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Mo, 08:53 Uhr
22.12.2025
Jahresabschluss für Demokratie Leben

Abschlussveranstaltung würdigt Engagement

Mit einem festlichen Abend, vielen Begegnungen und einem angeregten Austausch fand das aktuelle Förderjahr des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ im Landkreis Nordhausen im Ratssaal seinen Abschluss...

Seit nunmehr 10 Jahren engagieren sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gemeinsam für Demokratie, Vielfalt, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Was 2015 begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil der Demokratieförderung im Landkreis Nordhausen entwickelt. Projekte gegen Ausgrenzung, für Mitbestimmung und ein respektvolles Miteinander prägen seither die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie.

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Zur Abschlussveranstaltung kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammen, um auf eine Dekade gemeinsamer Arbeit zurückzublicken.

In seinem Grußwort würdigte der 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, Stefan Nüßle, das langjährige Engagement aller Beteiligten. Er betonte insbesondere die Bedeutung demokratischer Bildungsarbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gerade in herausfordernden Zeiten.

Jahresabschluss der Partnerschaft für Demokratie (Foto: KJR) Jahresabschluss der Partnerschaft für Demokratie (Foto: KJR)

Ein Rückblick machte deutlich, wie vielfältig das Engagement im Landkreis ist: In den vergangenen zehn Jahren konnten 264 Projekte zur Stärkung von Demokratie, Vielfalt und sozialem Miteinander umgesetzt werden. Gefördert wurden dabei nicht nur freie Träger, sondern auch Heimatvereine, Netzwerke, Arbeitsgruppen und Jugendgruppen aus dem gesamten ländlichen Raum.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Würdigung des zehnjährigen Bestehens des Kinder- und Jugendparlaments. In einer feierlichen Ehrung wurde das Engagement junger Menschen hervorgehoben, die sich aktiv für Mitbestimmung und demokratische Prozesse einsetzen und damit zeigen, dass Demokratie von Anfang an gelernt und gelebt wird.

Auch der Blick auf die Gegenwart kam nicht zu kurz: Ein thematischer Beitrag widmete sich den aktuellen Herausforderungen im Landkreis Nordhausen. Auf Grundlage der Ergebnisse einer Situations- und Ressourcenanalyse wurden gesellschaftliche Spannungen, demokratiefeindliche Tendenzen sowie der wachsende Bedarf an Präventions- und Bildungsangeboten diskutiert.

Zum Abschluss erhielten die Teilnehmenden einen Ausblick auf zukünftige Fördermöglichkeiten im Rahmen von „Demokratie leben!“. Der Abend klang bei einem „Markt der Möglichkeiten“ aus, auf dem sich Projekte, Initiativen und Netzwerkpartner präsentierten und Raum für Austausch, Vernetzung und neue Ideen boten.

Die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Nordhausen blickt damit nicht nur stolz auf zehn Jahre Engagement zurück, sondern richtet den Fokus klar auf die Zukunft. Allen Aktiven gilt ein herzlicher Dank für ihren Einsatz in den vergangenen zehn Jahren – und für das, was noch kommt.
Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie
Kreisjugendring Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Piet
22.12.2025, 10:12 Uhr
Man
könnte sich in der Uferstraße oder ähnlich Treffen dort wird Integration vorgelebt.
Selberdenker
22.12.2025, 12:33 Uhr
21 Jugendliche in 10 Jahren?
Ist das wirklich euer Ernst? Ihr veranstaltet "feierliche Ehrungen" für hochsubventioniertes Projekt, dass 10 Jahre alt wird und in dem sich in all den Jahren insgesamt grade mal 21 Jugendliche (zeitweise) irgendwie beteiligt haben?
diskobolos
22.12.2025, 14:25 Uhr
Fragen
Vielleicht ist die Uferstraße gerade ein Beispiel für fehlende Integration, Piet.

Woher haben Sie die Zahl 21 (Jugendliche), Selberdenker? Im Artikel habe ich davon nichts gefunden. Oder haben Sie sich die SELBER ausgedacht?
Wie Bitte
22.12.2025, 15:16 Uhr
Vielleicht habe ich es nicht so mit dem Selberdenken,
vielleicht fehlt es mir auch an verstehendem Lesen - aber ich finde im Artikel nichts davon, dass sich an den Projekten des Vereins nur 21 Jugendliche beteiligt hätten. Das wäre angesichts der genannten Zahl von 264 Projekten in zehn Jahren auch tatsächlich etwas wenig.

Hat man sich da beim Selberdenken etwas ausgedacht, oder wurde der Artikel nachträglich von dieser ominösen Zahl befreit?
Anmerkung techn. Support:
Keine Ahnung, wo die 21 her kommt. Sonnst ist es immer 42.
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