Do, 18:30 Uhr
17.01.2002
Neujahrsempfang in neuem Ambiente
Nordhausen (nnz). Neujahrsempfang im neuen Rathaus. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hatte eingeladen. Prominente aus Politik und Wirtschaft waren dieser Einladung gefolgt.
Von der Örtlichkeit her war es eine Premiere. Drängelten sich die Gäste in den zurückliegenden Jahren in der Enge des Foyers herum, so bot der Bürgersaal im neuen Rathaus wesentlich mehr Platz für Gespräche. Unter den Ehrengästen sollten vor allem die Auswärtigen erwähnt werden. Neben dem Landrat des Kyffhäuserkreises, Peter Hengstermann, waren diesmal unter anderem der Oberbürgermeister von Mühlhausen, Hans-Dieter Dörrbaum, der Bürgermeister von Sonderhausen, Joachim Kreyer, sowie LEG-Chef persönlich nach Nordhausen gereist.
In ihrer Ansprache ging Barbara Rinke noch einmal auf das Jahr 2001 ein. Da gab es ja auch Positives in der Welt, Deutschland oder Nordhausen. Geprägt allerdings wurden die zurückliegenden zwölf Monate durch negative Schlagzeilen. Terroranschläge in den USA, Afghanistan, Einbruch der Wirtschaft, BSE- und MKS-Krise. Wie auf alle diese Erfahrungen reagieren? Mit Stärke ohne Umkehr oder mit dem Versuch einer globalen Verständigung über ein konsensfähiges Menschenbild, das eine der Praxis der Menschenwürde entsprechende Lebensweise zur Folge hat? Die Herausforderung ist abgesteckt, so Rinke.
Auch in Nordhausen sollte diese Herausforderung angenommen werden. So wurde trotz einer schwierigen Finanzlage viel unternommen, um die Stadt lebens- und ansehenswerter zu machen. Auch in diesem Jahr wird die Rolandstadt eine Baustelle bleiben. Die Investitionen zur Vorbereitung der Landesgartenschau im Jahr 2004 werden sich jedoch für alle Nordhäuser auszahlen, war das Stadtoberhaupt zuversichtlich. Barbara Rinke ging zum Schluß ihrer Ausführungen auf die Notwendigkeit eines großen Industriegebietes ein. Wir wollen endlich die Nachfrage der Firmen nach geeigneten Flächen an der Autobahn positiv beantworten können. Das jetzt dafür vorgesehene Gelände erfüllt als einziges die Standortkriterien der Industrie. Auch die Diskussion im Landtag zur wirtschaftlichen Lage in Thüringen hat bestätigt, dass die Aufgabe des Landes vor allen Dingen weiter in der Strukturpolitik liegt. Herr Minister Schuster betonte die Notwendigkeit der Bereitstellung von Grundstücken und sprach die Sorge aus, dass es für Investoren keine entsprechenden Standorte mehr gibt. An Hand des Beispieles Daimler-Crysler-Ansiedlung in Kölleda wissen wir sehr genau, was von einem solchen Industriestandort erwartet wird.
nnz wird am Freitag ausführlich über den Neujahrsempfang im Rathaus berichten
Autor: nnzVon der Örtlichkeit her war es eine Premiere. Drängelten sich die Gäste in den zurückliegenden Jahren in der Enge des Foyers herum, so bot der Bürgersaal im neuen Rathaus wesentlich mehr Platz für Gespräche. Unter den Ehrengästen sollten vor allem die Auswärtigen erwähnt werden. Neben dem Landrat des Kyffhäuserkreises, Peter Hengstermann, waren diesmal unter anderem der Oberbürgermeister von Mühlhausen, Hans-Dieter Dörrbaum, der Bürgermeister von Sonderhausen, Joachim Kreyer, sowie LEG-Chef persönlich nach Nordhausen gereist.
In ihrer Ansprache ging Barbara Rinke noch einmal auf das Jahr 2001 ein. Da gab es ja auch Positives in der Welt, Deutschland oder Nordhausen. Geprägt allerdings wurden die zurückliegenden zwölf Monate durch negative Schlagzeilen. Terroranschläge in den USA, Afghanistan, Einbruch der Wirtschaft, BSE- und MKS-Krise. Wie auf alle diese Erfahrungen reagieren? Mit Stärke ohne Umkehr oder mit dem Versuch einer globalen Verständigung über ein konsensfähiges Menschenbild, das eine der Praxis der Menschenwürde entsprechende Lebensweise zur Folge hat? Die Herausforderung ist abgesteckt, so Rinke.
Auch in Nordhausen sollte diese Herausforderung angenommen werden. So wurde trotz einer schwierigen Finanzlage viel unternommen, um die Stadt lebens- und ansehenswerter zu machen. Auch in diesem Jahr wird die Rolandstadt eine Baustelle bleiben. Die Investitionen zur Vorbereitung der Landesgartenschau im Jahr 2004 werden sich jedoch für alle Nordhäuser auszahlen, war das Stadtoberhaupt zuversichtlich. Barbara Rinke ging zum Schluß ihrer Ausführungen auf die Notwendigkeit eines großen Industriegebietes ein. Wir wollen endlich die Nachfrage der Firmen nach geeigneten Flächen an der Autobahn positiv beantworten können. Das jetzt dafür vorgesehene Gelände erfüllt als einziges die Standortkriterien der Industrie. Auch die Diskussion im Landtag zur wirtschaftlichen Lage in Thüringen hat bestätigt, dass die Aufgabe des Landes vor allen Dingen weiter in der Strukturpolitik liegt. Herr Minister Schuster betonte die Notwendigkeit der Bereitstellung von Grundstücken und sprach die Sorge aus, dass es für Investoren keine entsprechenden Standorte mehr gibt. An Hand des Beispieles Daimler-Crysler-Ansiedlung in Kölleda wissen wir sehr genau, was von einem solchen Industriestandort erwartet wird.
nnz wird am Freitag ausführlich über den Neujahrsempfang im Rathaus berichten

