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Do, 15:11 Uhr
24.01.2002

Heftpflaster oder Therapeutikum?

Nordhausen (nnz). Zuversichtlich und mit großen Zielen geht es auch in der Fachhochschule Nordhausen ins neue Jahr. Die wirtschaftliche Stärkung der Region hat dabei oberste Priorität. Mehr zu den Plänen in der nnz.


Alles Müll oder was? Mikrobiologie pur, nnz-Foto: V. Fischer „Die Fachhochschule Nordhausen ist das Heftpflaster für die Wunden der Nordhäuser Region. Zwar können wir nicht die grundlegenden strukturellen Probleme beseitigen, aber mit der Hochschule gibt es in Nordhausen und damit in Nordthüringen einen starken Pol, um die Wirtschaft zu unterstützen und zu fördern,“ sagte Prof. Dr. Christian Juckenack. Geld ist dabei das Wichtigste, was die Wissenschaft und Forschung benötigt. Und gerade dieses Geld scheint vorhanden zu sein. Allein die Professorenschaft wird noch in diesem Jahr etwa 1,5 bis 2 Millionen Euro (3 bis 4 Millionen Mark) verschlingen. Weitere Ausbauten und Renovierungen sind geplant, sei es nun im Innenbereich der Gebäude oder aber, um die Optik der in die Jahre gekommen Häuser zu verbessern. Der Rektor der FH weiter: „Wir brauchen einen Blickfang, ein optisches Signal, damit erkannt wird, dass es hier eine FH und eine gute Ausbildung gibt.“

Dieses Jahr werden von dem Entwicklungsplan weite Teile umgesetzt. Neben einem zentralen Platz auf dem Campus als Anlaufstelle vieler Studierenden wird vor allem das Haus 20 (der zweite Plattenbau) mit über 800.000 Euro (1,6 Millionen Mark) saniert. Es wird verstärkte Aktivität für Forschung und Weiterbildung geben. Das Projekt „Gaswerk“ wird in Zusammenarbeit mit den Studenten weiter ausgebaut und angetrieben. Auch die neue Studienrichtungen „Öffentliche Betriebswirtschaft“ und „Soziale Arbeit und Gesundheitswesen“ werden dieses Jahr eingeführt. Als Jubiläum feiert die FH den ersten Absolventenjahrgang. Traditionsgemäß wird dieser zum Abschluss einen Weinstock pflanzen. Kontakte zu ausländischen Hochschulen sind ebenfalls schon geknüpft. Guido Kaesgen, Pressesprecher der FH: „Wir belegen den dritten Platz, was Studienplätze im Ausland anbetrifft. Die FH Nordhausen hat 22 Partnerhochschulen. Wir sind auch die einzige Fachhochschule, die Englisch als Pflichtfremdsprache hat. Jedes Jahr gehen viele unserer Studenten auf ausländische Hochschulen, um dort zu lernen.“ Die FH Nordhausen hat also die besten Voraussetzungen, auch für die nächsten Jahre eine gute Ausgangsituation für alle Studierenden zu schaffen.
Autor: vf

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