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Di, 11:27 Uhr
30.09.2025
Thüringer Landesamt für Statistik

Bauleistungspreise 3,5 Prozent über Vorjahresniveau

Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk), einschließlich Umsatz- steuer, lagen im August 2025 um 3,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum vergangenen Berichtsmonat (Mai 2025) verteuerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik der Bau von Wohngebäuden um 0,8 Prozent...

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Er erreichte einen Indexstand von 145,7 (Basis 2021=100). Die aktuellen Preissteigerungen lassen sich nach Angabe der Berichtspflichtigen auf Lohnanpassungen, Materialpreissteigerungen und die aktuelle Marktlage zurückführen.

Im Bereich Rohbauarbeiten erhöhten sich die Preise im Vergleich zum August 2024 um 2,2 Prozent. Am stärksten verteuerten sich hier die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten (+7,1 Prozent), für Abdichtungsarbeiten (+6,0 Prozent), für Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (+3,6 Prozent) sowie für Dachdeckungsarbeiten (+2,7 Prozent).

Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise gegenüber dem Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 4,4 Prozent. Deutliche Preisanstiege verzeichneten Arbeiten an Gas-, Wasser- und Ent- wässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden (+10,9 Prozent), an Elektro-, Sicherheits- und Informa- tionstechnischen Anlagen (+6,3 Prozent), Gebäudeautomation (+6,2 Prozent) sowie Arbeiten an Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+5,9 Prozent). Preissenkungen konnten für Fliesen- und Plattenarbeiten (-3,4 Prozent) beobachtet werden.

Ein Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr von 2,5 Prozent wurde im Bereich Straßenbau beobachtet. Dieser lässt sich hauptsächlich auf die wachsenden Preise des Verkehrswegebaus, insbesondere der Oberbauschichten aus Asphalt (+2,8 Prozent) zurückführen. Für die Preiserhöhung der Brücken im Straßenbau (+2,7 Prozent) waren vorrangig Preissteigerungen der Arbeiten an Entwässerungsanla-gen (+13,6 Prozent) sowie der Betonarbeiten (+2,3 Prozent) verantwortlich.

Die Preise der Instandhaltungsarbeiten von Wohngebäuden lagen um 3,5 Prozent über dem Vorjah- resniveau, die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung um 4,1 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahr mussten für den Bereich Außenanlagen für Wohngebäude 4,4 Prozent mehr finanzielle Mittel investiert werden. Die Preise für Landschaftsbauarbeiten erhöhten sich um 9,0 Prozent. Weiterhin machten sich Preissteigerungen des Verkehrswegebaus im Bereich Pflasterdecken, Plattenbeläge und Einfassungen (+3,3 Prozent) in diesem Gewerk bemerkbar.

Der Neubau von Bürogebäuden verteuerte sich im Vergleich zum August 2024 um 3,6 Prozent, der Neubau von gewerblichen Betriebsgebäuden um 3,3 Prozent.
Autor: red

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