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Di, 13:44 Uhr
02.12.2025
nnz-exklusiv zu sundhäuser Berge

Was lange währt...

Es sind schon einige Jahre ins Land gegangen, da zum ersten Mal über einen Ausbau der B4 im Bereich der Sundhäuser Berge beraten wurde. Jetzt kann ein entscheidender "Erfolg" vermeldet werden. Die Finanzierung ist gesichert. Wir haben die Einzelheiten...

Verkehrsminister Patrick Schnieder gratuliert dem Bundestagsabgeordneten David Gregosz zu Baufreigabe und Verfügbarmachung millionenschwerer Finanzmittel. (Foto: privat) Verkehrsminister Patrick Schnieder gratuliert dem Bundestagsabgeordneten David Gregosz zu Baufreigabe und Verfügbarmachung millionenschwerer Finanzmittel. (Foto: privat)
Im Bundesverkehrsministerium gab es heute eine Übergabezeremonie von Baufreigaben der Bundes für diverse Straßenbauprojekte in ganz Deutschland. Die Bundesstraße 4 ist dabei.

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Nach nnz-Informationen stellt der Bund für das 30 Millionen-Euro-Vorhaben die Finanzierung. Die Planung und anschließende Ausschreibungen laufen über die DEGES, da das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr personell nicht ausreichend ausgestattet war und ist.

Der Nordthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete David Gregosz hatte sich hierfür in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Verkehrsstaatssekretär Hirte eingesetzt. Intern wird davon gesprochen, dass im nächsten Jahr die Ausschreibungen stattfinden und dann 2027 die Bagger rollen können. Formal steht aber noch die DEGES-Zustimmung für die Planungsübernahme aus. Diese soll wohl Ende der Woche erfolgen.

"Die Nachrichten aus Berlin sind großartig für unsere Heimat. Verkehrsminister Schnieder hat ein starkes Signal für die Infrastruktur in Nordthüringen gesetzt. Ganz konkret hat das Bundesverkehrsministerium das für die Ausbauarbeiten der B4 notwendige Baurecht heute noch einmal bekräftigt, die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung gestellt und die politische Notwendigkeit unterstrichen, schnell zu bauen.

Jetzt muss es darum gehen, die Bagger zum Rollen zu bringen. Hierfür notwendige Vorbereitungen wie der Vertragsschluss des Landes Thüringen mit der DEGES für die Projektübernahme müssen nun mit hoher Priorität verfolgt werden. Die Sundhäuser Berge und die gesamte Region scharren zurecht mit den Hufen. Sie warten schon zu lange und verdienen endlich Tempo", sagte Gregosz in einem ersten Statement der nnz.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Schniedel Castro
02.12.2025, 15:43 Uhr
Die Finanzierung ist gesichert,
und was kostet es dann wirklich ?


euer Schniedel Castro
stadtkind
02.12.2025, 15:47 Uhr
Thüringen-Tag 2027
Das sind natürlich gute Nachrichten, mit Blick auf den Thüringen-Tag 2027 und dem Stadtgeburtstag wird das natürlich die perfekte Katastrophe. Bahnverbindung Kassel-Nordhausen-Halle wird (wahrscheinlich noch) gebaut, B4 wird gebaut. Und dann kommen wahrscheinlich noch ein paar innerstädtische Baustellen dazu.

Hoffen wir das die Nordhäuser nicht alleine in ihrer Festung feiern müssen.
Ich drücke die Daumen.
Kobold2
02.12.2025, 20:27 Uhr
Ja, so ist es in der Region
Selbst an einer lang erwarteten positiven Nachricht, wird zuerst das Negative gesehen.
Ich denke es gibt dann noch zahlreiche Beschwerden durch die Beeinträchtigungen während der Bauphase.
Schlaubert
02.12.2025, 21:41 Uhr
30 Millionen zu wenig
Knapp 4km und 5 Brücken für 30 Millionen ??? Bei durchschnittlichen Baukosten von 7,5 Millionen Euro pro Kilometer Bundesstraße fehlt am Ende das Geld für die Brücken . Und das dürften dann sicher auch noch mal locker 30 Millionen kosten
KeinKreisverkehr
03.12.2025, 09:18 Uhr
Es kommt was man baut.
Weiß nicht ob 30+ Millionen € nötig sind nur weil dort manchmal 10 Autos hinter einem LKW herfahren.

Wir sollten das Geld lieber für die Art der Fortbewegung ausgeben die wir in Zukunft wollen. Ein zweispuriger Ausbau einer komplett intakten Bundesstraße die auch quasi keine Staus verursacht halte ich da nicht für den Hebel.

Wenn man unbedingt Straßen für Autos bauen will dann solle man doch lieber die Umgehungsstraßen in Greußen oder Straußfurt angehen.
Da haben nämlich auch die Leute was von die nicht mit dem Auto fahren.

Aber ich freue mich natürlich, dass ich ab 2030 dann 30 Sekunden eher an der Ampel zur A38 stehen kann.
RWE
03.12.2025, 11:52 Uhr
KeinKreisverkehr
WIR wollen aber nicht mit dem Rad nach Erfurt fahren. Sie können das gerne tun.
Greußen oder Straußfurt könnten auch Umgehungsstraßen gebrauchen, das ist richtig.
Wer sagt denn eigentlich, dass kein Radweg zwischen NDH und SDH herauspringt? In Sondershausen gibt es sehr gut ausgebaute Radwege Richtung Erfurt und Bad Frankenhausen.
In einem Punkt stimme ich zu: Wenn eine Straße neu genaut wird, dann sollte automatisch ein Radweg mit eingeplant werden. Aber ihren ideologisch motivierten Autohass teile ich nicht.
Bei Linken ist ja Individualismus verpönt, da ist es logisch, dass Individualverkehr nicht erwünscht ist.
Aber sorry, da können sie noch so wütend mit den Füßen stampfen, die grüne Meinungshoheit ist vorbei. In Thüringen sowieso und das wahrscheinlich auf lange Sicht. Aber auch in der SPD scheint man zur Vernunft zu kommen und denkt pragmatischer und man merkt dass Büllerbü nur eine unrealistische Utopie ist, die noch nicht einmal in Berlin Mitte funktioniert.
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