Fr, 07:27 Uhr
15.12.2006
Eintauchen in die Geschichte
Nordhausen (nnz). Seit nunmehr 31 Jahren existiert in Nordhausen eine Publikationsreihe, die sich mit der Geschichte der Stadt und des Kreises Nordhausen befasst. Jetzt ist der neueste Band erschienen. Näheres mit einem Klick auf MEHR.
Jetzt im Buchhandel (Foto: rh)
Wer keine Vergangenheit besitzt, hat auch keine Zukunft. Von dieser alten Weisheit lassen sich Heimatforscher leiten. In ihrer Freizeit sitzen sie in Archiven, gehen auf Spurensuche oder sitzen im stillen Kämmerlein, um ihre Ergebnisse zu Papier zu bringen. Unzählige Stunden widmen sie der Erforschung der näheren Heimat. Viele weiße Flecken in der Geschichtsschreibung der Stadt und der Region wurden durch sie getilgt. Die Befriedigung, etwas für die Nachwelt getan zu haben, ist ihr Lohn.
Seit nunmehr 31 Jahren veröffentlichen die Hobbyforscher ihre Arbeiten in den vom Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein herausgegebenen Beiträgen zur Geschichte in Stadt und Landkreis Nordhausen. Sie ist eine der wenigen regionalhistorischen Publikationsreihen im Osten Deutschlands, die die Wende überdauert hat und sich ungebrochen großer Beliebtheit erfreut.
Die neueste Ausgabe, Band 31, dieser Publikationsreihe hält auf über 200 Seiten sechzehn interessante Beiträge bereit. Die Themenvielfalt reicht von der Biografie des bekannten Botanikers und Entomologen Ferdinand Quelle aus Nordhausen (Klaus-Jörg Barthel) über die Firmengeschichte der Kautabakfabrik Traumann & Co. (Hans-Jürgen Grönke) und dem Wetterrückblick 2005 (Josef Tauchmann) bis hin zum ein einem Bericht über das Anlegen der Sprengkammern im Kohnstein durch die sowjetische Besatzungsmacht (Ullrich Mallis). Münzexperte Paul Lauerwald erläutert in seiner Arbeit Städtische Ereignisse im Medaillenbild – die Medaillen der Freimaurerloge Zur gekrönten Unschuld in Nordhausen. Wolfgang Gerlach hat einiges über die Geschichte der Klosterschule und die Krypta in der Neanderklinik Ilfeld herausgefunden. Jörg-Michael Junker widmet sich in seinem Beitrag dem Pfarrer Christian Friedrich Steiger aus Windehausen und dem landwirtschaftlichen Verein in der Goldenen Aue. Heidelore Kneffel schreibt über die Verserzählung Die Wunderblume und der Verfasserin Elise Ehrhardt (1789-1833) aus Nordhausen.
Ferner enthält der Band einen geschichtlichen Abriss der Spielvereinigung Preußen 05, der nur 40 Jahre existierte, aber seinerzeit der erfolgreichste Sportverein Nordhausens war. In seinen Reihen gab es die erste Deutsche Meisterin Nordhausens (im Schlagball-Weitwurf), zahlreiche Mitteldeutsche Meister ebenfalls im Bereich der Leichtathletik und immerhin die Vierplatzierten der Deutschen Meisterschaft im Faustball. Zahlreiche bisher unveröffentlichte Abbildungen, zur Verfügung gestellt von Hans-Martin Kromann und Herbert Beykirch, ergänzen den chronologisch aufgebauten Text.
Der 31. Band der Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen - ISBN-10: 3-929767-69-4, wie immer in bewährt hervorragender Form vom Verlag Neukirchner, Nordhausen, hergestellt, ist zum Preis von 10 Euro in allen Buchhandlungen der Stadt zu haben.
Autor: rh
Jetzt im Buchhandel (Foto: rh)
Wer keine Vergangenheit besitzt, hat auch keine Zukunft. Von dieser alten Weisheit lassen sich Heimatforscher leiten. In ihrer Freizeit sitzen sie in Archiven, gehen auf Spurensuche oder sitzen im stillen Kämmerlein, um ihre Ergebnisse zu Papier zu bringen. Unzählige Stunden widmen sie der Erforschung der näheren Heimat. Viele weiße Flecken in der Geschichtsschreibung der Stadt und der Region wurden durch sie getilgt. Die Befriedigung, etwas für die Nachwelt getan zu haben, ist ihr Lohn. Seit nunmehr 31 Jahren veröffentlichen die Hobbyforscher ihre Arbeiten in den vom Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein herausgegebenen Beiträgen zur Geschichte in Stadt und Landkreis Nordhausen. Sie ist eine der wenigen regionalhistorischen Publikationsreihen im Osten Deutschlands, die die Wende überdauert hat und sich ungebrochen großer Beliebtheit erfreut.
Die neueste Ausgabe, Band 31, dieser Publikationsreihe hält auf über 200 Seiten sechzehn interessante Beiträge bereit. Die Themenvielfalt reicht von der Biografie des bekannten Botanikers und Entomologen Ferdinand Quelle aus Nordhausen (Klaus-Jörg Barthel) über die Firmengeschichte der Kautabakfabrik Traumann & Co. (Hans-Jürgen Grönke) und dem Wetterrückblick 2005 (Josef Tauchmann) bis hin zum ein einem Bericht über das Anlegen der Sprengkammern im Kohnstein durch die sowjetische Besatzungsmacht (Ullrich Mallis). Münzexperte Paul Lauerwald erläutert in seiner Arbeit Städtische Ereignisse im Medaillenbild – die Medaillen der Freimaurerloge Zur gekrönten Unschuld in Nordhausen. Wolfgang Gerlach hat einiges über die Geschichte der Klosterschule und die Krypta in der Neanderklinik Ilfeld herausgefunden. Jörg-Michael Junker widmet sich in seinem Beitrag dem Pfarrer Christian Friedrich Steiger aus Windehausen und dem landwirtschaftlichen Verein in der Goldenen Aue. Heidelore Kneffel schreibt über die Verserzählung Die Wunderblume und der Verfasserin Elise Ehrhardt (1789-1833) aus Nordhausen.
Ferner enthält der Band einen geschichtlichen Abriss der Spielvereinigung Preußen 05, der nur 40 Jahre existierte, aber seinerzeit der erfolgreichste Sportverein Nordhausens war. In seinen Reihen gab es die erste Deutsche Meisterin Nordhausens (im Schlagball-Weitwurf), zahlreiche Mitteldeutsche Meister ebenfalls im Bereich der Leichtathletik und immerhin die Vierplatzierten der Deutschen Meisterschaft im Faustball. Zahlreiche bisher unveröffentlichte Abbildungen, zur Verfügung gestellt von Hans-Martin Kromann und Herbert Beykirch, ergänzen den chronologisch aufgebauten Text.
Der 31. Band der Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen - ISBN-10: 3-929767-69-4, wie immer in bewährt hervorragender Form vom Verlag Neukirchner, Nordhausen, hergestellt, ist zum Preis von 10 Euro in allen Buchhandlungen der Stadt zu haben.

