Di, 15:09 Uhr
22.01.2002
Rettungswache: Entscheidung gefallen
Nordhausen (nnz). In die Diskussion um die Rettungswache am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus hat jetzt Landrat Joachim Claus (CDU) eingegriffen. Er hat eine Entscheidung getroffen.
Der Landrat will dafür Sorge tragen, dass der Rettungswachenstandort am Südharz-Krankenhaus erhalten bleibt. Die sich daraus ergebenden materiellen Konsequenzen will ich kurzfristig mit meinen Beigeordneten beraten, erfuhr die nnz heute aus dem Landratsamt. Auch wenn alle Sachargumente für die Abschaffung der Rettungswache und damit für die Entscheidung des Bereichsbeirates gesprochen hätten, haben die gezielten Fehlinformationen der letzten Wochen zu einer großen Verunsicherung unter der Nordhäuser Bevölkerung gesorgt.
Für diese Verunsicherung seien nach Ansicht von Claus auch Teile der SPD-Kreistagsfraktion verantwortlich. Diese hätten völlig unbegründet und eine mit dem gesetzlichen Aufgabenträger nicht abgestimmte Parteinahme ergriffen.
Damit seien aus Sicht des Landrates die Probleme des Rettungsdienstzweckverbandes Nordhausen mit der JUH nicht gelöst. Nach wie vor verweigere die JUH die Aufklärung der bereits Mitte vorigen Jahres gegen sie erhobenen Vorwürfe. Sollten die von der Verbandsversammlung eingeleiteten Maßnahmen (Ausschluß der JUH aus dem Zweckverband) beim Thüringer Landesverwaltungsamt an diesem Zustand nichts ändern, werde Joachim Claus die zuständige Staatsanwaltschaft einschalten. Gegenseitig vertrauensvolle Zusammenarbeit muß wieder die Basis der zuverlässigen Aufgabenerfüllung im Rettungsdienst werden, so der Politiker abschließend.
Autor: nnz
Der Landrat will dafür Sorge tragen, dass der Rettungswachenstandort am Südharz-Krankenhaus erhalten bleibt. Die sich daraus ergebenden materiellen Konsequenzen will ich kurzfristig mit meinen Beigeordneten beraten, erfuhr die nnz heute aus dem Landratsamt. Auch wenn alle Sachargumente für die Abschaffung der Rettungswache und damit für die Entscheidung des Bereichsbeirates gesprochen hätten, haben die gezielten Fehlinformationen der letzten Wochen zu einer großen Verunsicherung unter der Nordhäuser Bevölkerung gesorgt.Für diese Verunsicherung seien nach Ansicht von Claus auch Teile der SPD-Kreistagsfraktion verantwortlich. Diese hätten völlig unbegründet und eine mit dem gesetzlichen Aufgabenträger nicht abgestimmte Parteinahme ergriffen.
Damit seien aus Sicht des Landrates die Probleme des Rettungsdienstzweckverbandes Nordhausen mit der JUH nicht gelöst. Nach wie vor verweigere die JUH die Aufklärung der bereits Mitte vorigen Jahres gegen sie erhobenen Vorwürfe. Sollten die von der Verbandsversammlung eingeleiteten Maßnahmen (Ausschluß der JUH aus dem Zweckverband) beim Thüringer Landesverwaltungsamt an diesem Zustand nichts ändern, werde Joachim Claus die zuständige Staatsanwaltschaft einschalten. Gegenseitig vertrauensvolle Zusammenarbeit muß wieder die Basis der zuverlässigen Aufgabenerfüllung im Rettungsdienst werden, so der Politiker abschließend.

