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Sa, 10:01 Uhr
27.09.2025
Polizeigewerkschaft äußert sich skeptisch zu Plänen des Bundes

Grundgesetzhürden bei Drohnenabwehr beachten

Bundesinnenminister Dobrindt plant, die Bundeswehr im Inneren für die Drohnenabwehr einzusetzen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) reagiert verhalten vor dem Hintergrund der Grundgesetzhürden und der originären Zuständigkeit von Polizeibehörden...

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Der GdP Bundesvorsitzende Jochen Kopelke äußert dazu:
„Gut, dass der Bundesinnenminister die Drohnenabwehr endlich angeht. Als Polizeiminister muss er aber seine Polizei befähigen und nicht auf die Bundeswehr hoffen, denn der Einsatz der Bundeswehr ist nur schwer und in wenigen Ausnahmen möglich. Es braucht sofort eine Rechtsgrundlage zum sofortigen Abschießen von Drohen für alle Vollzugsbehörden in Deutschland.

Auch die Innenministerinnen und Innenminister der Länder müssen eingebunden sein. Es braucht zur Detektion und Abwehr von Drohnenangriffen auch deutschlandweit einheitliche technische moderne Systeme in den Polizei- und Sicherheitsbehörden. Das muss umgehend ermöglicht werden, damit wir uns föderal jederzeit unterstützen können.

Drohnen dürfen keine Gefahr für die Menschen in Deutschland darstellen, deshalb muss die schwarz-rote Bundesregierung mit dem Bundestag unverzüglich für Sicherheit sorgen. In Deutschland haben wir überall Vollzugsprobleme, die von der Politik dringend gelöst werden müssen. Die Polizei ist immer verfügbar, die Bundeswehr hat viel zu lange Reaktionszeiten für diese spontanen Bedrohungen. Die Polizei muss zum sofortigen Abschuss ertüchtigt werden, anstatt auf langwierige Amtshilfe der Bundeswehr zu hoffen.“
Autor: red

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Kommentare
Elfie 20
28.09.2025, 01:45 Uhr
Zu den Waffen
Heute sind es die Drohnen. Morgen steht der Russe vor der Tür. Zu den Waffen...
Leser X
28.09.2025, 09:29 Uhr
Apropos Drohnen
Da geschieht gerade seltsames. Jeden Tag neue Meldungen von Drohnen über NATO-Gebiet. Abgeschossen wurde meines Wissens bisher noch keine einzige. Warum nur? Hat man etwa Angst festzustellen, dass es vielleicht gar keine russischen sind und sich die Erzählungen daher als falsch erweisen würden?
Mitternacht
28.09.2025, 16:39 Uhr
Vielleicht, Leser X,
um die Lage nicht schneller eskalieren zu lassen, als uns allen lieb sein kann?
Ihrer Frage entnehme ich jedoch, dass Sie ohnehin nicht an russische Provokation glauben. Putin ist auch nur ganz versehentlich in die Ukraine gestolpert, so, wie man in Ferienhäusern oft erstmal die falschen Türen öffnet, bis man alles kennt.
Wyatt Earp
28.09.2025, 19:37 Uhr
Der Herr von der GDP hat vollkommen recht,
die Polizei ist da einfach viel schneller vor Ort und muss gegen diese russischen Bedrohungen entsprechend gerüstet werden. Insgesamt muss der Focus darauf liegen, diese neue Bedrohung mittels Drohnen effizient zu bekämpfen. So ein Teil kostet den Bruchteil einer Luftabwehrrakete und die imperialistischen Russen testen gerade, was sie im freien Europa damit anstellen können.
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