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Di, 16:10 Uhr
09.01.2007

„DenkTag“ in Nordhausen

Nordhausen (nnz). Am 27. Januar wird jährlich der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus begangen. In Nordhausen soll an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz mit einer besonderen Veranstaltung erinnert werden. Einzelheiten dazu in Ihrer nnz.


Das Bildungswerk Erfurt der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. führt seit mehreren Jahren das Projekt "DenkTag - Erinnerung bedeutet Zukunft" durch und bietet Zeitzeugengespräche in Schulen sowie im Rahmen öffentlicher Abendveranstaltungen an. Im Rahmen des diesjährigen Projektes lädt die Konrad-Adenauer-Stiftung herzlich zum "Nordhäuser Gespräch" am Mittwoch, 24. Januar 2007, ein. Als Referentin ist Prof. Waltraud Häupl (Wien) zu Gast, die über die NS-Verbrechen der Euthanasie an Kindern spricht.

Sie stellt ihr Buch "Die ermordeten Kinder vom Spiegelgrund" vor, in dem sie das Schicksal von über 500 Kindern und Jugendlichen dokumentiert, die von den Nationalsozialisten als "lebensunwertes Leben" betrachtet und in der nahe Wien gelegenen Klinik "Am Spiegelgrund" ermordet worden sind. Gesprächspartner des "Nordhäuser Gesprächs" ist Dr. Klaus Zeh, Thüringer Minister für Soziales, Familie und Gesundheit.

Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses in Nordhausen (Markt 15). Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie mit diesem Link. Der Eintritt ist frei, es wird freundlicherweise um eine Anmeldung gebeten.
Autor: nnz

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