die Bauarbeiten könne man derzeit noch nicht nennen, erklärte Unternehmenssprecherin Stephanie Behrens. Noch sind nicht alle Arbeiten vergeben, begründet sie. Für den Neubau greife Rewe zum Großteil auf feste Partnerfirmen in Ostdeutschland zurück. Zur Höhe der Investitionssumme macht das Unternehmen keine Angaben.
Fest steht jedoch: Der Neubau wird ein sogenanntes Rewe Green Building – ein Supermarkt in besonders energieeffizienter Bauweise. Geplant sind nach Angaben des Unternehmens modernste Haustechnik, umweltverträgliche Baustoffe sowie ein hoher Holzanteil beim Bau. Hinzu kommen sparsame Kälteanlagen und eine leistungsfähige Dämmung. Insgesamt soll der Energiebedarf des Gebäudes um bis zu 50 Prozent reduziert werden.
Ein wichtiger Baustein sind verglaste Kühlregale mit LED-Beleuchtung, die ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln arbeiten. Auch bei der Wärmeversorgung setzt Rewe auf Nachhaltigkeit: Rund 80 Prozent der Heizenergie stammen aus der Abwärme der Gewerbekälte, die restlichen 20 Prozent werden über Wärmepumpen erzeugt. Betrieben wird der Markt nach eigener Auskunft vollständig mit Grünstrom.
Laut Behrens rechnet man mit einer Bauzeit von knapp einem Jahr. Der neue Rewe-Markt soll im ersten Halbjahr 2027 eröffnen. Die Verkaufsfläche wächst von bislang rund 1.400 auf etwa 1.900 Quadratmeter. Künftig werden dort rund 20.000 Produkte angeboten. Details zur konkreten Ausgestaltung des Marktes will das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
Auch das Umfeld wird neu gestaltet: Der Parkplatz wird komplett erneuert. Rund 70 Stellplätze sind vorsehen. Zudem rückt der Neubau etwas weiter in Richtung Stadtpark, so dass zwischen diesem und dem Haus der Dienste ein Weg entstehen wird.
Der alte Rewe hatte Heiligabend vergangenes Jahr das letzte Mal geöffnet. Das Gebäude, in dem sich zu DDR-Zeiten die Konsum-Gaststätte Stadtpark-Restaurant befand, wurde 1978 erbaut.
Susanne Schedwill
Autor: sscViel Holz und Glas, eine ruhige Fassade in Brauntönen: So soll der Rewe an der Bochumer Straße in Nordhausen Salza aussehen. Voraussichtlich im April dieses Jahres wird der Grundstein für den Neubau gelegt. Einen exakten Starttermin für die Bauarbeiten könne man derzeit noch nicht nennen, erklärte Unternehmenssprecherin Stephanie Behrens. Noch sind nicht alle Arbeiten vergeben, begründet sie. Für den Neubau greife Rewe zum Großteil auf feste Partnerfirmen in Ostdeutschland zurück. Zur Höhe der Investitionssumme macht das Unternehmen keine Angaben.
Fest steht jedoch: Der Neubau wird ein sogenanntes Rewe Green Building – ein Supermarkt in besonders energieeffizienter Bauweise. Geplant sind nach Angaben des Unternehmens modernste Haustechnik, umweltverträgliche Baustoffe sowie ein hoher Holzanteil beim Bau. Hinzu kommen sparsame Kälteanlagen und eine leistungsfähige Dämmung. Insgesamt soll der Energiebedarf des Gebäudes um bis zu 50 Prozent reduziert werden.
Ein wichtiger Baustein sind verglaste Kühlregale mit LED-Beleuchtung, die ausschließlich mit natürlichen Kältemitteln arbeiten. Auch bei der Wärmeversorgung setzt Rewe auf Nachhaltigkeit: Rund 80 Prozent der Heizenergie stammen aus der Abwärme der Gewerbekälte, die restlichen 20 Prozent werden über Wärmepumpen erzeugt. Betrieben wird der Markt nach eigener Auskunft vollständig mit Grünstrom.
Laut Behrens rechnet man mit einer Bauzeit von knapp einem Jahr. Der neue Rewe-Markt soll im ersten Halbjahr 2027 eröffnen. Die Verkaufsfläche wächst von bislang rund 1.400 auf etwa 1.900 Quadratmeter. Künftig werden dort rund 20.000 Produkte angeboten. Details zur konkreten Ausgestaltung des Marktes will das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
Auch das Umfeld wird neu gestaltet: Der Parkplatz wird komplett erneuert. Rund 70 Stellplätze sind vorsehen. Zudem rückt der Neubau etwas weiter in Richtung Stadtpark, so dass zwischen diesem und dem Haus der Dienste ein Weg entstehen wird.
Der alte Rewe hatte Heiligabend vergangenes Jahr das letzte Mal geöffnet. Das Gebäude, in dem sich zu DDR-Zeiten die Konsum-Gaststätte Stadtpark-Restaurant befand, wurde 1978 erbaut.
Susanne Schedwill


Abriss des alten Rewe bewegt Salza
