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Mi, 13:07 Uhr
24.09.2025
"Lebendiges Mittelalter" erhält Kulturpreis 2025

Harzverband ehrt Nordhäuser Verein

Der HARZVERBAND hielt letzte Woche seine erste Mitgliederversammlung in der neuen Struktur im UNESCO- Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar ab. Dabei wurde auch der Kulturpreis des Jahres an den Verein "Lebendiges Mittelalter" aus Nordhausen verliehen...

Kulturpreis für den Verein "Lebendiges Mittelalter" (Foto:  © HARZVERBAND e.V.) Kulturpreis für den Verein "Lebendiges Mittelalter" (Foto: © HARZVERBAND e.V.)


Zentrale Entscheidung war zuvor die Wahl des neuen Vorsitzenden: Thomas Balcerowski, Landrat des Landkreises Harz, übernimmt das Amt und löst damit nach mehrjähriger Amtszeit Dr. Alexander Saipa, Landrat des Landkreises Goslar, ab. Dr. Saipa bleibt dem Vorstand jedoch ebenso erhalten wie Matthias Jendricke, Landrat des Landkreises Nordhausen. Beide fungieren künftig als stellvertretende Vorsitzende. So sind weiterhin die drei Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen im Vorstand vertreten und damit die Regionen des Naturparks Harz und des UNESCO Global Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen, deren Träger der HARZVERBAND e.V. ist. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden zudem turnusgemäß der Haushalt und der Stellenplan für das Jahr 2026 verabschiedet.

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Im Anschluss an die Sitzung lud der HARZVERBAND zum Jahresempfang in die
Alte Schlosserei des UNESCO-Weltkulturerbes Rammelsberg ein. In diesem Rahmen fand traditionsgemäß die Verleihung der beiden Verbandspreise, des Harzer Naturparkpreises 2025 und des Harzer Kulturpreises 2025 statt, beide dotiert mit jeweils 2.500 Euro.

„Natürliche Schätze – Reichtümer unserer Region – Vorbilder! Ressourcenschonend Kultur bewahren“ lautete das Thema des Harzer Kulturpreises 2025. In festlichem Rahmen überreichten Matthias Jendricke, stellv. Vorsitzender, und Carola Schmidt, Geschäftsführerin des HARZVERBANDES, diese Auszeichnung an den engagierten Verein für lebendiges Mittelalter. Laudator Thomas Müller, Leiter der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei, lobte den Einsatz des Vereins insbesondere für die 1180 erbaute Ebersburg im Landkreis Nordhausen. Seit 21 Jahren saniert und pflegt der Verein die Anlage, gewährleistet deren Zugänglichkeit und bietet Führungen und Veranstaltungen. Darüber hinaus sichert er die Erlebbarkeit der vor sechs Jahren in der Nordhäuser Altstadt entdeckten und sanierten gotische Holzbohlenstube, indem er mehrmals im Jahr in die gemütliche Stube einlädt und deren Geschichte weiterträgt.

„Der Verein legt Wert darauf, dass Denkmalschutz, Naturschutz und Tourismus eine Einheit bilden und nichts das andere überlagert“, fasste Thomas Müller das besondere Zusammenspiel der Vereinsaktivitäten zusammen.
Autor: red

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