Fr, 15:16 Uhr
22.12.2006
nnz on tour: Alpen Spezial 2006 (1)
Nordhausen (nnz) Von Steinach zum Gardasee, bei dieser abenteuerlichen Tour ging es mit dem Fahrrad westlich von Bozen und Meran über die Alpen. Wie im letzten Jahr wollen wir die nnz-Leser auch dieses mal an unserem Abenteuer teilhaben lassen und werden daher in den nächsten Tagen ausführlich von der Tour berichten.
Besondere Highlights waren die hohen Übergänge. In der Tourbeschreibung wurde das Projekt daher wohl auch als »Himmelfahrt« bezeichnet. Die berauschend langen Abfahrten mussten wir uns allerdings mit teils heftigen Schiebepassagen erkämpfen. Mitgefahren sind René (technischer Support nnz), Mike (Entwicklungsingenieur in München) und Volker (technischer Support nnz).
Den Anfang macht heute die Etappe von Steinach nach Sterzing.
Steinach – Sterzing
Um 7.31 Uhr fuhr unser Zug (S-Bahn) vom Zornedingschen Bahnhof (liegt bei München) los.
Die diesjährige Alpentour begann somit recht spät. Nach dreimaligem Umsteigen erreichten wir Steinach. Schon während der Zugfahrt fing die Tour wieder da an, wo sie im letzten Jahr aufgehört hat – die Berge wurden immer höher und die Kühe immer mehr.
Im großen und ganzen verbrachten wir den Vormittag außer mit Bahnfahren noch mit einer anderen Sache, mit Essen. Zuletzt gab es in Innsbruck für alle Huhn. So richtig los ging die Fahrt um 11.30 Uhr in Steinach. Den ersten visuellen Höhepunkt bildete der Blick auf die Brenner-Autobahn (gegen 12.30 Uhr). Es war beeindruckend zu sehen, wie klein die Autobahn im großen Panorama der Alpen wirkt.
Der weitere Tag verlief recht unspektakulär bzw. entsprach genau unseren Erwartungen, bergauf fahren in wunderschöner Landschaft. Nach längerem Anstieg erreichten wir so gegen 16 Uhr das Sandjoch auf 2100 Metern Höhe. Besonderen Spaß machte nun die Abfahrt über die alten Militärstraßen, vorbei an diversen Befestigungsanlagen, nach Gossensass.
Da wir erst spät losgefahren waren, gab es nur wenigen Pausen. 1000 Höhenmeter bergab, in deutlich weniger als einer Stunde und das alles über relativ steile Schotterwege. Alle freuten sich über ihre »schönen« Bremsen. Von Gossensass war es nur noch ein Katzensprung (7 Kilometer, 200 Höhenmeter) bis nach Sterzing, dem Ende der ersten Etappe.
Die Wegfindung gestaltete sich dank GPS wesentlich einfacher, als in den letzten Jahren. Wir verloren kaum Zeit mit langem Kartenstudium. Sehr mutig, denn wir hatten gar keine mit! Zur Steigerung des Nervenkitzels hat natürlich auch niemand daran gedacht, die Tourbeschreibung auszudrucken und mitzunehmen. Als kleine Belohnung für das pünktliche Erscheinen, gönnten wir uns in Sterzing einen kleinen Stadtbummel.
Distanz: 48,6 km
Höchster Punkt: 2191 m
Höhe
nach oben: 1549 m
nach unten: 1632 m
Steigung
durchschnittlich: 9%
maximal: 30%
Gefälle
durchschnittlich: 8%
maximal: 18%
Autor: vgfBesondere Highlights waren die hohen Übergänge. In der Tourbeschreibung wurde das Projekt daher wohl auch als »Himmelfahrt« bezeichnet. Die berauschend langen Abfahrten mussten wir uns allerdings mit teils heftigen Schiebepassagen erkämpfen. Mitgefahren sind René (technischer Support nnz), Mike (Entwicklungsingenieur in München) und Volker (technischer Support nnz).
Den Anfang macht heute die Etappe von Steinach nach Sterzing.
Steinach – Sterzing
Um 7.31 Uhr fuhr unser Zug (S-Bahn) vom Zornedingschen Bahnhof (liegt bei München) los.
Die diesjährige Alpentour begann somit recht spät. Nach dreimaligem Umsteigen erreichten wir Steinach. Schon während der Zugfahrt fing die Tour wieder da an, wo sie im letzten Jahr aufgehört hat – die Berge wurden immer höher und die Kühe immer mehr.
Im großen und ganzen verbrachten wir den Vormittag außer mit Bahnfahren noch mit einer anderen Sache, mit Essen. Zuletzt gab es in Innsbruck für alle Huhn. So richtig los ging die Fahrt um 11.30 Uhr in Steinach. Den ersten visuellen Höhepunkt bildete der Blick auf die Brenner-Autobahn (gegen 12.30 Uhr). Es war beeindruckend zu sehen, wie klein die Autobahn im großen Panorama der Alpen wirkt.
Der weitere Tag verlief recht unspektakulär bzw. entsprach genau unseren Erwartungen, bergauf fahren in wunderschöner Landschaft. Nach längerem Anstieg erreichten wir so gegen 16 Uhr das Sandjoch auf 2100 Metern Höhe. Besonderen Spaß machte nun die Abfahrt über die alten Militärstraßen, vorbei an diversen Befestigungsanlagen, nach Gossensass.
Da wir erst spät losgefahren waren, gab es nur wenigen Pausen. 1000 Höhenmeter bergab, in deutlich weniger als einer Stunde und das alles über relativ steile Schotterwege. Alle freuten sich über ihre »schönen« Bremsen. Von Gossensass war es nur noch ein Katzensprung (7 Kilometer, 200 Höhenmeter) bis nach Sterzing, dem Ende der ersten Etappe.
Die Wegfindung gestaltete sich dank GPS wesentlich einfacher, als in den letzten Jahren. Wir verloren kaum Zeit mit langem Kartenstudium. Sehr mutig, denn wir hatten gar keine mit! Zur Steigerung des Nervenkitzels hat natürlich auch niemand daran gedacht, die Tourbeschreibung auszudrucken und mitzunehmen. Als kleine Belohnung für das pünktliche Erscheinen, gönnten wir uns in Sterzing einen kleinen Stadtbummel.
Distanz: 48,6 km
Höchster Punkt: 2191 m
Höhe
nach oben: 1549 m
nach unten: 1632 m
Steigung
durchschnittlich: 9%
maximal: 30%
Gefälle
durchschnittlich: 8%
maximal: 18%














