Mo, 09:42 Uhr
10.11.2025
Harzklubzweigverein Nordhausen
Vergesst die alten Eichen nicht
Im Landkreis Nordhausen gibt es zahlreiche, über 100 Jahre alte Bäume, die oft als Naturdenkmale ausgewiesen sind. Besonders bekannt und auch als Wanderziele beliebt sind die Antiquar-FischerEiche und die Flehmüllers Eiche...
Der Harzklubzweigverein Nordhausen hat nun mit Unterstützung von Fördermitteln der Stadt Nordhausen an den Waldschänken bei den beiden mächtigen Eichen für die Wanderer neue Informationsschilder angebracht, die Auskunft über Alter und Größe der Bäume sowie ihre sagenhaften und historischen Bezüge geben. Die Antiquar-Fischer-Eiche, eine gewaltige über 300 Jahre alte Stieleiche, ist rd. 20 m hoch, hat einen Stammumfang von 5,50 m und einen Kronendurchmesser von 13 m.
Sie erhielt ihren Namen zu Ehren des bekannten und beliebten Nordhäuser Antiquars und Heimatfreundes Hermann Fischer, da dieser Baum sein liebstes Wanderziel war. Die vitale Eiche befindet sich am Wanderweg Nordhausen/Kuhberg - Gesundbrunnen -
Rüdigsdorfer Schweiz, einem Naturschutzgebiet mit beeindruckender Flora und Fauna. Historische Bezüge zur Antiquar-Fischer-Eiche sind auf dem Informationsschild an der 25 m entfernten Waldschänke genauer erläutert. Die Waldschänke wurde übrigens im Jahr 2022 von Herrn Fiedler anlässlich seines runden
Geburtstages gesponsert. Aufgewertet wird sie noch durch die Initiative von Herrn Richter, der kleine Baumscheiben bereitstellt, die interessierte Wanderern mit eigenen Botschaften versehen und an der Waldschänke anbringen können.
v.l.: Ch. Schelauske (Landratsamt) S. u. J. Mehne (Harzklub Nordhausen), H. Richter (Foto: Harzklub)
Die Flehmüllers Eiche, eine mächtige über 600 Jahre alte Stieleiche, ist 20 m hoch, hat einen Stammumfang von 6,65 m und einen Kronendurchmesser von 20 m. Der Baum ist ein Naturdenkmal und beliebtes Wanderziel mit Rastmöglichkeit direkt an den Qualitätswegen Karstwanderweg und Südharzer Dampflok Steig. Die beeindruckende Eiche befindet sich weithin sichtbar in Nordhausen-Krimderode auf einem Bergrücken in ca. 60 Meter Höhe. Von dort hat man einen schönen Rundblick auf Krimderode, das Zorgetal und die Südharzberge.
Der vitale Baum mit ausladender Krone und gewaltigem Wurzelwerk ist die letzte Eiche eines Waldes, der ab dem Jahr 1829 gerodet wurde. Ihren Erhalt beantragte 1840 der damalige Rittergutsbesitzer Drechsler mit Erfolg beim Hochgräflichen Stolberg-Hohnsteinischen Consistorium.Wie die Flehmüllers Eiche zu ihrem Namen kam, hat einen sagenhaften Hintergrund, der auf dem Informationsschild erläutert wird.
Sabine Mehne, Harzklubzweigverein Nordhausen
Quelle: Publikation der Entwicklungsgesellschaft des Landkreises Nordhausen mbH (EGN) aus dem Jahr
1996: Naturdenkmale im Landkreis Nordhausen: Vergesst die alten Bäume nicht
Autor: redDer Harzklubzweigverein Nordhausen hat nun mit Unterstützung von Fördermitteln der Stadt Nordhausen an den Waldschänken bei den beiden mächtigen Eichen für die Wanderer neue Informationsschilder angebracht, die Auskunft über Alter und Größe der Bäume sowie ihre sagenhaften und historischen Bezüge geben. Die Antiquar-Fischer-Eiche, eine gewaltige über 300 Jahre alte Stieleiche, ist rd. 20 m hoch, hat einen Stammumfang von 5,50 m und einen Kronendurchmesser von 13 m.
Sie erhielt ihren Namen zu Ehren des bekannten und beliebten Nordhäuser Antiquars und Heimatfreundes Hermann Fischer, da dieser Baum sein liebstes Wanderziel war. Die vitale Eiche befindet sich am Wanderweg Nordhausen/Kuhberg - Gesundbrunnen -
Rüdigsdorfer Schweiz, einem Naturschutzgebiet mit beeindruckender Flora und Fauna. Historische Bezüge zur Antiquar-Fischer-Eiche sind auf dem Informationsschild an der 25 m entfernten Waldschänke genauer erläutert. Die Waldschänke wurde übrigens im Jahr 2022 von Herrn Fiedler anlässlich seines runden
Geburtstages gesponsert. Aufgewertet wird sie noch durch die Initiative von Herrn Richter, der kleine Baumscheiben bereitstellt, die interessierte Wanderern mit eigenen Botschaften versehen und an der Waldschänke anbringen können.
v.l.: Ch. Schelauske (Landratsamt) S. u. J. Mehne (Harzklub Nordhausen), H. Richter (Foto: Harzklub)
Die Flehmüllers Eiche, eine mächtige über 600 Jahre alte Stieleiche, ist 20 m hoch, hat einen Stammumfang von 6,65 m und einen Kronendurchmesser von 20 m. Der Baum ist ein Naturdenkmal und beliebtes Wanderziel mit Rastmöglichkeit direkt an den Qualitätswegen Karstwanderweg und Südharzer Dampflok Steig. Die beeindruckende Eiche befindet sich weithin sichtbar in Nordhausen-Krimderode auf einem Bergrücken in ca. 60 Meter Höhe. Von dort hat man einen schönen Rundblick auf Krimderode, das Zorgetal und die Südharzberge.
Der vitale Baum mit ausladender Krone und gewaltigem Wurzelwerk ist die letzte Eiche eines Waldes, der ab dem Jahr 1829 gerodet wurde. Ihren Erhalt beantragte 1840 der damalige Rittergutsbesitzer Drechsler mit Erfolg beim Hochgräflichen Stolberg-Hohnsteinischen Consistorium.Wie die Flehmüllers Eiche zu ihrem Namen kam, hat einen sagenhaften Hintergrund, der auf dem Informationsschild erläutert wird.
Sabine Mehne, Harzklubzweigverein Nordhausen
Quelle: Publikation der Entwicklungsgesellschaft des Landkreises Nordhausen mbH (EGN) aus dem Jahr
1996: Naturdenkmale im Landkreis Nordhausen: Vergesst die alten Bäume nicht





