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Mi, 18:39 Uhr
13.08.2025
Leimbach

Eine Feier für die alte Festhalle

Die Leimbacher Festhalle feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen – ein Anlass, um auf ihre Entstehungsgeschichte zurückzublicken und ein guter Grund um am Wochenende ordentlich zu feiern…

Das Jubiläum soll am Wochenende vom 16. und 17. August mit folgendem Programm
gefeiert werden:

16.08.
  • ab 18:00 Sommerkino auf dem Festplatz;

17.08.
  • ab 10:30 Frühschoppen mit den Görsbacher Kirmesmusikanten
  • ab 14:30 Bunter Nachmittag mit DJ und kleinem Programm.
  • Es gibt leckeres Mittagessen und nachmittags Kaffee und Kuchen.
  • Für die Kinder sind ein Kinderkarussell und Hüpfburgen da.


Wie kam es zum Bau dieser Halle und wie wurde er umgesetzt?
Vor dem Bau der Festhalle wurden zum jährlichen Volksfest stets zwei Zelte in L-Form aufgestellt, die vom Konsumverband Heringen ausgeliehen wurden. Doch deren Zustand verschlechterte sich zusehends: Jahr für Jahr mussten sie notdürftig geflickt werden. Der Wendepunkt kam 1973, als viele Besucher beim Fest im Zelt „pitschnass“ wurden – für die Leimbacher war das Maß voll. Es wurde beschlossen: Eine feste Halle muss her. Der Bau erfolgte im Rahmen des „Mach-mit-Wettbewerbs“.

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Die Gemeinde stellte das Geld für das Material bereit, während der Großteil der Bauarbeiten in Eigenleistung durch die Leimbacher Bevölkerung und ortsansässige Betriebe erfolgte. In ihrer Freizeit packten viele Bürger tatkräftig mit an – über alle Gewerke hinweg. Die Architektur übernahm Roland Schunke aus Nordhausen. Fundament und Bodenplatte wurden vom Kreisbaubetrieb errichtet, alles Weitere stemmten die Leimbacher selbst.

Tanzboden und Festhalle in Leimbach (Foto: Stadt Nordhausen) Tanzboden und Festhalle in Leimbach (Foto: Stadt Nordhausen)

In Gesprächen mit noch lebenden Beteiligten wird bis heute der gemeinsame Kraftakt betont: so schlug beispielsweise der Gemeindeförster das benötigte Holz, das von Leimbachern zum Harzer Stielwerk transportiert, dort gelagert, getrocknet und ebenfalls von Leimbachern gesägt wurde. Aus Restmaterial entstanden Bänke und Tische. Auch die Maurer, Putzer, Maler, Zimmerer, Dachdecker usw.: alles Leimbacher, die in ihrer Freizeit gern mithalfen. Viele Baumaterialien kamen durch gute persönliche Beziehungen in den Ort – etwa die mittleren Stützen, bei denen es sich um alte Gasrohre handelt. Die feierliche Eröffnung der Festhalle fand am Wochenende des 5. und 6. Juli 1975 statt. Einige Jahre später folgte der Bau des Musikerpavillons.

P.S.: Vielen jüngeren dürfte nicht mehr bekannt sein, dass in der Mitte der Tanzfläche bis 1958 auch eine große Linde stand, deren Zweige weit herabreichten, damit die Verliebten ungestört vor neugierigen Blicken tanzen konnten.
Autor: red

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