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Mi, 18:45 Uhr
13.08.2025
Ausstellung eröffnet

Wenn Wände sprechen

Am 12. August wurde die Ausstellung „Gedenkort Siechenhof - Wenn Wände sprechen“ durch den Kurator Herrn Joachim Heise, Projektverantwortlicher und Mitglied bei „Gegen Vergessen – Für Demokratie“, im Beisein von Oberbürgermeister Kai Buchmann eröffnet...

„Joachim Heise hat mit dieser Ausstellung den Siechenhof als Erinnerungsort wieder in das Bewusstsein zurückgeholt. Ich danke Ihnen dafür und empfehle wärmstens die Lektüre des Begleitheftes zu diesem Ort. Gedenk- und Erinnerungsorte wie der Siechenhof oder die ehemalige Boelcke-Kaserne ermöglichen den Dialog über die Vergangenheit und ermuntern uns zugleich zur kritischen Reflexion der Gegenwart“, so Oberbürgermeister Kai Buchmann.

Joachim Heise, Marie-Kathrin Haase, Dr. Daniel Logemann (Foto: Stadt Nordhausen) Joachim Heise, Marie-Kathrin Haase, Dr. Daniel Logemann (Foto: Stadt Nordhausen)

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Der Siechenhof hat eine lange Geschichte. Er war Kapelle, Aussätzigenhospital, Krankenhaus und Lazarett. Der Siechenhof war auch Polizeigefängnis und in der NS-Zeit ein „Schutzhaftlager“ für Nordhäuser Bürgerinnen und Bürger jüdischen Glaubens. In der Folge inhaftierte man hier ausländische zivile Zwangsarbeiter. Hierzu referierte im Rahmen der Ausstellungseröffnung Dr. Daniel Logemann, Leiter des Museums „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ in Weimar.
Autor: red

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