Mo, 10:12 Uhr
02.02.2026
Regionales Pflegenetzwerk
Integrationsbeirat diskutiert Zukunft der Pflege
Der Integrationsbeirat des Landkreises Nordhausen hat sich in seiner letzten Sitzung intensiv mit der Zukunft der Pflege und der Fachkräftesicherung in Nordthüringen befasst. Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Gewinnung und Bindung von Pflegefachkräften, insbesondere aus dem Ausland, sowie die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse...
Dabei wurde deutlich: Der Pflegekräftemangel ist längst keine abstrakte Herausforderung mehr, sondern eine der zentralen sozialen Zukunftsfragen der Region. Pflegesicherung ist die Zukunftsfrage für unser Nordthüringen. Es reicht nicht mehr aus, Probleme zu benennen oder Konzepte anzukündigen – wir müssen Lösungen konkret umsetzen, betont Mohamed Sayed, Vorsitzender des Integrationsbeirates.
Vertreterinnen und Vertreter des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen, der Pflegeschule, von Bildungsträgern sowie des Thüringer Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie machten deutlich, dass bürokratische Hürden, lange Anerkennungsverfahren und sprachliche Anforderungen zentrale Hemmnisse darstellen.
Zugleich wurden positive Beispiele benannt: Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, Anpassungslehrgänge, Sprachförderung sowie die Arbeit des Europaservices und der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung zeigen, dass Lösungen möglich sind – wenn alle Akteure vernetzt zusammenarbeiten. Der Integrationsbeirat spricht sich daher klar für den Aufbau eines regionalen Pflege-Netzwerks aus, das Bildungsträger, Pflegeeinrichtungen, Verwaltung und Politik dauerhaft zusammenführt. Ziel ist es, internationale Fachkräfte nicht nur zu gewinnen, sondern sie auch langfristig in Nordthüringen zu halten. Wer Pflege sichern will, muss Integration ernst nehmen – in den Betrieben, in den Schulen und in der Gesellschaft, so Sayed abschließend.
Autor: redDabei wurde deutlich: Der Pflegekräftemangel ist längst keine abstrakte Herausforderung mehr, sondern eine der zentralen sozialen Zukunftsfragen der Region. Pflegesicherung ist die Zukunftsfrage für unser Nordthüringen. Es reicht nicht mehr aus, Probleme zu benennen oder Konzepte anzukündigen – wir müssen Lösungen konkret umsetzen, betont Mohamed Sayed, Vorsitzender des Integrationsbeirates.
Vertreterinnen und Vertreter des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen, der Pflegeschule, von Bildungsträgern sowie des Thüringer Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie machten deutlich, dass bürokratische Hürden, lange Anerkennungsverfahren und sprachliche Anforderungen zentrale Hemmnisse darstellen.
Zugleich wurden positive Beispiele benannt: Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, Anpassungslehrgänge, Sprachförderung sowie die Arbeit des Europaservices und der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung zeigen, dass Lösungen möglich sind – wenn alle Akteure vernetzt zusammenarbeiten. Der Integrationsbeirat spricht sich daher klar für den Aufbau eines regionalen Pflege-Netzwerks aus, das Bildungsträger, Pflegeeinrichtungen, Verwaltung und Politik dauerhaft zusammenführt. Ziel ist es, internationale Fachkräfte nicht nur zu gewinnen, sondern sie auch langfristig in Nordthüringen zu halten. Wer Pflege sichern will, muss Integration ernst nehmen – in den Betrieben, in den Schulen und in der Gesellschaft, so Sayed abschließend.

