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Mi, 07:25 Uhr
23.01.2002

nnz-Rückspiegel: 23. Januar 2001

Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute: Spätaussiedler und „Kellerknacker“.


Gibt es noch einen Kompromiß für Spätaussiedler?
Die Vertrag zur Betreibung eines Heimes für Spätaussiedler in Nordhausen wird nicht mehr rückgängig gemacht. Das soll gestern im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Kreisausschusses beraten worden sein. Eine Verlängerung für den Standort am Hüpedenweg sei spätestens bis zum 31. März 2001 möglich (nnz berichtete mehrfach). Mit der Vergabe an eine auswärtige Betreibergruppe setzt der Kreistag die bisherige Arbeit des Jugendsozialwerkes am Standort Hüpedenweg aufs Spiel. Denn noch immer ist nicht klar, wo die Spätaussiedler betreut werden, wo sie wohnen sollen. Da war der Strohmühlenweg ebenso im Gespräch wie die Karl-Meyer-Straße in Nordhausen Ost. Fakt ist, daß die Betreibergruppe unglaublich günstige Konditionen von der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) erhalten hat. Mit diesem finanziellen Argument im Rücken schlugen sie alle anderen Interessenten, darunter auch das Jugendsozialwerk, aus dem Rennen. Das Angebot von „K + S“ soll nach nnz-Informationen für einen Zeitraum von zwei Jahren um 190.000 Mark unter den anderen Angeboten gelegen haben. Sozialexperten des Landkreises und der Stadt Nordhausen fragen sich schon längere Zeit, wie mit diesem Minimum an Aufwand eine qualitative Unterbringung und Betreuung der Menschen möglich sei?


Kellerknacker war der „liebe Nachbar“
Ein 22 Jahre alter Mann aus Nordhausen ist von der Polizei festgenommen worden. Auf sein Konto sollen 26 Kellereinbrüche gehen. Seinen vorläufig letzten Bruch hatte er am Wochenende in der Semmelweisstraße unternommen. Da knackte er sechs Kellerräume auf und nahm Lebensmittel und Werkzeuge mit. Voller Überraschung stellten sowohl die Kripobeamten als auch die Bewohner des Hauses fest, daß der Kellerknacker ihr Nachbar war. In seinem Kellerraum fanden die Ermittler das inzwischen umfangreiche Beutegut. Es konnte den Eigentümern wieder übergeben werden. Der mutmaßliche Täter ist der Polizei bestens bekannt. In seiner Vernehmung gab er an, die Einbrüche aus Geldmangel begangen zu haben. Er hatte bei der Vernehmung alle Vorwürfe gestanden.
Autor: nnz

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