Mo, 18:18 Uhr
18.12.2006
Neues Instrument mit guter Bilanz
Nordhausen (nnz). Durch die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) wurden vor genau fast einem Jahr Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante im unserem Landkreis als neues arbeitsmarktpolitisches Instrument des zweiten Arbeitsmarktes erstmals angewendet. Jetzt wurde Bilanz gezogen.
Die LIFT gGmbH als arbeitsmarktpolitischer Dienstleister hat dieses Instrument gemeinsam mit der ARGE SGB II Nordhausen erfolgreich in der Praxis erprobt. Vorteile der Entgeltvariante sind: Sie ermöglicht eine größere Nähe zum ersten Arbeitsmarkt, da die Jobs nicht gemeinnützig und zusätzlich sein müssen. Durch eine engere Kooperationsmöglichkeit mit lokalen Partnern gelingt eine schnellere Integration. Hinzu kommt, dass eine genauere Orientierung an den Fähigkeiten und Neigungen des Arbeitssuchenden besser möglich ist.
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt ist der positive psychologische Effekt für geleistete Arbeit ein Entgelt zu bekommen. Bei dieser Variante werden die Mitarbeiter in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse mit örtsüblicher bzw. tariflicher Entlohnung eingestellt. So konnten bei der LIFT gGmbH und deren Kooperationspartnern, wie z. B. dem Ökumenischen Kindergarten, der Stadtverwaltung Nordhausen, der Gemeinde Sollstedt und dem Jugendsozialwerk Nordhausen e.V. mehr als 10 zusätzliche Arbeitsplätze zunächst befristet für bis zu 11 Monate geschaffen werden. Mit dem Auslaufen der Förderung wurden 55% der Arbeitnehmer weiterbeschäftigt und dadurch langfristig in den ersten Arbeitsmarkt integriert.
Autor: nnzDie LIFT gGmbH als arbeitsmarktpolitischer Dienstleister hat dieses Instrument gemeinsam mit der ARGE SGB II Nordhausen erfolgreich in der Praxis erprobt. Vorteile der Entgeltvariante sind: Sie ermöglicht eine größere Nähe zum ersten Arbeitsmarkt, da die Jobs nicht gemeinnützig und zusätzlich sein müssen. Durch eine engere Kooperationsmöglichkeit mit lokalen Partnern gelingt eine schnellere Integration. Hinzu kommt, dass eine genauere Orientierung an den Fähigkeiten und Neigungen des Arbeitssuchenden besser möglich ist.
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt ist der positive psychologische Effekt für geleistete Arbeit ein Entgelt zu bekommen. Bei dieser Variante werden die Mitarbeiter in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse mit örtsüblicher bzw. tariflicher Entlohnung eingestellt. So konnten bei der LIFT gGmbH und deren Kooperationspartnern, wie z. B. dem Ökumenischen Kindergarten, der Stadtverwaltung Nordhausen, der Gemeinde Sollstedt und dem Jugendsozialwerk Nordhausen e.V. mehr als 10 zusätzliche Arbeitsplätze zunächst befristet für bis zu 11 Monate geschaffen werden. Mit dem Auslaufen der Förderung wurden 55% der Arbeitnehmer weiterbeschäftigt und dadurch langfristig in den ersten Arbeitsmarkt integriert.

