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Do, 11:31 Uhr
27.11.2025
Kraja

Linke lud zum Bürgerdialog

Interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten Anfang dieser Woche der Einladung der Fraktion „ Bleicherode zusammen/ die Linke/ Bürger für Kraja“ des Landgemeinderates Stadt Bleicherode in das Dorfgemeinschaftshaus von Kraja...

Die Fraktionsmitglieder stellten sich den Gästen vor und erläuterten aktuell- politische Themen, die in der Landgemeinde gegenwärtig ihre Arbeit ausmachen.
Das Ziel der Fraktion ist es, in allen Orten der Landgemeinde mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, ihre Sorgen und Probleme aufzunehmen und ihre Ideen und Vorschläge mitzunehmen.

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Ein weiteres wichtiges Anliegen der Fraktion ist es, ihre Arbeit transparent zu machen, Bürger auch über nicht populäre, aber notwendige Maßnahmen und Probleme in der Landgemeinde zu informieren und somit ihr Verständnis für bestimmte Entscheidungen zu wecken. Offenheit, auch wenn Wahrheit manchmal schwer zu vermitteln ist, das erwarten die Bürger.

Andreas Weigel, Dr. med.Sören Linsel, Angelika Kleinert und Markus Wetzel erreichten die Bürger an diesem Abend, der Dialog wurde begrüßt und fand viel Lob.
Es wurde Vertrauen aufgebaut.

Bürgerdialog in Kraja (Foto: Ilona Scharff) Bürgerdialog in Kraja (Foto: Ilona Scharff)

Transparenz und Teilnahme sind Grundlage auch für die ehrenamtliche Arbeit, gerade in den kleinen Orten der Landgemeinde. Eine bessere Vernetzung ist wichtig, um schnell und unbürokratisch auf Probleme aufmerksam zu machen und sie an die Landgemeinderäte und Ortschaftsräte heranzutragen. Und nicht nur herantragen, sondern Lösungen müssen eingefordert werden.

Angesprochen wurde von den Anwesenden eine große Unsicherheit bezüglich der finanziellen Lage in der Landgemeinde. Gemeinden leben vom Ehrenamt, vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Doch wenn man den Diskussionen, die kursieren, Glauben schenken darf, steht uns nichts Gutes bevor.

Ein Beauftragter des Landesverwaltungsamtes hebt seit Monaten in der Verwaltung jeden Stein auf, um zu schauen, wo die Landgemeinde auf dem Rücken der Bürger noch mehr einsparen kann.

Es reicht nicht, wenn Friedhofsgebühren von mehr als 1000% in einigen Gemeinden erhöht wurden, wenn kaum Geld mehr für Vereine zur Verfügung steht, wenn möglicherweise die Gebühren für die Dorfgemeinschaftshäuser enorm steigen und sogar Vereine dafür zahlen sollen.

Baumaßnahmen in den Orten können nicht fertiggestellt werden, Förderanträge sind unsinnig, weil es nicht möglich ist einen Eigenanteil bereit zu stellen
Was erwarten wir dann noch an ehrenamtlicher Arbeit? Die Menschen verlieren die Lust sich einzubringen, Vereine verlieren ihre Mitglieder, Gemeinsinn und Geselligkeit bleiben auf der Strecke.
Das dürfen wir nicht zulassen!
Ilona Scharff, Kraja
Autor: red

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