Fr, 12:26 Uhr
18.01.2002
Ampelregelung neu geregelt
Nordhausen (nnz). Die Regelung der Ampeln im Bereich der Brücke der Einheit ließ den Kraftfahrern mitunter die Haare zu Berge stehen. Jetzt soll alles anders, besser und flüssiger werden.
Spezialisten der Firma Siemens haben jetzt überarbeitete Computerprogramme eingebaut. Verantwortliche der Stadt hatten das zuständige Straßenbauamt Nordthüringen darauf hingewiesen, dass die Schaltung der Ampeln noch Probleme hatte. Die Kreuzung auf der Brücke der Einheit gehört zu den wichtigsten in der Stadt. Hier fließt der Verkehr von zwei Bundesstraßen - B4 und B 80 - ineinander.
Achim Vollborth, Verkehrsplaner bei der Stadtverwaltung, erklärt die Verbesserungen: Jetzt geht es endlich flüssiger von der Freiherr-vom Stein-Straße rechts ab in die Uferstraße. Das Problem war die Fußgängerampel vor dem Dröder auf der Uferstraße gleich hinter der Kurve: Dort war grün - egal, ob Fußgänger da waren oder nicht. Das hiess: Stopp für die Autos auf der Freiherr-vom Stein-Straße. Jetzt schaltet die Fußgängerampel nur dann grün, wenn tatsächlich Menschen über die Straße wollen. Besser läuft es seit Donnerstagnachmittag auch von der Arnoldstraße in die Grimmelallee. Vollborth: Die Autofahrer aus der Arnoldstraße haben jetzt länger Grün.
Aufatmen auch für die Autofahrer, die von der Arnoldstraße zweimal links abfahren, um auf die Uferstraße Richtung Arbeitsamt zu kommen: Dort war oft Zwischenstau mitten auf der Brücke. Es war grün auf der Arnoldstraße vor der Brücke aber schon wieder Rot auf der Brücke vor dem Abbiegen in die Uferstraße. Die Autos haben deshalb die Brücke oft dichtgemacht - damit war der Weg versperrt von der Freiherr-vom-Stein-Straße in Richtung Grimmelallee. Auch das ist jetzt behoben: Wenn in der Arnoldstraße grün ist, dann ist auch grün auf der Brücke.
Vollborth stellte klar: Jetzt ist das Optimum erreicht. Mehr kann man aus technischer Sicht nicht machen. Er erklärt, warum die Korrektur nötig war: Jede Neuinstallation einer Ampel braucht eine Einlaufphase. An der 'Brücke der Einheit' war es besonders kompliziert: Zum einen stehen hier auf kleinem Raum zwei hochfrequentierte Ampelanlagen. Zum anderen war die Bauzeit an der Brücke relativ lang. Die Verkehrsströme hatten sich deshalb völlig umorientiert - das hieß: Beobachten, wie sie sich entwickeln und reagieren. Das ist jetzt geschehen.
Autor: nnz
Spezialisten der Firma Siemens haben jetzt überarbeitete Computerprogramme eingebaut. Verantwortliche der Stadt hatten das zuständige Straßenbauamt Nordthüringen darauf hingewiesen, dass die Schaltung der Ampeln noch Probleme hatte. Die Kreuzung auf der Brücke der Einheit gehört zu den wichtigsten in der Stadt. Hier fließt der Verkehr von zwei Bundesstraßen - B4 und B 80 - ineinander. Achim Vollborth, Verkehrsplaner bei der Stadtverwaltung, erklärt die Verbesserungen: Jetzt geht es endlich flüssiger von der Freiherr-vom Stein-Straße rechts ab in die Uferstraße. Das Problem war die Fußgängerampel vor dem Dröder auf der Uferstraße gleich hinter der Kurve: Dort war grün - egal, ob Fußgänger da waren oder nicht. Das hiess: Stopp für die Autos auf der Freiherr-vom Stein-Straße. Jetzt schaltet die Fußgängerampel nur dann grün, wenn tatsächlich Menschen über die Straße wollen. Besser läuft es seit Donnerstagnachmittag auch von der Arnoldstraße in die Grimmelallee. Vollborth: Die Autofahrer aus der Arnoldstraße haben jetzt länger Grün.
Aufatmen auch für die Autofahrer, die von der Arnoldstraße zweimal links abfahren, um auf die Uferstraße Richtung Arbeitsamt zu kommen: Dort war oft Zwischenstau mitten auf der Brücke. Es war grün auf der Arnoldstraße vor der Brücke aber schon wieder Rot auf der Brücke vor dem Abbiegen in die Uferstraße. Die Autos haben deshalb die Brücke oft dichtgemacht - damit war der Weg versperrt von der Freiherr-vom-Stein-Straße in Richtung Grimmelallee. Auch das ist jetzt behoben: Wenn in der Arnoldstraße grün ist, dann ist auch grün auf der Brücke.
Vollborth stellte klar: Jetzt ist das Optimum erreicht. Mehr kann man aus technischer Sicht nicht machen. Er erklärt, warum die Korrektur nötig war: Jede Neuinstallation einer Ampel braucht eine Einlaufphase. An der 'Brücke der Einheit' war es besonders kompliziert: Zum einen stehen hier auf kleinem Raum zwei hochfrequentierte Ampelanlagen. Zum anderen war die Bauzeit an der Brücke relativ lang. Die Verkehrsströme hatten sich deshalb völlig umorientiert - das hieß: Beobachten, wie sie sich entwickeln und reagieren. Das ist jetzt geschehen.

