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Fr, 07:01 Uhr
26.12.2025
ThüringenForst

Erneuerbare Energien als Einnahmequelle

Im Landtag wurde das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Landesforstanstalt und zur waldbedrohenden Forstschutzsituation“ beschlossen. Es ermöglicht für ThüringenForst Einnahmen durch Erneuerbare Energie...

Dazu erklärt Forst- und Energieminister Tilo Kummer: „Das neue Gesetz hat zwei Seiten. Zum einen eröffnet es ThüringenForst neue Einnahmemöglichkeiten – etwa durch Holzheizkraftwerke oder eigene Windenergieanlagen. Diese zusätzlichen Mittel können direkt in den Umbau und die Pflege eines gesunden, klimaresilienten Waldes investiert werden.

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Angesichts von Klimaschäden und massivem Borkenkäferbefall ist das notwendig, denn die bisherigen Einnahmequellen des Forstes sind deutlich zurückgegangen. Mit mehr finanziellen Spielräumen wird es möglich, geschädigte Flächen wieder aufzuforsten und den Wald nachhaltig zu stärken. Davon profitieren auch die Kommunen und die regionale Wirtschaft durch saubere, regionale Energie.

Zum anderen setzt das Gesetz klare strukturelle Grenzen: ThüringenForst darf eigene Windkraftanlagen nur auf Flächen errichten, die von den Kommunen ausdrücklich dafür vorgesehen sind. Maßgeblich ist dabei die kommunale Bauleitplanung. Genauso, wie es der Koalitionsvertrag vorsieht, liegt die Entscheidung bei den Kommunen – mit verbindlicher Beteiligung und Zustimmung vor Ort.“

Was ist die wesentlichen Änderung?
Im Gesetz heißt es: „Die Landesforstanstalt kann Geschäfte jeder Art tätigen, die unmittelbar oder mittelbar der Erfüllung ihrer Aufgaben dienen; davon umfasst sind auch Geschäfte zur Erzeugung von erneuerbaren Energien. Die Errichtung von Windenergieanlagen muss auf Flächen erfolgen, die zur Umsetzung der Regionalplanung durch kommunale Bauleitplanung für diesen Zweck vorgesehen sind.“

Die Landesforstanstalt hat jetzt also die Möglichkeit, mit der Erzeugung erneuerbarer Energien Geld zu verdienen. Sowohl in der Verpachtung von Flächen, also auch als Betreiber, etwa für Holzheizkraftwerke oder Windräder. Vorausgesetzt: Die Errichtung erfolgt auf Flächen, die zur Umsetzung der Regionalplanung durch kommunale Bauleitplanung für diesen Zweck vorgesehen sind. Für die genutzten Flächen sollen größere Flächen als Kompensation wieder aufgeforstet werden.

Sind weitere Neuerungen enthalten?
Es ist vorgesehen, dass das Land finanzielle Ausgleichsleistungen gewähren kann - etwa bei Schäden nach Extremwetter. Außerdem soll ThüringenForst größere Rücklagen bilden können und für die Kreditaufnahme soll eine Grenze aufgehoben werden.
Autor: red

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Kommentare
Ex-post
26.12.2025, 09:57 Uhr
Thüringen Forst sind keine Förster
Thüringen Forst wird ermöglicht Wald zu zerstören. Das ist alles.

Das ist doch keine Försterei mehr. Sie sollen sich schämen.

Allen voran "Umweltminister" Kummer und die Staatssekretärin von dem, Frau Arndt.

Ich hoffe hier im Südharz passen die Leute auf ihren Wald auf. Denn Thüringen Forst macht das ja nicht mehr.
geloescht.20260120
26.12.2025, 14:49 Uhr
Holzheizkraftwerke ja aber keine Windräder
Klimaschutz geht nur mit Wäldern und nicht mit Windrädern. Davon haben wir in unsrem Land schon genug und bei Flaute doch NULL Strom. Inzwischen sollte jeder wissen, dass 1. Der Beton und die Herstellung von einen Windrad mehr CO2 verursacht als das Rad je einsparen kann und dass 2. die Umwelt Schäden durch Windräder immens sind, besonders der Abrieb von PFAS. sog. Ewigkeitschemikalien , die zu 70 bis 150 kg jährlich in die Luft gehen (je nach Größe der Rotorblätter). Wer es weiß und des Geldes wegen trotzdem neue bauen will, versündigt sich gegen Natur und Mensch
Anmerkung techn. Support:
Inzwischen sollte jeder wissen, dass das Blödsinn ist.
Das Umweltbundesamt erklärt hierzu: Durch eine Windkraftanlage mit sieben MW Leistung werden pro Jahr rund 6.790 Tonnen CO2 vermieden. Dagegen stehen rund 300 Tonnen CO2, die beim Bau entstehen.
Quelle: Ökobilanz der Windenergieanlagen an Land.
Echter-Nordhaeuser
26.12.2025, 18:29 Uhr
Ökobilanz
Hin oder her, wir brauchen diesen Mist nicht in unseren Wäldern.
Hier soll nur wieder mit Gelder gelockt werden um Windräder aufzubauen damit Deutschland seine Klimaziele erreicht. Flächen können auch ohne diese Windräder aufgeforstet werden.
regenbogen062001
26.12.2025, 20:28 Uhr
Wald ist nicht gleich Wald
Schaut euch doch mal den Thüringer Wald an! Oder den Harz! Nur weil er "Wald" heißt, bedeutet dies nicht, dass dort auch Bäume stehen! Es spricht überhaupt nichts dagegen, auf kahle Flächen - die es leider massenhaft gibt - Windräder zu stellen. Da steht zur Zeit auf eingen großen Flächen nicht ein einziger Baum! Wenn also mittels Windkraft Geld verdient werden kann, ist nicht dagegen einzuwenden. Wer nnz lesen möchte, braucht dafür auch Energie. Es kommt manchmal auch darauf an, das geringere Übel zu wählen. Besser ein paar Windräder oder Solarparks, als riesige Braunkohleabbauflächen. Das sieht noch schlimmer aus!
Kobold2
26.12.2025, 21:01 Uhr
Immense Dramatik
trifft es wohl eher.... Bei den PFAS geht man von 75000 Tonnen jährlich aus. Verursacht von Bekleidung, Dämmstoffen, Kosmetika, Kochgeschirr, Papierbeschichtungen, Textilien oder Ski-Wachsen ebenso wie zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen, in Pflanzenschutz- oder Feuerlöschmitteln, usw. . Der Anteil von WKA an der Gesamtmenge wird mit 55t angegeben. Jetzt kann jeder selbst rechnen. Ich wäre auch an eine organisierten Führung interessiert, die uns z. B. mal die immensen Umweltschäden im bereich der WKA an der B4 aufzeigen, Anlagen stehen da ja nun schon seit Jahrzehnten und wären damit doch bestens geeignet. Ein konstruktiver Hinweis, was wir denn so brauchen, wenn wir "den Mist" nicht brauchen wäre ja auch mal zielführend.
altmeister
26.12.2025, 22:42 Uhr
Gegen neue Erkenntnisse?
Nun, ich orientiere mich an wissenschaftlichen und ökonomischen Gesichtspunkten und diese vermitteln mir, dass es Schluss sein müsste mit dem weiteren Ausbau von Wind- und Sonnenenergieanlagen.
In meinem Kommentar zur AfD-Kritik zum Bau solcher Anlagen in Wäldern, habe ich einen Hinweis auf einen Artikel gegeben, unter dessen Überschrift auch noch weitere Informationen zu diesem Thema gefunden werden können.
Interessierte können gern in der nnz meinen Kommentar nachlesen und dementsprechend die Suche, welche schnell Ergebnisse bringt, im Netz starten.
Solange keine adäquaten Speicher vorhanden sind ist ein weiterer Zubau energiewirtschaftlich und auch ökologisch nicht vertretbar, da helfen auch die Batteriespeicher nur für kurze Zeit, nicht lange genug um eine komplette Dunkelflaute zu überbrücken.
Übrigens, in den 80iger Jahren gab es im Harz sehr viel Windbruch, ich kenne Flächen, welche zu dieser Zeit kahl waren und jetzt wieder als Wald zu sehen sind. Was spricht gegen die Aufforstung? In 40 Jahren ist auf den jetzt kahlen Flächen wieder Wald.
Das wäre der Sinn einer Forstwirtschaft!
emmerssen
26.12.2025, 23:14 Uhr
Die Kriese
Bekomme ich beim Lesen des Artikels und so mancher Kommentare. Hier sollen Windräder und Holzkraftwerke dem Bürger schmackhaft gemacht werden damit wieder Bäume im Wald gepflanzt werden können. Das ist doch nicht euer Ernst? Für Krieg, Waffen und Subventionen in allen Ländern der Welt ist immer Geld da. Für den eigenen Wald müssen erst wieder Gewinne erwirtschaftet werden damit es ihm bald wieder besser geht. Was ist nur los in Deutschland?
Wauwau
27.12.2025, 09:18 Uhr
Woher kommt das Geld für solche Anlagen
Rumgejammer und solche Ideen. Neue Ausgleichsflächen zur Aufforstung, so ein Unsinn. Flächen zum aufforsten gibt es genug. Eine durchschnittliche WKA kostet in der erbauung ca.zehn Millionen Euro wofür man 500000 Baumsätzlinge zum Stückpreis von 20 Euro ( kosten in der Regel zwischen 0,7 und 5 Euro ) pflanzen könnte. Die pflanzkosten lassen sich natürlich auch nach oben rechnen welche in der Realität meistens gar nicht anfallen oder betrieben wird. (Wildschutz und weitere Pflegemaßnahmen) Offt abgeschaltete Anlagen wegen zu viel Strom im Netz auch bei Wind macht aus meiner Sicht vor allem im Wald keinen Sinn.
Kobold2
28.12.2025, 09:32 Uhr
Wissenschaftliche Berichte
sind immer eine gute Grundlage. Wenn man dann aber seine Wunschgedanken hineininterpretiert wird es halt nichts.
Im Angesprochen Bericht geht es um die Ertragsminderung durch mögliche (nein nicht ständing vorhandene) Cluster Wake Effekte, nicht vollständigen Erkenntnisse dazu, um Netzengpässe (m. M. n. durch versäumten Ausbau) und Probleme durch Unstetigkeiten. Das Wort 'Wald' kommt überhaupt nicht vor, auch keine Kritik an einem weiteren Ausbau. Wenn man so in der Vergangenheit Probleme angegangen hätte, wäre die Menschheit irgendwo stehen geblieben. Die Forstwirte machen hier nicht anderes als jeder Betriebswirt. Der Wald ist inerster Linie ein Wirtschaftswald. Mit dem Holzverkauf lief es die letzten Jahre ja eher unglücklich und von daher braucht es auch Einnahmen. Das machen wir im Kleinen genauso. Die Einnahmen durch unsere PV Anlage gehen in die Erweiterung, Modernisierung, Wartung, bzw. in den Spartopf für eine irgendwann mal fällige neue Heizung.
rasska86
28.12.2025, 09:45 Uhr
Nachhaltige Waldbewirtschaftung
geht anders. Thüringen Forst will, soll oder muss , seit der Umwandlung in eine Anstalt öffentlichen Rechts, Gewinn erwirtschaften, so sehen die Wälder auch aus.
Alle 20 m "Harvesterstraßen" , zerstörter Waldboden, breite "Forststraßen" in jeden Winkel, da kommen jetzt schon tausende qm vernichtete Waldfläche zusammen....
altmeister
28.12.2025, 16:18 Uhr
Der Kobold mal wieder!
Es wird in der von mir zitierten Veröffentlichung nicht nur vom "Cluster Wake Effekt" berichtet, schon allein die Überschrift sagt mehr aus.
Im Fall von optimaler Windgeschwindigkeit in großen Teilen des Landes und toller Sonneneinstrahlung haben wir schon jetzt eine viel zu groß installierten Kapazität, welche aber in Fällen der Dunkelflaute ,selbst bei Vervielfachung der Anlagen, tatsächlich Nichts bringt, die Probleme des negativen Strompreises bei weiterem Zubau würden sich sogar verstärken, alles würde noch teurer.
Ein Kobold sollte lernen, nicht nur herauszulesen, was ihm so passt, die veröffentlichten Ergebnisse der TU Dresden geben sehr wohl Argumente gegen den Bau solcher Anlagen, logischerweise auch oder besonders in Waldflächen, da gehören neue Bäume angepflanzt!
Wyatt Earp
28.12.2025, 19:42 Uhr
Dafür hätte ich gerne mal den Beweis
"schon allein die Überschrift sagt mehr aus " ist ein relativ dehnbarer "Beweis" und zeugt nicht unbedingt von Richtigkeit.

Habe ich diesen Kommentar richtig verstanden, die derzeitigen Erneuerbaren sorgen schon für soviel Strom dass die Netze überfordert sind? Wäre mir neu. Man kann sie ja abschalten.

Aber Altmeister erklärt das ja bestimmt für mich, danke schon mal im voraus..
Grüße
Kobold2
29.12.2025, 08:29 Uhr
Mit "nichts bringt"
Ist die Ebene der sachlich analytischen Betrachtung nachweislich verlassen, oder gar nicht erst betreten worden und damit die Bestätigung des Hineininterpretieren der eigenen Wunschvorstellungen erbracht. Denn bei entsprechender Herangehensweise, käme man zu der Erkenntnis, daß man Netzengpässe minimieren muss und mögliche Cluster Wake Effekte bei der Standortwahl berücksichtigen sollte, um die Unstetigkeiten zu minimieren, denn eine möglichst saubere lineare Anströmung ist ein wichtiger Faktor, um die angesprochene Unstetigkeit zu minimieren. Nicht umsonst wurden die Anlagen in den letzten Jahren immer höher und Standorte auf Höhenlagen sind nachweislich weniger von umliegender Bebauung und Geländeunebenheiten beeinflusst. Das ist weit weg, von"nichts bringt".
altmeister
30.12.2025, 07:56 Uhr
Nachdenklich
Hier in der nnz-online werde ich nicht die gesamte Publikation zu den von mir angesprochenen Veröffentlichungen zitieren, ich habe darauf hingewiesen, dass bei Interesse dazu selbstständig eine Recherche gestartet werden kann. Dabei kommt u.a. das Interview mit Prof. Kobe als Ergebnis, in welchem Antworten auf die Fragen von Kobold2 und Wyatt Earp zu lesen sind und noch etwas mehr im Zusammenhang.
Ich verstehe nicht, wie bekannte Probleme negiert werden können, da tatsächlich bei guten Bedingungen schon jetzt Abschaltungen erfolgen, der Preis an der Strombörse in das Negative fällt, somit zu diesen Zeiten eine Überkapazität vorhanden ist, welche keinen Nutzen sondern immense Kosten bringt, dagegen wenn es Nacht ist und diese sich erlaubt ohne Wind zu erscheinen, der bekannten Dunkelflaute, noch mehr Anlagen keine Besserung bringen.
Solange Anlagenbetreiber keine Vorgabe bekommen diese zeitweise Überkapazität zu speichern, das Netz zu entlasten und dadurch die Kurven der Stromerzeugungsstatistik aus Sonnen- und Windenergie dem Bedarf anzupassen, diese etwas zu glätten, werden bei weiterem Zubau die Kosten für die Verbraucher nicht sinken, eher steigen.
Das hat auf jeden kleinen und großen Verbraucher Auswirkungen, wobei der kleine die Kröte schlucken muss und die großen ihre Produktion dahin verlagern, wo Energie bezahlbar ist.
Wer mit offenen Augen und ohne Scheuklappen durch die Welt geht hat das schon bemerkt.
geloescht.20260120
13.01.2026, 17:14 Uhr
Zum Thema Blödsinn
Kommentiert vom technischen Support: es gibt für alles eine Studie. Die zitierte geht von 0.4 Hektar gerodetem Wald für ein Windrad aus. Wieviel sind es tatsächlich incl. Zufahrten und Bau-umfeld ?! Und wo sind Zahlen des Fraunhofer Institutes zur Schädigung des Waldes durch giftigen PFAS Abrieb ? wo wird die Schwächungen des Ökosystems Wald durch Windparks realistisch eingeschätzt ?....und wie ist die CO2 Bilanz bei Rückbau und Entsorgung von Windrädern ?
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