Mo, 13:02 Uhr
20.10.2025
Lesung in Traditionsbrennerei erzählt von den 1990er Jahren
Bankräuber, Zuhälter und Machetenmörder
Zu einer spanennden Zeitreise durch die jüngere Kriminalgeschichte lädt die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei ein. Am 6. November erzählt Mirko Krüger hier spektakuläre Fälle, die sich in den 1990er Jahren in Thüringen zugetragen haben...
"Als 1989 die Mauer fiel, ahnte kaum jemand, dass Thüringen schon bald einen sprunghaften Anstieg der Kriminalität erleben sollte. Binnen kurzem machte das Land eine Entwicklung durch, die im Westen rund zwei Jahrzehnte gedauert hatte", sagt der Sachbuch-Autor. Ob Mord, Bankraub oder Prostitution – die Fallzahlen verdoppelten sich im Freistaat mitunter von Jahr zu Jahr. Erst ausgangs der 90erJahre beruhigte sich die Lage wieder, auch dank steigender Aufklärungsquoten.
Krüger berichtet unter anderem von einem 1990 amnestierten Kleinkriminellen. Der Mann hoffte auf einen ehrlichen Neuanfang. Doch dann geriet er an eine von ihrem Liebhaber enttäuschte Frau aus dem Westen. In ihrem Auftrag sollte er deren Nebenbuhlerin umbringen. Während der Lesung geht es auch um Rivalitäten im Zuhälter-Milieu. Sie spitzten sich 1995 dramatisch zu. Ein türkischer Zuhälter wurde von Angehörigen der Russenmafia mit 23 Schüssen regelrecht niedergemäht. Der Autor thematisert außerdem ein Geiseldrama, das halb Deutschland in Atem hielt. Zwei Gewohnheitsverbrecher waren auf der Flucht. Einer der Täter stammte aus Apolda. Seine kriminelle Karriere hatte mit dem Diebstahl eines Eiskratzers begonnen. Inzwischen war er als Macheten-Mörder berüchtigt.
Die Lesung basiert auf Mirko Krügers Büchern der Tatort-Reihe.
Lesung am 6. November (Donnerstag) um 19 Uhr in der Traditionsbrennerei. Vorverkauf im Hofshop und unter www.traditionsbrennerei.de
Autor: red"Als 1989 die Mauer fiel, ahnte kaum jemand, dass Thüringen schon bald einen sprunghaften Anstieg der Kriminalität erleben sollte. Binnen kurzem machte das Land eine Entwicklung durch, die im Westen rund zwei Jahrzehnte gedauert hatte", sagt der Sachbuch-Autor. Ob Mord, Bankraub oder Prostitution – die Fallzahlen verdoppelten sich im Freistaat mitunter von Jahr zu Jahr. Erst ausgangs der 90erJahre beruhigte sich die Lage wieder, auch dank steigender Aufklärungsquoten.
Krüger berichtet unter anderem von einem 1990 amnestierten Kleinkriminellen. Der Mann hoffte auf einen ehrlichen Neuanfang. Doch dann geriet er an eine von ihrem Liebhaber enttäuschte Frau aus dem Westen. In ihrem Auftrag sollte er deren Nebenbuhlerin umbringen. Während der Lesung geht es auch um Rivalitäten im Zuhälter-Milieu. Sie spitzten sich 1995 dramatisch zu. Ein türkischer Zuhälter wurde von Angehörigen der Russenmafia mit 23 Schüssen regelrecht niedergemäht. Der Autor thematisert außerdem ein Geiseldrama, das halb Deutschland in Atem hielt. Zwei Gewohnheitsverbrecher waren auf der Flucht. Einer der Täter stammte aus Apolda. Seine kriminelle Karriere hatte mit dem Diebstahl eines Eiskratzers begonnen. Inzwischen war er als Macheten-Mörder berüchtigt.
Die Lesung basiert auf Mirko Krügers Büchern der Tatort-Reihe.
Lesung am 6. November (Donnerstag) um 19 Uhr in der Traditionsbrennerei. Vorverkauf im Hofshop und unter www.traditionsbrennerei.de


