Mi, 19:49 Uhr
31.01.2007
Ab sofort mit Platzkarte
Nordhausen (nnz). Mit der sogenannten Familienoffensive hat sich für Eltern kleiner Kinder im letzten Jahr einiges geändert. Es gibt einen Rechtsanspruch auf einen Tagesstättenplatz ab zwei Jahren. Ab sofort braucht jedes Kind eine Platzkarte. Wie diese funktioniert, erklärt Ihre nnz.
Erfurt hat es vorgemacht und bereits 2006 die Kita-Card eingeführt. Nach der guten Resonanz zog der Landkreis Nordhausen zu Jahresbeginn nach. Für jedes Kind, welches eine Tagesstätte besuchen soll, müssen die Eltern diese Karte beantragen. Das ist kostenfrei und ganz einfach, denn die Formulare gibt’s im Landratsamt, in den Gemeindeverwaltungen und den Kindereinrichtungen. Die Anträge können per Post an den Fachbereich Jugend und Soziales gesandt werden, dann sind Kopien von Geburtsurkunde und Personalausweisen der Eltern beizulegen. Wer direkt im Landratsamt nach der Karte fragt, braucht diese Dokumente nur vorlegen.
Mit der Kita-Card geht’s dann in die Kindereinrichtung der eigenen Wahl. Dort wird die Karte hinterlegt, bis das Kind den Kindergarten wechselt oder ganz verläßt. Diese Anmeldung können die Eltern sogar schon ein Jahr im Voraus durchführen, dann ist der Wunschplatz sicher. Das ist ein großer Vorteil für die Familien, denn sie wissen, daß ihr Kind in der Einrichtung garantiert unterkommt. Auch die Kindergärten profitieren. Sie können planen, wann wie viele Kinder bei ihnen betreut werden. Doppelanmeldungen in mehreren Einrichtungen fallen weg. Der Bedarf an Tagesstätten kann jetzt realistisch beurteilt werden Die zweite Beigeordnete Loni Grünwald sagte, daß in nahezu allen Kindergärten in Landkreis Plätze frei sind.
Die Kita-Card gibt es in vier Ausführungen. Die gelbe und orange Karten werden befristet an Eltern mit Kindern unter zwei Jahren ausgegeben. Die Farben werden nach Priorität vergeben. Noch in der Ausbildung befindliche Mütter sollen sofort einen Krippenplatz erhalten. Die grüne Kita-Card wird an alle Kinder ab zwei Jahren gegeben, wenn sie die Einrichtungen in ihrer Heimatgemeinde besuchen. Es besteht aber die Möglichkeit Sohn oder Tochter am Arbeitsort in einen Kindergarten zu geben. Dafür wird eine rote Karte ausgestellt. Das ist genauso einfach wie die Benutzung der grünen Karte.
Fast alle Kindertagesstätten im Landkreis haben sich der Kita-Card angeschlossen. Nur für Familien aus Sollstedt und Rehungen gilt die Karte nicht. Fachbereichsleiterin Christine Wagner versprach aber kulante Lösungen, wenn ein Kind aus diesen Orten beispielsweise in Nordhausen einen Kindergarten besuchen möchte.
Den Antrag auf die Karte sollten Eltern etwa sechs Monate vor der gewünschten Inanspruchnahme stellen. Lauferei zu unterschiedlichen Stellen bleibt den Familien erspart. Ohne die Karte wird kein Kind mehr in einer Tagesstätte aufgenommen. Alte Verträge bleiben bestehen, so daß Eltern, deren Kinder 2006 bereits betreut wurden, keine Karte beantragen müssen.
Autor: wfErfurt hat es vorgemacht und bereits 2006 die Kita-Card eingeführt. Nach der guten Resonanz zog der Landkreis Nordhausen zu Jahresbeginn nach. Für jedes Kind, welches eine Tagesstätte besuchen soll, müssen die Eltern diese Karte beantragen. Das ist kostenfrei und ganz einfach, denn die Formulare gibt’s im Landratsamt, in den Gemeindeverwaltungen und den Kindereinrichtungen. Die Anträge können per Post an den Fachbereich Jugend und Soziales gesandt werden, dann sind Kopien von Geburtsurkunde und Personalausweisen der Eltern beizulegen. Wer direkt im Landratsamt nach der Karte fragt, braucht diese Dokumente nur vorlegen.
Mit der Kita-Card geht’s dann in die Kindereinrichtung der eigenen Wahl. Dort wird die Karte hinterlegt, bis das Kind den Kindergarten wechselt oder ganz verläßt. Diese Anmeldung können die Eltern sogar schon ein Jahr im Voraus durchführen, dann ist der Wunschplatz sicher. Das ist ein großer Vorteil für die Familien, denn sie wissen, daß ihr Kind in der Einrichtung garantiert unterkommt. Auch die Kindergärten profitieren. Sie können planen, wann wie viele Kinder bei ihnen betreut werden. Doppelanmeldungen in mehreren Einrichtungen fallen weg. Der Bedarf an Tagesstätten kann jetzt realistisch beurteilt werden Die zweite Beigeordnete Loni Grünwald sagte, daß in nahezu allen Kindergärten in Landkreis Plätze frei sind.
Die Kita-Card gibt es in vier Ausführungen. Die gelbe und orange Karten werden befristet an Eltern mit Kindern unter zwei Jahren ausgegeben. Die Farben werden nach Priorität vergeben. Noch in der Ausbildung befindliche Mütter sollen sofort einen Krippenplatz erhalten. Die grüne Kita-Card wird an alle Kinder ab zwei Jahren gegeben, wenn sie die Einrichtungen in ihrer Heimatgemeinde besuchen. Es besteht aber die Möglichkeit Sohn oder Tochter am Arbeitsort in einen Kindergarten zu geben. Dafür wird eine rote Karte ausgestellt. Das ist genauso einfach wie die Benutzung der grünen Karte.
Fast alle Kindertagesstätten im Landkreis haben sich der Kita-Card angeschlossen. Nur für Familien aus Sollstedt und Rehungen gilt die Karte nicht. Fachbereichsleiterin Christine Wagner versprach aber kulante Lösungen, wenn ein Kind aus diesen Orten beispielsweise in Nordhausen einen Kindergarten besuchen möchte.
Den Antrag auf die Karte sollten Eltern etwa sechs Monate vor der gewünschten Inanspruchnahme stellen. Lauferei zu unterschiedlichen Stellen bleibt den Familien erspart. Ohne die Karte wird kein Kind mehr in einer Tagesstätte aufgenommen. Alte Verträge bleiben bestehen, so daß Eltern, deren Kinder 2006 bereits betreut wurden, keine Karte beantragen müssen.


