Do, 10:21 Uhr
04.09.2025
Ein Blick in die Statistik
In Jena ist baureifes Land am teuersten
In 2024 wechselten in Thüringen 1 078 unbebaute Grundstücke den Eigentümer. Insgesamt wurde ein Flächenumfang von rund 2,9 Millionen Quadratmeter veräußert. Die dafür entrichtete Kaufsumme belief sich auf etwa 89 Millionen Euro. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Kaufwert von 31,09 Euro pro Quadratmeter...
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entfielen 701 der Kauffälle auf Wohnbauland, 12 Kauffälle auf wirtschaftlich genutztes Bauland und 365 Kauffälle auf sonstiges Bauland.
Die überwiegende Zahl der Kauffälle (62,4 Prozent) betraf baureifes Land. Der durchschnittliche Kaufwert betrug 74,09 Euro pro Quadratmeter.
Unter den kreisfreien Städten war baureifes Land in der Stadt Jena mit durchschnittlich 342,26 Euro pro Quadratmeter am teuersten, gefolgt von der Stadt Erfurt mit 289,96 Euro pro Quadratmeter und der Stadt Weimar mit 185,49 Euro pro Quadratmeter. In der kreisfreien Stadt Suhl wurden die niedrigsten durchschnittlichen Kaufwerte mit 51,05 Euro pro Quadratmeter ermittelt. Von den Landkreisen hatte der Saale-Holzland-Kreis mit 136,50 Euro pro Quadratmeter den höchsten und der Landkreis Hildburghausen mit 31,00 Euro pro Quadratmeter den niedrigsten durchschnittlichen Kaufwert zu verzeichnen. In 28 Fällen wechselte Rohbauland den Besitzer, mit einem durchschnittlichen Kaufwert von 18,56 Euro pro Quadratmeter.
12 Grundstücke wirtschaftlich genutztes Bauland wurden zu einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 15,81 Euro verkauft und 365 Kauffälle sonstiges Bauland zu einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 21,43 Euro. In den meisten Kauffällen (38,5 Prozent) lag die Grundstücksgröße zwischen 500 bis unter 1 000 Quadratmeter mit einem durchschnittlichen Kaufwert von 79,66 Euro pro Quadratmeter. Davon entfielen 359 Kauffälle auf baureifes Land mit 88,26 Euro pro Quadratmeter.
Hintergrund
Das Gesetz über die Preisstatistik sieht die Erfassung von Preisen für Grundstücke, die nach Arten und Merkmalen zu bezeichnen sind, vor. Auf dieser Grundlage werden im Rahmen der amtlichen Statistik Kaufwerte für Bauland erfasst. Die Daten stammen aus den Meldungen der Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse. Die Gutachterausschüsse erhalten die Veräußerungsanzeigen von den Notaren. Die Angaben beziehen sich auf verkaufte Grundstücke, deren Größe 100 Quadratmeter und mehr beträgt.
Aufgrund neuer Anforderungen der EU wurde die Erhebung der Kaufwerte für Bauland 2021 sowohl hinsichtlich der Abgrenzungen als auch der Merkmalskataloge überarbeitet. Die gemeldeten Fälle wurden erstmals in einem Onlineverfahren standardisiert und in einem bundeseinheitlichen Fachverfahren aufbereitet.
Es wurden vorrangig begriffliche Anpassungen vorgenommen beziehungsweise Merkmalsausprägungen standardisiert. Die Art des Grundstücks wird nun entsprechend der Baunutzungsverordnung in Wohnbauland (baureifes Land oder Rohbauland), wirtschaftliches Bauland und Sonderbauflächen unterteilt. Entsprechend dem Verwendungszweck wird die Art der Baufläche in Wohnbaufläche (offene oder geschlossene Bauweise), gemischte Baufläche, gewerbliche Baufläche und Sonderbaufläche unterschieden.
Autor: redNach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entfielen 701 der Kauffälle auf Wohnbauland, 12 Kauffälle auf wirtschaftlich genutztes Bauland und 365 Kauffälle auf sonstiges Bauland.
Die überwiegende Zahl der Kauffälle (62,4 Prozent) betraf baureifes Land. Der durchschnittliche Kaufwert betrug 74,09 Euro pro Quadratmeter.
Unter den kreisfreien Städten war baureifes Land in der Stadt Jena mit durchschnittlich 342,26 Euro pro Quadratmeter am teuersten, gefolgt von der Stadt Erfurt mit 289,96 Euro pro Quadratmeter und der Stadt Weimar mit 185,49 Euro pro Quadratmeter. In der kreisfreien Stadt Suhl wurden die niedrigsten durchschnittlichen Kaufwerte mit 51,05 Euro pro Quadratmeter ermittelt. Von den Landkreisen hatte der Saale-Holzland-Kreis mit 136,50 Euro pro Quadratmeter den höchsten und der Landkreis Hildburghausen mit 31,00 Euro pro Quadratmeter den niedrigsten durchschnittlichen Kaufwert zu verzeichnen. In 28 Fällen wechselte Rohbauland den Besitzer, mit einem durchschnittlichen Kaufwert von 18,56 Euro pro Quadratmeter.
12 Grundstücke wirtschaftlich genutztes Bauland wurden zu einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 15,81 Euro verkauft und 365 Kauffälle sonstiges Bauland zu einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 21,43 Euro. In den meisten Kauffällen (38,5 Prozent) lag die Grundstücksgröße zwischen 500 bis unter 1 000 Quadratmeter mit einem durchschnittlichen Kaufwert von 79,66 Euro pro Quadratmeter. Davon entfielen 359 Kauffälle auf baureifes Land mit 88,26 Euro pro Quadratmeter.
Hintergrund
Das Gesetz über die Preisstatistik sieht die Erfassung von Preisen für Grundstücke, die nach Arten und Merkmalen zu bezeichnen sind, vor. Auf dieser Grundlage werden im Rahmen der amtlichen Statistik Kaufwerte für Bauland erfasst. Die Daten stammen aus den Meldungen der Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse. Die Gutachterausschüsse erhalten die Veräußerungsanzeigen von den Notaren. Die Angaben beziehen sich auf verkaufte Grundstücke, deren Größe 100 Quadratmeter und mehr beträgt.
Aufgrund neuer Anforderungen der EU wurde die Erhebung der Kaufwerte für Bauland 2021 sowohl hinsichtlich der Abgrenzungen als auch der Merkmalskataloge überarbeitet. Die gemeldeten Fälle wurden erstmals in einem Onlineverfahren standardisiert und in einem bundeseinheitlichen Fachverfahren aufbereitet.
Es wurden vorrangig begriffliche Anpassungen vorgenommen beziehungsweise Merkmalsausprägungen standardisiert. Die Art des Grundstücks wird nun entsprechend der Baunutzungsverordnung in Wohnbauland (baureifes Land oder Rohbauland), wirtschaftliches Bauland und Sonderbauflächen unterteilt. Entsprechend dem Verwendungszweck wird die Art der Baufläche in Wohnbaufläche (offene oder geschlossene Bauweise), gemischte Baufläche, gewerbliche Baufläche und Sonderbaufläche unterschieden.


