eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 16:26 Uhr
05.02.2007

Wieder nicht gewonnen

Nordhausen/Braunlage (nnz). Das Glück war den Harzer Wölfen an diesem Wochenende einfach nicht hold. Trotz einer guten Leistung unterlag der Eishockey-Regionalligist beim Spitzenreiter Blue Lions Leipzig mit 3:4 (1:2, 0:1, 2:1).


Fast schon traditionell entwickelte sich in Leipzig von Beginn an eine enge und interessante Partie. Die Wölfe erwischten dabei den besseren Start und gingen in der neunten Minute durch Martin Juza in Führung. „Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte Roman Vanek danach seine Chance genutzt“, ärgerte sich Coach Jan Furo nach Spielschluss. So aber scheiterte Vanek nach einem Solo an Leipzigs Torwart Jan Pospisil (10.). Dafür mussten die Wölfe in Unterzahl den Ausgleich durch Patrick Czajka schlucken (14.). Aus dem Gewühl vor dem Tor heraus stocherte Hendrik Bärschneider kurz darauf den Puck sogar zum 2:1 für die Blue Lions über die Linie (16.).

Auch im zweiten Drittel setzte sich das ausgeglichene Spiel fort. Die größte Chance zum Ausgleich hatte dabei Peter Westerkamp, der nach einem Unterzahl-Break an Pospisil scheiterte (28.). Effektiver zeigten sich die Gastgeber, die den schönsten Spielzug der Partie mit dem 3:1 durch Bärschneider krönten (31.). Da auch Doug Murray und Benjamin Salzmann für die Wölfe nicht trafen (37.), gingen die Harzer mit einem Zwei-Tore-Rückstand in das Schlussdrittel.

Schnell schien hier mit dem 4:1 durch Esbjörn Hofverberg die Entscheidung gefallen zu sein (42.). Doch die Wölfe kämpften. Juza blieb nach einem Alleingang gegen Pospisil jedoch nur zweiter Sieger (46.). Mit einem großartigen Reflex gegen Bärschneider hielt Wölfe-Keeper Tobias Bannach seine Mannschaft im Spiel (48.), und als Harry Kulczynski für den zweiten Harzer Treffer sorgte, war die Hoffnung auf Punkte wieder da (54.). Jozef Potac brachte die Wölfe schließlich auf ein Tor heran (57.). Doch die Herausnahme von Bannach zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte nicht mehr den erhofften Ausgleich.

„Wir haben alles versucht und ein gutes Spiel geliefert, hatten aber Pech im Abschluss“, war Furo zwar mit der Leistung seiner Wölfe zufrieden, nicht aber mit dem Ergebnis. Furo weiter: „Ein Punkt wäre heute beim Spitzenreiter verdient gewesen.“ Sein Gegenüber Zdenek Travnicek bemängelte zwar, dass sein Mannschaft ein Spiel auch mal in Ruhe zu Ende bringen müsse, war mit den Punkten und der Leistung aber zufrieden.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)