Do, 08:18 Uhr
22.01.2026
Jugendliche Bürgergeld-Bezieher
Landrat zieht positives Fazit
Landrat Matthias Jendricke (SPD) hat jetzt zum Jahresauftakt die Werkstätten des Horizont-Vereins besucht, um sich über das Projekt mit den jungen Bürgergeldempfängern zu informieren. Nach den ersten drei Monaten zieht man dort ein bisher positives Fazit...
Gemeinsam mit Jobcenter-Geschäftsführer Heiko Röder und Horizont-Chef René Kübler besichtigte Jendricke die Standorte in Heringen, Bleicherode und Ellrich. "Im Gespräch mit den jungen Teilnehmern habe ich noch einmal betont, wie gut es ist, dass sie diese Chance ergriffen haben und sie sich jetzt aktiv einbringen", so Matthias Jendricke laut einer Presseinformation des Landratsamtes. "Die Jugendlichen haben mir von ihren bisherigen beruflichen Erfahrungen und ihrem Einsatz in der Werkstatt berichtet. Wir wollen die jungen Menschen auch weiter unterstützen, beispielsweise bei der Suche nach einem Praktikumsplatz. Bei einigen Jugendlichen gibt es dazu schon konkrete Gespräche mit Unternehmen. Mein erstes Fazit zu diesem Projekt ist positiv – wir haben einige junge Menschen aktiviert, eröffnen ihnen neue praktische berufliche Erfahrungen und eine geordnete Tagesstruktur.
Das Projekt mit den jungen Arbeitslosen soll auch in diesem Jahr fortgeführt werden, freie Plätze in den Werkstätten werden mit neuem Teilnehmern besetzt. Das Beratungsteam des Jobcenters betreut die teilnehmenden Jugendlichen engmaschig und versucht, für jeden individuelle Lösungen zu finden, beispielsweise passende Praktikumsplätze oder auch längerfristige Praktika im Rahmen eines Einstiegsqualifizierungsjahr zur Vorbereitung einer Ausbildung oder einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Seit dem Start im November hat das Jobcenter insgesamt 48 Jugendliche in das Projekt vermittelt.
Zwei Jugendliche haben inzwischen eine Beschäftigung begonnen, acht haben die Maßnahme abgebrochen, sechs waren gar nicht erreichbar und haben überhaupt nicht teilgenommen. Bei letzteren wurde eine Leistungseinstellung veranlasst, bei den Abbrechern wurden Sanktionen geprüft bzw. veranlasst. Das ist natürlich ernüchternd, dass so viele nicht kontinuierlich teilnehmen, abgebrochen oder gar nicht erst angefangen haben, so Jendrickes Fazit. Deshalb begrüße ich auch die neuen weitergehenden Sanktionsmöglichkeiten, die jetzt auf Bundesebene geplant sind. Und ich halte es auch nach wie vor für den richtigen Weg, mit unserem Vollzugsdienst die Sozialarbeiter von Horizont zu unterstützen, wenn sie die Jugendlichen, die nicht von allein in die Werkstatt kommen, zuhause aufsuchen. Wir erreichen so zwar nicht alle, haben aber mehr Jugendliche dazu motiviert, in der Werkstatt praktische Erfahrungen zu sammeln, um den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Gleichzeitig ist es uns so gelungen, einen möglichen Leistungsmissbrauch aufzudecken.
Der Bedarf für das Angebot der Horizont-Werkstätten besteht weiterhin. Laut der aktuellsten Statistik von Dezember 2025 sind von den 2.228 Arbeitslosen, die das Jobcenter Nordhausen betreut, 204 Personen zwischen 15 bis 25 Jahren alt, das entspricht rund neun Prozent. Ich hoffe sehr, dass es uns gemeinsam mit dem Jobcenter gelingt, diese Zahl deutlich zu senken, sagt Jendricke. Gerade bei jungen Menschen müssen wir es schaffen, dass sie eine Ausbildung machen oder einen Job finden - und nicht dauerhaft im Sozialsystem festhängen. Mit Horizont haben wir hier einen bewährten Partner, mit dem wir schon seit vielen Jahren im Bereich der beruflichen Integration gut zusammenarbeiten.
Autor: redGemeinsam mit Jobcenter-Geschäftsführer Heiko Röder und Horizont-Chef René Kübler besichtigte Jendricke die Standorte in Heringen, Bleicherode und Ellrich. "Im Gespräch mit den jungen Teilnehmern habe ich noch einmal betont, wie gut es ist, dass sie diese Chance ergriffen haben und sie sich jetzt aktiv einbringen", so Matthias Jendricke laut einer Presseinformation des Landratsamtes. "Die Jugendlichen haben mir von ihren bisherigen beruflichen Erfahrungen und ihrem Einsatz in der Werkstatt berichtet. Wir wollen die jungen Menschen auch weiter unterstützen, beispielsweise bei der Suche nach einem Praktikumsplatz. Bei einigen Jugendlichen gibt es dazu schon konkrete Gespräche mit Unternehmen. Mein erstes Fazit zu diesem Projekt ist positiv – wir haben einige junge Menschen aktiviert, eröffnen ihnen neue praktische berufliche Erfahrungen und eine geordnete Tagesstruktur.
Das Projekt mit den jungen Arbeitslosen soll auch in diesem Jahr fortgeführt werden, freie Plätze in den Werkstätten werden mit neuem Teilnehmern besetzt. Das Beratungsteam des Jobcenters betreut die teilnehmenden Jugendlichen engmaschig und versucht, für jeden individuelle Lösungen zu finden, beispielsweise passende Praktikumsplätze oder auch längerfristige Praktika im Rahmen eines Einstiegsqualifizierungsjahr zur Vorbereitung einer Ausbildung oder einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Seit dem Start im November hat das Jobcenter insgesamt 48 Jugendliche in das Projekt vermittelt.
Zwei Jugendliche haben inzwischen eine Beschäftigung begonnen, acht haben die Maßnahme abgebrochen, sechs waren gar nicht erreichbar und haben überhaupt nicht teilgenommen. Bei letzteren wurde eine Leistungseinstellung veranlasst, bei den Abbrechern wurden Sanktionen geprüft bzw. veranlasst. Das ist natürlich ernüchternd, dass so viele nicht kontinuierlich teilnehmen, abgebrochen oder gar nicht erst angefangen haben, so Jendrickes Fazit. Deshalb begrüße ich auch die neuen weitergehenden Sanktionsmöglichkeiten, die jetzt auf Bundesebene geplant sind. Und ich halte es auch nach wie vor für den richtigen Weg, mit unserem Vollzugsdienst die Sozialarbeiter von Horizont zu unterstützen, wenn sie die Jugendlichen, die nicht von allein in die Werkstatt kommen, zuhause aufsuchen. Wir erreichen so zwar nicht alle, haben aber mehr Jugendliche dazu motiviert, in der Werkstatt praktische Erfahrungen zu sammeln, um den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Gleichzeitig ist es uns so gelungen, einen möglichen Leistungsmissbrauch aufzudecken.
Der Bedarf für das Angebot der Horizont-Werkstätten besteht weiterhin. Laut der aktuellsten Statistik von Dezember 2025 sind von den 2.228 Arbeitslosen, die das Jobcenter Nordhausen betreut, 204 Personen zwischen 15 bis 25 Jahren alt, das entspricht rund neun Prozent. Ich hoffe sehr, dass es uns gemeinsam mit dem Jobcenter gelingt, diese Zahl deutlich zu senken, sagt Jendricke. Gerade bei jungen Menschen müssen wir es schaffen, dass sie eine Ausbildung machen oder einen Job finden - und nicht dauerhaft im Sozialsystem festhängen. Mit Horizont haben wir hier einen bewährten Partner, mit dem wir schon seit vielen Jahren im Bereich der beruflichen Integration gut zusammenarbeiten.


