So, 11:51 Uhr
07.01.2007
Überregionale Bedeutung
Nordhausen/Heringen (nnz). Wieder einmal hatte die CDU in der Goldenen Aue zu einem Neujahrsempfang eingeladen. Die Organisatoren konnten sich gestern über ein gut gefülltes Haus freuen. Die Veranstaltung, bereits die achte in Folge, fand in diesem Jahr im Heringer Schloss statt.
Zuvor hatten einige Teilnehmer von dem Angebot Gebrauch gemacht und an einer Führung durch die Anlage teilgenommen. Der Vorsitzende der CDU Heringen, Maik Schröter, nahm nach der Begrüßung der Gäste in seiner Eröffnungsrede kurz Bezug auf die bisherigen Sanierungsmaßnahmen und auf die noch zu erbringenden Leistungen, um im Jahr 2011 die Sanierung abschließen zu können. Er verwies insbesondere darauf, dass es gelungen ist, dass auch einheimische Unternehmen von den Investitionen partizipieren konnten und bedankte sich für das gute Miteinander bei den anwesenden Vertretern der Unternehmen. Für das neue Jahr wünschte sich der CDU Vorsitzende, dass die Verhandlungen zur Bildung einer Einheitsgemeinde in der Goldenen Aue wieder in Fahrt kommen. Er appellierte an die Vernunft der Verantwortlichen.
CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Grund war als Gastredner bereits zum achten mal der Einladung nach Heringen gefolgt. In seiner Rede spannte er einen Bogen, beginnend bei Problemen der Energieversorgung der Zukunft über die zunehmenden Abhängigkeit Deutschlands von Unternehmen wie Gasprom bis hin zu der Tatsache, dass Deutschland sich überall bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 als Gewinner der Herzen etabliert habe. "Die Deutschen haben sich 2006 als wahre Patrioten gezeigt", meinte er wörtlich.
Von großer Bedeutung für die Region sei die Tatsache, dass zum Jahresende der 34 Kilometer lange Streckenabschnitt der A38 von Breitenworbis bis nach Friedland freigegeben wurde. Nach seiner Auffassung kann der wirtschaftliche Aufschwung auch 2007 anhalten. Schließlich zeigte er sich optimistisch hinsichtlich der Zukunft der großen Koalition und warb darum das neue Jahr optimistisch anzugehen. Auch der Landtagsabgeordnete Egon Primas zeigte sich optimistisch und erläuterte die Notwendigkeit eines beschlossenen Kreishaushaltes. Er meinte, dass der Landkreis ohne Haushalt in Kürze handlungsunfähig geworden wäre und das könne nicht im Interesse der Menschen sein. Zusätzlichen Eingemeindungen von Orten der Goldenen Aue nach Nordhausen erteilte der Landtagsabgeordnete eine klare Absage.
Landrat Joachim Claus nutzte die Gelegenheit mit konkreten Beispielen darzustellen, welche Folgen ein nicht beschlossener Haushalt gehabt hätte. Er mahnte aber auch, dass alle Kräfte zu bündeln seien, damit die Verkehrsprojekte im Kreis Nordhausen zügiger umgesetzt werden. Hier seien keine Grabenkämpfe notwendig, sondern Zusammenhalt und Kontinuität. Der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit komme nach wie vor die größte Bedeutung zu.
Die Veranstaltung insgesamt hat sich zu einem politisch Event mit überregionalem Charakter gemausert. Inzwischen folgen auch beispielsweise Nordhäuser, Neustädter und Bleicheröder Christdemokraten der Einladung nach Heringen. Und hieran will man festhalten.
Autor: nnzZuvor hatten einige Teilnehmer von dem Angebot Gebrauch gemacht und an einer Führung durch die Anlage teilgenommen. Der Vorsitzende der CDU Heringen, Maik Schröter, nahm nach der Begrüßung der Gäste in seiner Eröffnungsrede kurz Bezug auf die bisherigen Sanierungsmaßnahmen und auf die noch zu erbringenden Leistungen, um im Jahr 2011 die Sanierung abschließen zu können. Er verwies insbesondere darauf, dass es gelungen ist, dass auch einheimische Unternehmen von den Investitionen partizipieren konnten und bedankte sich für das gute Miteinander bei den anwesenden Vertretern der Unternehmen. Für das neue Jahr wünschte sich der CDU Vorsitzende, dass die Verhandlungen zur Bildung einer Einheitsgemeinde in der Goldenen Aue wieder in Fahrt kommen. Er appellierte an die Vernunft der Verantwortlichen.
CDU-Bundestagsabgeordneter Manfred Grund war als Gastredner bereits zum achten mal der Einladung nach Heringen gefolgt. In seiner Rede spannte er einen Bogen, beginnend bei Problemen der Energieversorgung der Zukunft über die zunehmenden Abhängigkeit Deutschlands von Unternehmen wie Gasprom bis hin zu der Tatsache, dass Deutschland sich überall bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 als Gewinner der Herzen etabliert habe. "Die Deutschen haben sich 2006 als wahre Patrioten gezeigt", meinte er wörtlich.
Von großer Bedeutung für die Region sei die Tatsache, dass zum Jahresende der 34 Kilometer lange Streckenabschnitt der A38 von Breitenworbis bis nach Friedland freigegeben wurde. Nach seiner Auffassung kann der wirtschaftliche Aufschwung auch 2007 anhalten. Schließlich zeigte er sich optimistisch hinsichtlich der Zukunft der großen Koalition und warb darum das neue Jahr optimistisch anzugehen. Auch der Landtagsabgeordnete Egon Primas zeigte sich optimistisch und erläuterte die Notwendigkeit eines beschlossenen Kreishaushaltes. Er meinte, dass der Landkreis ohne Haushalt in Kürze handlungsunfähig geworden wäre und das könne nicht im Interesse der Menschen sein. Zusätzlichen Eingemeindungen von Orten der Goldenen Aue nach Nordhausen erteilte der Landtagsabgeordnete eine klare Absage.
Landrat Joachim Claus nutzte die Gelegenheit mit konkreten Beispielen darzustellen, welche Folgen ein nicht beschlossener Haushalt gehabt hätte. Er mahnte aber auch, dass alle Kräfte zu bündeln seien, damit die Verkehrsprojekte im Kreis Nordhausen zügiger umgesetzt werden. Hier seien keine Grabenkämpfe notwendig, sondern Zusammenhalt und Kontinuität. Der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit komme nach wie vor die größte Bedeutung zu.
Die Veranstaltung insgesamt hat sich zu einem politisch Event mit überregionalem Charakter gemausert. Inzwischen folgen auch beispielsweise Nordhäuser, Neustädter und Bleicheröder Christdemokraten der Einladung nach Heringen. Und hieran will man festhalten.


