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Mi, 14:30 Uhr
21.01.2026
nnz nachgehakt

Wintersport per pedes

Zum Winterwetter der vergangenen Woche haben die nnz mehrere Leserzuschriften erreicht, darunter auch eine sportliche Anfrage. Wo und wie kann man bei Eis, Schnee und glatten Wegen noch laufen gehen? Die nnz hat nachgehakt…

Naheliegend wäre der Hohekreuz-Sportplatz mit seiner ebenen Tartanbahn, die zuletzt 2020 auf Vordermann gebracht wurde. Hier herrscht zur Zeit allerdings wie jedes Jahr Winterruhe, wie die Stadt auf Nachfrage mitteilt.

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Die Sportanlage ist in der Freiluftsaison aber vom 01. April bis 31. Oktober öffentlich zugänglich. Nur in den Nachtstunden bleiben die Tore zu, heißt es aus dem Rathaus, neben dem Trainingsbetrieb kann hier also auch individuell Sport getrieben werden.

Interessierte können sich bei Fragen zur Abstimmung der Nutzung gern an das zuständige Sachgebiet wenden.

Immer schön lächeln und weiterlaufen - auch bei winterlichen Verhältnissen kann man laufen gehen, wie hier zum Silvesterlauf 2025 (Foto: agl) Immer schön lächeln und weiterlaufen - auch bei winterlichen Verhältnissen kann man laufen gehen, wie hier zum Silvesterlauf 2025 (Foto: agl)

Für die sportlichen Details haben wir zunächst bei Dr. Ulrich Konschak angefragt, einst aktiver Triathlet mit internationaler Erfahrung. Statt an der frischen Luft zu bleiben und Verletzungen zu riskieren rät Dr. Konschak eher dazu, zu Hause zu bleiben und auf das Laufband umzusteigen oder für die paar wirklich vereisten Tage im Jahr den Weg ins Fitnessstudio zu suchen.

Konschak war lange Zeit aktiver Sportler, hat das Feld inzwischen aber den Jüngeren überlassen. Darunter auch Thilo Kühne, der für die nnz ein paar Tipps und Tricks zum Wintertraining zusammengetragen hat. „Als Triathlet hat man natürlich immer ein paar mehr Möglichkeiten, aber beim Laufen kann man auch schon einiges machen. Auf das Laufband zu gehen, ist die einfachste Lösung. Das ist manchmal ein bisschen langweilig aber mit der richtigen Musik oder ein paar Intervallen geht die Zeit da auch ganz gut rum. Als Alternative bietet sich Radfahren auf dem Indoor-Trainer an, das ist ein Klassiker. Aber auch gezielte Kraftübungen für Rumpf und Beine bringen für das Laufen mehr als man denkt. Das ganze Programm kann man auch in einem Zirkel absolvieren, da kommt auch die kardiovaskuläre Belastung nicht zu kurz.“, schreibt uns der junge Athlet.

Sportlich immer ganz vorne mit dabei: Thilo Kühne (Foto: privat) Sportlich immer ganz vorne mit dabei: Thilo Kühne (Foto: privat) Wer weiter draußen laufen will, der sollte gut vorbereitet sein, schon zu Beginn der Woche genau auf den Wetterbericht schauen und die Trainingseinheiten auf die „guten“ Tage legen. „Wenn es aber mal länger schlechteres Wetter gibt dann sollte man eher innerhalb der Stadt laufen, da sind die Gehwege am ehesten geräumt. Außerdem sollte man auf Schuhe mit mehr Profil zurückgreifen und wenn möglich im Tageslicht laufen.“, rät Thilo Kühne.

Als aktiver Wettkampfsportler hat der Nordhäuser Triathlet auch den Finger am Puls der Zeit und hier heißt der neueste Trend der Fitnesswelt „Hyrox“. „Das ist eine Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport, dazu werden auch in Nordhäuser Fitnessstudios Kurse angeboten und das macht auch echt Spaß.“, versichert Kühne und hat noch einen letzten Rat, der eigentlich bei jedem Wetter gilt: manchmal muss man sich einfach durchbeißen. Das Gefühl hinterher lohnt sich auf jeden Fall.
Angelo Glashagel
Autor: red

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