So, 14:20 Uhr
30.11.2025
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Digitaler Aufbruch im Südharz - Wie regionale Unternehmen von der Digitalisierung profitieren können
Die Digitalisierung ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern eine große Chance. Gerade im Südharz und in der Region Nordhausen ist die digitale Transformation nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern ein starker strategischer Hebel, um die regionale Wirtschaft und Gemeinschaft zu stärken. Sie kann vor allem im ländlichen Raum zwischen den Betrieben untereinander, zwischen Schulen und Familien, aber auch zwischen Vereinen und ihrem Publikum tragfähige Brücken bauen.
Durch den Einsatz digitaler Lösungen können viele administrative Aufgaben deutlich vereinfacht werden. Zum Beispiel durch eine Cloud-basierte Buchhaltung, eine automatisierte Rechnungsverarbeitung oder die zentrale Datenverwaltung. Der Arbeitsablauf wird dadurch beschleunigt und der Papieraufwand reduziert.
Erwähnenswert ist auch die verbesserte Flexibilität in der Produktion und im Vertrieb. Typische Beispiele sind Print-on-Demand für Textildruck und 3D-Druck für Kunsthandwerk, die selbst Kleinstserien und individuelle Produkte wirtschaftlich machen. Just-in-Time-Logistik und digitale Bestandsführung tragen zu einer spürbaren Verringerung der Lagerkosten bei und schonen ganz nebenbei auch noch wertvolle Ressourcen.
Zudem ermöglichen virtuelle Verkaufskanäle wie Onlineshops oder Marktplätze die Erweiterung des Kundenstamms weit über die lokalen und regionalen Grenzen hinaus.
Digitale Marketingtools sind mittlerweile bewährte Schlüssel, um neue Kunden zu erreichen, und bieten gerade regionalen Betrieben die Chance, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Oft ist dies sogar deutlich kostengünstiger als konventionelle Werbung.
Handwerksbetriebe aus der Region könnten beispielsweise digitale Plattformen nutzen, um ihre Aufträge online zu verwalten oder Termine mit Kunden digital zu buchen. Das würde sowohl den Verwaltungsaufwand reduzieren als auch die User Experience verbessern.
Ebenso können Einzelhändler im Südharz schnell und einfach einen Onlineshop aufsetzen oder sich lokalen virtuellen Marktplätzen anschließen. Große IT-Abteilungen werden dafür nicht gebraucht. Selbst das Branding wäre kein Problem mehr, zumal das Online-Marketing im Hinblick auf Social-Media und Co. nahezu grenzenlose Möglichkeiten bietet. Selbst kleine Unternehmen aus der Region könnten eine starke Online-Präsenz aufbauen, zum Beispiel via Facebook, Instagram oder einfach mithilfe einer gut gestalteten Webseite. Zusätzlich sind sie optimale Kommunikationskanäle zur Zielgruppe: Man denke hier nur an Öffnungszeiten, temporäre Aktionen oder Feedback.
Gastronomiebetriebe profitieren dagegen hauptsächlich von digitalen Bestellsystemen: Die Gäste können online reservieren, per Tablet im Lokal bestellen oder über eine App bezahlen. Auch Bestellautomaten, etwa für To-Go-Gerichte, lassen sich integrieren.
Die Schulen im Landkreis Nordhausen wurden bereits durch Programme wie den Digitalpakt gut aufgerüstet. Investitionen in eine moderne IT-Infrastruktur sowie flächendeckendes WLAN sind bis Ende 2024 bereits für 13 Schulen umgesetzt worden. Das ermöglicht den Einsatz von Lernplattformen und digitalen Klassenzimmern. E-Learning-Tools sowie digitale Lehrmaterialien sorgen für besonders flexible Lernangebote, während Plattformen die Lehr- und Verwaltungskräfte bei organisatorischen Aufgaben wie den Schülerdaten, der Elternkommunikation, den Zeugnissen und den Anwesenheitslisten entlasten.
Die Vereine in der Region profitieren in erster Linie von einer digitalen Mitgliederverwaltung, automatisierten Beitragszahlungen und einem übersichtlichen Online-Eventmanagement. Durch Fundraising-Tools und Crowdfunding-Plattformen wird aber auch die finanzielle Unterstützung von Projekten beispielsweise im Rahmen von Spendensammlungen deutlich einfacher und übersichtlicher, was den organisatorischen und zeitlichen Aufwand klar reduziert. Außerdem lassen sich dadurch meist auch mehr Gelder sammeln. Darüber hinaus sind Print-on-Demand-Angebote eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit, Vereinsmerchandising ohne Lagerrisiko anzubieten.
Gerade kleinere Betriebe im ländlichen Raum haben oft nicht die Mittel für größere Digitalisierungs-Investitionen. Diese Hürde kann jedoch umschifft werden. Zahlreiche Förderprogramme von Bund und Ländern helfen bei den Digitalisierungsvorhaben und senken die Einstiegskosten. Dass diese Förderprogramme für die Digitalisierung des Mittelstandes tatsächlich wirken und den Umsatz ankurbeln, konnte eine Auswertung der BMWK-Förderung Mittelstand Digital bereits eindrucksvoll belegen.
Ein interessantes Beispiel ist hier das Investitionszuschussprogramm Digital Jetzt: Allein zwischen September 2020 und Dezember 2022 löste es mit Fördermitteln in Höhe von rund 134 Millionen Euro bei den geförderten Unternehmen einen Gesamt-Umsatzzuwachs von 447 Millionen Euro aus. Ein Blick auf aktuelle Förderprogramme lohnt sich daher auch für kleinere Unternehmen.
Viele Betriebe im Südharz beschäftigen keine eigenen IT-Mitarbeiter, und es fehlt an digitalem Know-how. Aber: Kleine Betriebe können Weiterbildungen für vorhandene Mitarbeiter, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen sowie externe Dienstleister nutzen, um ihr Know-how auszubauen. Hier ist es wichtig, dass digitale Kompetenz als ein laufender Lernprozess betrachtet wird.
Dem gegenüber stehen bisweilen Widerstände gegen den Wandel, denn Digitalisierung bedeutet auch immer Veränderung. Nicht alle Mitarbeiter oder Vereinsmitglieder sind sofort überzeugt, dass Prozesse neu gedacht und Arbeitsabläufe angepasst werden müssen. Die Skepsis gegenüber neuen Technologien spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die Angst vor Überforderung. Da braucht es Führung, Erklärung und einen klaren Fahrplan, um die vorhandenen Hemmungen nachhaltig abzubauen.
Fest steht, dass die Digitalisierung in Zukunft neue Geschäftsmodelle möglich macht. Start-ups im Südharz können beispielsweise Plattformen für lokale Dienstleistungen aufbauen, Daten für Analysen nutzen oder IoT-Lösungen einsetzen. Unternehmen werden in die Lage versetzt, fundiertere Geschäftsentscheidungen zu treffen, indem Kundentrends früher erkannt, Engpässe vermieden und Ressourcen gezielter genutzt werden.
In der Region könnte auch ein digitales Ökosystem mit spannenden Kooperationen und Netzwerken zwischen Unternehmen, Universitäten, Vereinen und Kommunen entstehen. Ebenso ist es denkbar, digitale Innovationszentren und Coworking-Spaces zu gründen.
Langfristig machen sich die Auswirkungen der Digitalisierung aber nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich bemerkbar. Wenn der Südharz attraktiv für digitale Unternehmen wird, könnte das durchaus neue Arbeitsplätze schaffen, und zwar vor allem im IT-Bereich und in der digitalen Bildung.
Der Südharz auf dem Weg in die digitale Zukunft
Durch die Automatisierung, die digitale Kommunikation und neue Geschäftsmodelle kann die Region in Zukunft effizienter, flexibler und innovativer werden. Zwar gibt es Hürden, doch auch konkrete Unterstützung und Lösungen. Indem die lokalen Unternehmen, Schulen und Vereine gemeinsam agieren, ein digitales Netzwerk aufbauen und gezielt Kompetenzen fördern, kann der Südharz seine Zukunft aktiv mitgestalten.
Autor: redDie Chancen der Digitalisierung für regionale Betriebe im Überblick
Durch den Einsatz digitaler Lösungen können viele administrative Aufgaben deutlich vereinfacht werden. Zum Beispiel durch eine Cloud-basierte Buchhaltung, eine automatisierte Rechnungsverarbeitung oder die zentrale Datenverwaltung. Der Arbeitsablauf wird dadurch beschleunigt und der Papieraufwand reduziert.
Erwähnenswert ist auch die verbesserte Flexibilität in der Produktion und im Vertrieb. Typische Beispiele sind Print-on-Demand für Textildruck und 3D-Druck für Kunsthandwerk, die selbst Kleinstserien und individuelle Produkte wirtschaftlich machen. Just-in-Time-Logistik und digitale Bestandsführung tragen zu einer spürbaren Verringerung der Lagerkosten bei und schonen ganz nebenbei auch noch wertvolle Ressourcen.
Zudem ermöglichen virtuelle Verkaufskanäle wie Onlineshops oder Marktplätze die Erweiterung des Kundenstamms weit über die lokalen und regionalen Grenzen hinaus.
Digitale Marketingtools sind mittlerweile bewährte Schlüssel, um neue Kunden zu erreichen, und bieten gerade regionalen Betrieben die Chance, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Oft ist dies sogar deutlich kostengünstiger als konventionelle Werbung.
Praktische Beispiele und digitale Lösungen für regionale Unternehmen und Organisationen
Handwerksbetriebe aus der Region könnten beispielsweise digitale Plattformen nutzen, um ihre Aufträge online zu verwalten oder Termine mit Kunden digital zu buchen. Das würde sowohl den Verwaltungsaufwand reduzieren als auch die User Experience verbessern.
Ebenso können Einzelhändler im Südharz schnell und einfach einen Onlineshop aufsetzen oder sich lokalen virtuellen Marktplätzen anschließen. Große IT-Abteilungen werden dafür nicht gebraucht. Selbst das Branding wäre kein Problem mehr, zumal das Online-Marketing im Hinblick auf Social-Media und Co. nahezu grenzenlose Möglichkeiten bietet. Selbst kleine Unternehmen aus der Region könnten eine starke Online-Präsenz aufbauen, zum Beispiel via Facebook, Instagram oder einfach mithilfe einer gut gestalteten Webseite. Zusätzlich sind sie optimale Kommunikationskanäle zur Zielgruppe: Man denke hier nur an Öffnungszeiten, temporäre Aktionen oder Feedback.
Gastronomiebetriebe profitieren dagegen hauptsächlich von digitalen Bestellsystemen: Die Gäste können online reservieren, per Tablet im Lokal bestellen oder über eine App bezahlen. Auch Bestellautomaten, etwa für To-Go-Gerichte, lassen sich integrieren.
Die Schulen im Landkreis Nordhausen wurden bereits durch Programme wie den Digitalpakt gut aufgerüstet. Investitionen in eine moderne IT-Infrastruktur sowie flächendeckendes WLAN sind bis Ende 2024 bereits für 13 Schulen umgesetzt worden. Das ermöglicht den Einsatz von Lernplattformen und digitalen Klassenzimmern. E-Learning-Tools sowie digitale Lehrmaterialien sorgen für besonders flexible Lernangebote, während Plattformen die Lehr- und Verwaltungskräfte bei organisatorischen Aufgaben wie den Schülerdaten, der Elternkommunikation, den Zeugnissen und den Anwesenheitslisten entlasten.
Die Vereine in der Region profitieren in erster Linie von einer digitalen Mitgliederverwaltung, automatisierten Beitragszahlungen und einem übersichtlichen Online-Eventmanagement. Durch Fundraising-Tools und Crowdfunding-Plattformen wird aber auch die finanzielle Unterstützung von Projekten beispielsweise im Rahmen von Spendensammlungen deutlich einfacher und übersichtlicher, was den organisatorischen und zeitlichen Aufwand klar reduziert. Außerdem lassen sich dadurch meist auch mehr Gelder sammeln. Darüber hinaus sind Print-on-Demand-Angebote eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit, Vereinsmerchandising ohne Lagerrisiko anzubieten.
Herausforderungen und Hürden der Digitalisierung für regionale Betriebe
Gerade kleinere Betriebe im ländlichen Raum haben oft nicht die Mittel für größere Digitalisierungs-Investitionen. Diese Hürde kann jedoch umschifft werden. Zahlreiche Förderprogramme von Bund und Ländern helfen bei den Digitalisierungsvorhaben und senken die Einstiegskosten. Dass diese Förderprogramme für die Digitalisierung des Mittelstandes tatsächlich wirken und den Umsatz ankurbeln, konnte eine Auswertung der BMWK-Förderung Mittelstand Digital bereits eindrucksvoll belegen.
Ein interessantes Beispiel ist hier das Investitionszuschussprogramm Digital Jetzt: Allein zwischen September 2020 und Dezember 2022 löste es mit Fördermitteln in Höhe von rund 134 Millionen Euro bei den geförderten Unternehmen einen Gesamt-Umsatzzuwachs von 447 Millionen Euro aus. Ein Blick auf aktuelle Förderprogramme lohnt sich daher auch für kleinere Unternehmen.
Viele Betriebe im Südharz beschäftigen keine eigenen IT-Mitarbeiter, und es fehlt an digitalem Know-how. Aber: Kleine Betriebe können Weiterbildungen für vorhandene Mitarbeiter, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen sowie externe Dienstleister nutzen, um ihr Know-how auszubauen. Hier ist es wichtig, dass digitale Kompetenz als ein laufender Lernprozess betrachtet wird.
Dem gegenüber stehen bisweilen Widerstände gegen den Wandel, denn Digitalisierung bedeutet auch immer Veränderung. Nicht alle Mitarbeiter oder Vereinsmitglieder sind sofort überzeugt, dass Prozesse neu gedacht und Arbeitsabläufe angepasst werden müssen. Die Skepsis gegenüber neuen Technologien spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die Angst vor Überforderung. Da braucht es Führung, Erklärung und einen klaren Fahrplan, um die vorhandenen Hemmungen nachhaltig abzubauen.
Zukunftsperspektiven: Wie die Digitalisierung den Südharz verändern könnte
Fest steht, dass die Digitalisierung in Zukunft neue Geschäftsmodelle möglich macht. Start-ups im Südharz können beispielsweise Plattformen für lokale Dienstleistungen aufbauen, Daten für Analysen nutzen oder IoT-Lösungen einsetzen. Unternehmen werden in die Lage versetzt, fundiertere Geschäftsentscheidungen zu treffen, indem Kundentrends früher erkannt, Engpässe vermieden und Ressourcen gezielter genutzt werden.
In der Region könnte auch ein digitales Ökosystem mit spannenden Kooperationen und Netzwerken zwischen Unternehmen, Universitäten, Vereinen und Kommunen entstehen. Ebenso ist es denkbar, digitale Innovationszentren und Coworking-Spaces zu gründen.
Langfristig machen sich die Auswirkungen der Digitalisierung aber nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich bemerkbar. Wenn der Südharz attraktiv für digitale Unternehmen wird, könnte das durchaus neue Arbeitsplätze schaffen, und zwar vor allem im IT-Bereich und in der digitalen Bildung.
Der Südharz auf dem Weg in die digitale Zukunft
Durch die Automatisierung, die digitale Kommunikation und neue Geschäftsmodelle kann die Region in Zukunft effizienter, flexibler und innovativer werden. Zwar gibt es Hürden, doch auch konkrete Unterstützung und Lösungen. Indem die lokalen Unternehmen, Schulen und Vereine gemeinsam agieren, ein digitales Netzwerk aufbauen und gezielt Kompetenzen fördern, kann der Südharz seine Zukunft aktiv mitgestalten.

