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Fr, 11:11 Uhr
02.01.2026
Polizeibericht

Silvesterrakete trifft Kind

In der Silvesternacht ist ein sieben Jahre altes Kind in Nordhausen durch eine Silvesterrakete leicht verletzt worden...

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Ein derzeit unbekannter Täter feuerte die Pyrotechnik in Richtung der Hauptstraße ab, wobei die Rakete gegen 0.15 Uhr das Kind traf. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

Wer kann Hinweise zu dem unbekannten Täter geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhausen unter der Tel. 03631/960 zu melden.

Aktenzeichen: 0000022
Autor: red

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Kommentare
Mitternacht
03.01.2026, 15:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Mitternacht
03.01.2026, 16:38 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
nur_mal_so
03.01.2026, 20:21 Uhr
Das Kind wird in Zukunft bestimmt ganz, ganz viel Spaß an Silvester haben.
Und es ist ihm auch ganz bestimmt ein Trost, dass es nur ein Opfer von persönlicher Freiheit, Tradition und dem Ankämpfen gegen die pseudolinksgrünversiffte Verbots-Blase geworden ist. Und noch toller wird es, wenn sich herausstellt, dass der Täter natürlich "der Klientel" angehört - woran ohnehin niemand bei klarem Verstand Zweifel hat, denn Deutsche tun so etwas nicht!

Dem Kind alles Gute, trotzdem ein gesundes neues Jahr und eine positive Trauma-Verarbeitung.
RWE
04.01.2026, 11:04 Uhr
Nur mal so am Rande,
ein Kind für seine Zwecke zu instrumentalisieren... Schäbig. Aber keine Angst, der Täter wird schon ein "Biodeutscher" sein. Ich sehe in Nordhausen keinen Unterschied beim unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik. In Nordhausen wohlgemerkt.
Die Kommunen bekommen nach der letzten IMK mehr Freiheiten, den Jahreswechsel den jeweiligen Anforderungen anzupassen. Gut so!
Und was ihre "Verbotsblase" angeht: Ich wünsche eine angenehme Traumabewältigung nach den Landtagswahlen 2026. (-;
Happy Newe Year!
Janko
04.01.2026, 16:26 Uhr
"Instrumentalisieren"?
Hier werden lediglich Zitate der Böller-Befürworter auf einen konkreten Unglücksfall angewandt.

Auf einem anderen Medium wurde der Unglücksfall übrigens kommentiert mit "was hat ein Kind um diese Uhrzeit überhaupt noch auf der Straße zu suchen", was eine klassische Täter-Opfer-Umkehr ist und ebenfalls bildlich für die Doppelmoral der "Sprengstoff-für-alle"-Befürworter steht: denn sonst ist es doch gerade auch das "sollen unsere Kinder gar keinen Spaß mehr haben?"-Argument, welches scheinbar für das allgemeine Böllern spricht.

Bewusst aus lauter Bosheit in der Nähe von Gestüten oder Tierheimen gezündete Knaller ("Gewitter halten die Tiere doch auch aus!") sprechen eine ebenso klare Sprache wie dieses verletzte Kind: das in meinen Augen hier nicht instrumentalisiert wird, sondern beispielhaft für alle Opfer, ob Mensch oder Tier, der immer mehr aus dem Ruder laufenden Silvester-"Feierlichkeiten" steht.
Alles weitere habe ich schon in früheren Kommentaren ausgeführt.

Ich musste an Silvester übrigens an die DDR denken.
Da wurde auch geknallt, aber regelkonform - so etwas gibt es heutzutage gar nicht mehr. Um so mehr Zeit war stattdessen für Zwischenmenschliches: für wirklich gemeinsames Feiern, mit Freunden und in Familie, für Gespräche, für Lachen, für Treffen.
Kein Wettlauf "wer hat mehr Geld für Knallerei", sondern gemeinsame Zeit, auch auf der Straße, und zwar ohne die Angst, welcher Chaot könnte einen wohl als nächstes abschießen mit Böllern oder, wie hier, mit Raketen.
Dieses Gefühl wünsche ich mir wieder, auch wenn es wohl erst mit einem Verbot der Böllerei einhergehen muss.

Den Genesungswünschen für das Kind schließe auch ich mich an, und ansonsten ist dann wohl alles gesagt.
RWE
04.01.2026, 17:04 Uhr
Also ich kenne andere Geschichten aus DDR Zeiten
Raketen, die in Auspuffrohre gesteckt wurden, Böller die in Briefkästen detoniert sind und das Abfeuern von Raketen in den Gleisen der Straßenbahn war wohl Volkssport. Da wurden sogar in einer Diktatur Grenzen überschritten. Und das ohne damalige Exzesse gutheißen zu wollen. Allerdings war damals Qualm noch Qualm und keine Feinstaubspitze und die Hunde sind Neujahr auch Gassi gegangen. Es gab ja auch noch keinen Abmahnverein wie die sogenannte Umwelthilfe. Und wisen sie, was sie und ihresgleichen und ihren rechten Pendant eint? Die Schwarz-Weiß Sicht. Bei den rechten Wutbürgern muss es ja ein brennendes Auto ja elektrisch sein. Und ein böllernder Chaot natürlich Migrant.
Und weder Wutbürger noch moralisierende Weltverbesserer sind in der Lage zu differenzieren.
Böllerverbotszonen, Böllererlaubniszonen, Verteuerung bestimmter pyrotechnischer Erzeugnisse, härtere Strafen oder überhaupt erst einmal geltendesRecht durchsetzen...
Mit vernünftig ausformulierten Kompromissen könnte man 80 Prozent der Bevölkerung mitnehmen. Bei fast allen Themen.
Es gibt Kräfte, die wollen alles individuelle und traditionelle bekämpfen. Nein, diesen Skalp werden sie nicht an ihren Gürtel bekommen!
Janko
04.01.2026, 17:54 Uhr
Dann ist wohl doch noch nicht alles gesagt.
Wissen Sie, RWE, was ich für einen Aufwand betreiben musste, um zum Silvesterkonzert ein bisschen Feuerwerk zu zünden?

Erstens: es geht um fünf Silberfontänen und vier Konfetti-Mörser. Das ist nichts im Vergleich zu dem, was jeder Durchschnittsbürger an Silvester in die Luft sprengen darf.
Erstens: Pyroschein machen. Eine Woche teurer Lehrgang mit schriftlicher/praktischer/mündlicher Prüfung.
Zweitens: Anderthalb Monate vor dem Effekt Meldung an Stadt, Feuerwehr und Veranstaltungsort mit Bitte um Kenntnisnahme und Freigabe.
Drittens: Test der Effekte im Freien mit vorheriger Meldung an die Feuerwehr.
Viertens: Abnahme des Effektes unter Vorlage von Personalausweis und Pyroschein durch die Feuerwehr.
Fünftens: weitere Testzündung (die dritte inzwischen) zur Generalprobe.
Sechstens: Abbrennen der Effekte beim Konzert unter Aufsicht der Feuerwehr.
Siebentens: komplettes Abbauen ohne Rückstände und Nachweis der sicheren Verbringung.

Und wissen Sie was, RWE? Das ist absolut in Ordnung so.
Denn nur so wird gewährleistet, dass keine Menschen zu Schaden kommen - wie eben das Kind in diesem Artikel.

Was Sie hier verteidigen, das ist die pure Anarchie: Hinz und Kunz kann volltrunken eine Woche lang Böller und Raketen zünden wie es ihm gefällt, es darf auf Autos und Kinder gezielt werden - wie eben auf das Kind in diesem Artikel.

Natürlich DARF man das offiziell nicht: aber wieviele hunderttausende Ordnungsbeamte wollen Sie denn in den Tagen und Wochen um Silvester, und in der Silvesternacht selbst einsetzen, um die unzähligen Chaoten vom verfrühten/verspäteten Böllern abhalten, oder von der bewusst in Kauf genommenen gefährlichen Körperverletzung - wie eben das Kind in diesem Artikel?

Was Sie verteidigen sind deutschlandweit "erlaubte" tagelange Sprengstoffanschläge durch Idioten auf Mensch und Tier. Umgang mit Sprengstoff, der normalerweise reglementiert gehört wie von mir geschildert, damit Unfälle nicht passieren - wie der des Kindes in diesem Artikel.

Wenn Sie Ihre Argumentation "warum sollen viele Tausende bestraft werden für ein, zwei Chaoten" wenigstens allgemein aufrechterhalten würden ("Klientel"...) Aber DA sind's dann wieder alle.

Und jetzt Schluss, zumindest meinerseits.
Mitternacht
04.01.2026, 19:37 Uhr
Vielleicht darf ich unter dem Stichwort des "Silvester-Aberglaubens" -
- doch etwas hinzufügen, auch wenn meine bisherigen Beiträge gesperrt wurden.

Wenn ich lese (nicht nur RWE's Beiträge unter diesem Artilel, sondern auch die Kommentare unter Herrn Schwarzbergs Artikel, die leider schon gesperrt wurden), was angeblich FÜR eine weitere, private Böllerei an Silvester spräche, dann lese ich da irgendwie Aberglauben heraus.
Nicht nur den Aberglauben, "wir müssen mit hunderten Euros böse Geister vertreiben, auch wenn wir uns den Rest des Jahres beschweren, wie schlecht es uns geht".
Nein, ich lese noch einen anderen Aberglauben heraus:

"ICH WEISS, dass die Silvesterböllerei schlecht für Umwelt, Mensch und Tier ist, ich weiß, dass hunderte, tausende Menschen durch Eigen- und Fremdverschulden auf den Notaufnahmen landen und Finger und Hände amputiert bekommen müssen, ich weiß, dass Haustiere leiden, dass Wildtiere in Panik verenden, all das weiß ich, ABER GLAUBE dennoch, dass das alles mit mir nichts zu tun hat, ich ziele ja nicht auf andere Menschen. Das bin nicht ich, das sind andere, warum soll ich mich vernünftig verhalten, wenn andere es auch nicht tun? Ich weiß, dass eine Böllerei-Einschränkung der richtige Weg wäre, ABER GLAUBE trotzdem, dass ich alles richtig mache."

Und was will man schon Aberglauben an vernünftigen Argumenten entgegensetzen.
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