Kommentare
Fluffi
13.08.2025, 11:15 Uhr
Überholmanöver
Hallo
Was soll man dazu sagen.
81 Jahre sie sollte besser mit Bus oder Taxi
fahren
Es wurde schon viel darüber diskutiert, aber ändern wird sich nichts in diesen Staat .
Sicher vermeidbar
In diesem Alter sollten Senioren regelmäßig auf ihre Fahrtüchtigkeit geprüft werden denn solche Überholmanöver können mal ganz schnell tödlich enden . Mir fällt leider regelmäßig auf wie Rentner am Steuer vor sich hin träumen .
icke58
13.08.2025, 11:34 Uhr
Zum Vorredner
Immer diese Kommentare Sie werden auch mal 81.sein fahren bestimmt auch jetzt schon nicht immer ordentlich..Wieviel junge Leute fahren heute schon Verkehrswidrig und tut sich da was...
Kobold2
13.08.2025, 13:14 Uhr
Ach Icke58
Immer diese Kommetatoten, die nicht verstehen wollen, daß es hier um die gesundheitliche Beeinträchtigung mit zunehmenden Alter geht.
Junge Menschen sind davon naturgemäß etwas weniger betroffen.
Ab einem bestimmten Alter gehören Fahrzeugführer genauso regelmäßig untersucht, wie andere Berufsgruppen. Das Ausland macht es schon lange vor.
Landstreicher
13.08.2025, 16:08 Uhr
Immer auf die Alten
Die wiederkehrende Diskussion um Fahrtauglichkeiten von Senioren finde ich einseitig.
Die Senioren sind zu alt, aber erprobt, die Jungen sind zu jung und unerfahren. Dann gibt es noch die Gruppe, die etwas raucht und/oder trinkt. Nicht zu vergessen sind die notorischen Raser und Draufgänger. Es gibt auch die ganz Korrekten, die in der 30er-Zone 22 km/h fahren. Zuletzt bleiben die wenigen "Normalos", denen scheinbar nie was missglückt. Aber zu 100 Prozent sind auch sie nicht fehlerfrei.
Wie soll man das also lösen?
diskobolos
13.08.2025, 16:39 Uhr
Ganz allgemein . . .
Gegen eine regelmäßige Überprüfung der Fahrtüchtigkeit hätte ich nichts einzuwenden.
Aber, ob sich ein Unfall wie der vorliegende dadurch verhindern ließe, ist doch zweifelhaft. Die meisten Unfälle entstehen m. E. letztlich durch zu schnelles Fahren. Risikovolles Überholen ist dafür beispielhaft. Und gerade dies lässt sich m. E. kaum testen.
Altersbedingte Einschränkungen lassen sich teilweise ausgleichen, indem man z. B. Nachfahrten vermeidet und sich nicht Zeitdruck unterwirft. Wenn das alles nicht mehr hilft, hoffe ich, dass ich vernünftig genug bin, dann auf das Auto zu verzichten. Aber leicht wird das nicht . . .
einfach alle Altersgruppen regelmäßig testen
Es gibt in allen Altersgruppen Menschen die nicht hinterm Steuer sitzen sollten.
Kobold2
13.08.2025, 18:44 Uhr
Was heißt hier
Immer auf die Alten????
Die Erklärung, warum Berufskraftfahrer, Fahrlehrer, Taxifahrer usw. regelmäßig zur Untersuchung müssen, weil man von eher von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch den Berufalltag ausgeht, aber bei Menschen mit zunehmenden Alter nicht, ist hier immer noch nicht gekommen. Eher kann man doch sagen, immer auf die Berufskraftfahrer , die eh schon in weiten Teilen der Gesellschaft als drittklassig gesehen werden.
Ich stimme bei vielen mit ihnen überein diskobolos, aber unter Zeitdruck unterwegs zu sein ist für niemanden im Straßenverkehrs ratsam und Hoffnung ist da auch kein guter Ratgeber, denn dafür gibt es Ärzte.
Senioren alt und erprobt??? Aha, und die Berufsgruppe die diese Untersuchungen betreffen, sind dann was??? Ahnungslose Lenkradakrobaten? Ob jemand Raser oder risikobereiter, rücksichtsloser im Straßenverkehr unterwegs ist, lässt sich medizinischwohl kaum feststellen, Aber ob jemand nur noch mit Sehhilfe unterwegs sein darf, oder das Reaktionsvermögen nicht mehr ausreicht, altersbedingt notwendige Medikamente die Fahrtauglichkeit einschränken, erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, oder Schlaganfall besteht. Ist wohl eher Sache eines Mediziners. Einige Fälle der Volkskrankheit Diabetes gehören übrigens auch dazu. Es gibt genug Situationen in denen Senioren im Verkehrsalltag nicht mehr gewachsen sind, vor allem wenn sie abseits der gewohnten Stecken unterwegs sind.
Aber was sind schon Fakten wenn man feste Meinungen hat.
Ich wärer überrascht wenn auf die Eingangsfrage mal eine plausible Antwort käme.
Wanderwölfin
13.08.2025, 18:55 Uhr
Unfall Seniorin
Es hat auch bei meinem Vater viel Überzeugungskraft gekostet,bis er das Steuer aus der Hand gab. Es wäre sinnvoll den Personennahverkehr besser auszubauen. Das wäre besser für junge und ältere Menschen, welche sich unsicher im Strassenverkehr fühlen.
Leser X
13.08.2025, 19:26 Uhr
Tabuisierter Aspekt
Bei dieser Problematik wird leider in der öffentlichen Diskussion gern übersehen, dass aufgrund des immer mehr eingestampften ÖPNV ältere Bürger, die oft zu Arztbesuchen in die Stadt müssen, geradezu verdonnert werden, trotz schwindender Konstitution sich so lange wie möglich - oder manchmal eben eigentlich nicht mehr möglich - ans Steuer zu setzen. Es ist also keine Lösung, nur auf betagte Mitbürger zu schimpfen ohne den Mangel an Alternativen im Blick zu haben.
Hayden 69
13.08.2025, 19:40 Uhr
Immer auf's
Alter schieben damit machen es sich einige sehr leicht, schon vergessen wie alt der Todesfahrer von Günzerode war, oder der von Mühlhausen mit fünf Toten, nur mal als Beispiel.
Es gibt in jeder Altersgruppe Risikotypen das sollte man mal nicht vergessen.
Lautaro
13.08.2025, 19:40 Uhr
Danke Herr Diskusswerfer !
So sehe ich das auch. Stolz auf eine schnelle Bewältigung der Strecke ist eigentlich nur etwas für unser jüngeres Ich.
Wir Burschis fahren im Alter durchaus defensiver.
Und @Kobold....auch sie haben recht. Der 5Spurige Kreisel 1995 in Kopenhagen würde mich heute gewiss etwas herausfordern und ich würde ihn heute gerne vermeiden.
Mein Erzeuger fuhr neulich mit seinen Ü80 lächelnd, wie ein junger Gott seinen Golf sicherer , als einige seiner Nachkommen.
Wollt Ihr ihn regelmässig mit irgendwelchen angeordneten Untersuchungen drangsalieren ?
icke58
13.08.2025, 21:20 Uhr
Zu Kobold2
Sie sind ja ein ganz schlauer Glückwunsch und Danke...
Kobold2
13.08.2025, 21:53 Uhr
Naja Icke58
Wenn die Einsicht fehlt, wird halt die Gegenseite versucht zu beleidigten.
Lautaro....aber Berufsgruppen darf man mit "irgedwelchen angeordneten Untersuchungen drangsalieren"
Von daher haben sie sich gerade vorgedrängelt meine oben gestellte plausibel zu beantworten. Das sollte bei ihrer , zu jeder Gelegenheit hervorgehoben Intelligenz, ja kein Problem sein. Ich bin gespannt.
LeserX ....das der ÖNPV immer mehr eingestampft wurde liegt jetzt auch woran? In der Vergangenheit haben sie schon mal umfassender argumentiert. Dazu gehört auch das man mit dem gesparten Geld ( Steuern Versicherungen, manche halten auch den ADAC Beitrag für Pflicht, Stellpaltzgebühr Garagenmiete Parkgebühren usw., und nicht zuletzt die Kraftsoffkosten ).für das abgegebene Auto auch mal Taxi fahren kann. Funktioniert z.B. bei unseren verbliebenen Eltern sehr gut.
So schlecht , wie hier manche erfahrungslose Kommentatoren meinen, ist der ÖNPV nun auch wieder nicht.
Junge21
13.08.2025, 22:56 Uhr
Mit 80 Auto fahren
Ja, lasst sie bis 70 noch arbeiten, das scheint ja akzeptabel zu sein. Mit 71 dann Führerscheinentzug . Gibt es sonst noch Optionen für ein Altern in Würde und Anerkennung?
KeinKreisverkehr
14.08.2025, 07:17 Uhr
Subjektive Einschätzung zur Fahrtauglichkeit
Ich habe aktuell eine körperliche Beeinträchtigung welche mir das Fahren zu gewerblichen Zwecken, wie zb. Busse oder LKW verbieten würde. Das Risiko durch Ausfallerscheinungen wäre zu hoch.
Nun hat das auf mein Autofahren null Auswirkungen, da ich, Zitat ärztliche Unterlagen: "Fahren darf wenn ich mich subjektiv dazu in der Lage fühle. Und so darf ich ohne Problem mit meinem 3t SUV durch die Stadt brausen und alle schwächeren Verkehrsteilnehmer wären mir ausgeliefert.
Das ändert an dem Risiko und dem potentiellen Schaden anderer im Falle eines Unfalls nun leider wenig...
Ich wäre ja für einen guten Mittelweg:
Private Autofahrten sind generell verboten. Damit wäre allen geholfen. ;)
Janko
14.08.2025, 11:27 Uhr
Meine Nachbarin erzählte mir einst,
dass ihr über achtzig Jahre alter Mann an Demenz leide, sie damit in den Wahnsinn treiben würde, was er dauernd vergäße - Kühlschranktür zumachen, auf dem Klo spülen, Licht ausmachen, wie man sich wäscht usw usf.
Und dann setzte sie hinzu: "Aber ich lasse ihn wenigstens noch Auto fahren, damit er das nicht auch noch vergisst", und wollte partout mein sprachloses Erstaunen nicht verstehen.
Seitdem bin auch ich davon überzeugt, dass man ab einem gewissen Alter eine regelmäßige Fahrtüchtigkeitsprüfung anberaumen sollte.
Die völlig überzogenen Reaktionen von "man will den alten Leuten doch nur die Führerscheine wegnehmen" hier gehen absolut am Thema vorbei. Niemand will das. Das ist pure Polemik. Aber vielleicht sollte es eine Institution geben, welche Leuten, die vergessen wie man sich den Hintern abwischt nahebringt, dann eventuell auch kein Auto mehr zu fahren.
Lautaro
14.08.2025, 16:43 Uhr
@Janko....sie haben natürlich recht !
Ab einem gewissen Alter fehlt die Einschätzungsfähigkeit und eben auch die gewisse 10el Sekunde um zu reagieren.
Aber auch ältere Menschen benötigen Mobillität.
Ich würde gern das Auto schon heute stehen lassen. Aber bestimmte Orte lassen sich mit einer impfgeschädigten behinderten Frau im Rollstuhl im guten Nordhausen nur schwer erreichen.
Lautaro
14.08.2025, 17:29 Uhr
@KeinKreisverkehr....sehen sie, sooo geht vermittelnde Demokratie ! g*
Zitat ....Ich wäre ja für einen guten Mittelweg:
Private Autofahrten sind generell verboten. Damit wäre allen geholfen. ;)
Wie Bitte
14.08.2025, 17:44 Uhr
Es ist natürlich ein emotional aufgeladenes Thema,
weil es früher oder später jeden betrifft, und niemand individuelle Freiheit und Selbstbestimmung weggenommen werden möchte.
Aber alle Leser, welcher der Geschichte vom Alzheimer-Opa (man verzeihe mir die saloppe Fomulierung) - vorausgesetzt, sie ist wahr - einen "Daumen runter" gegeben haben: im Ernst, Hand auf Herz, seid ehrlich zu euch selbst: wollt ihr tatsächlich, dass jemand, der nicht mehr weiß, wie man sich wäscht, noch weiterhin Auto fährt und damit sich und andere - auch euch - (un?)wissentlich gefährdet?
Jeder, der zur Schilderung solch eines Extremfalles den "Daumen runter" gibt sagt doch damit gleichzeitig auch "Nein, ich will keine Kontrolle der Fahrtüchtigkeit im Alter! Und wenn ich wegen grauem Star nur noch 10 Prozent sehe fahre ich trotzdem morgens um Acht an der Schule vorbei! Das kann mir keiner nehmen, ich halte mich doch für fahrtüchtig! Ups, was hat da gerade unter'm Vorderrad gerumpelt? Egal."
Fahrtauglichkeitsüberprüfung ist doch nicht gleichbedeutend mit Führerschein-Entzug, wie das manche hier darstellen.
Und wenn, irgendwann mal, hoffentlich später als früher, bei einer Alters-Fahrtauglichkeitsüberprüfung tatsächlich dann das Urteil fallen sollte, "Nein, Sie fahren besser nicht mehr", ist das doch eine Entscheidung sowohl zum Wohle der betreffenden Person als auch der Gemeinschaft.
Im Umkehrschluss ist jeder, der eine Fahrtauglichkeitsprüfung im Alter ablehnt, weil ja jeder selbst einschätzen kann, ob er fahrtauglich ist, bereit, sein eigenes Leben und das der anderen Verkehrsteilnehmer auf's Spiel zu setzen. Den Begriff "Altersstarrsinn" kennen wir schließlich alle. "Kan'uu fah'n!"
Lautaro
14.08.2025, 18:16 Uhr
Ich denke "Junge21" hat das ganz gut zusammengefasst.
Zitat....Ja, lasst sie bis 70 noch arbeiten, das scheint ja akzeptabel zu sein. Mit 71 dann Führerscheinentzug . Gibt es sonst noch Optionen für ein Altern in Würde und Anerkennung?...
Jeder Nöli sollte sich mal überlegen, wieviele Silvester er zu den geforderten Kontrollen hat...er ist nämlich auch bald dran ! g*
warumauchimmer
14.08.2025, 18:52 Uhr
Keine Pflichtprüfung!
Ich finde jeder sollte selbst entscheiden. Man sollte für Jeden eine optionale Fahrtauglichkeitsprüfung ab einem gewissen Alter(z.B. 75 oder 80 Jahren) anbieten. Alle Unkosten dafür(Anreise etc.) sollten dafür vom Staat übernommen werden. Wer die besteht, prima.
Wer keine Tauglichkeitsprüfung ablegen möchte, weil er sich unnötig in seiner Freiheit eingeschränkt und gegängelt fühlt, sollte dann aber bei Unfall mit eigener Hauptschuld entsprechend härter bestraft werden.
Bei Todesfolge dann heißt die Anklage dann halt auch mal Mord, wie bei illegalen Autorennen. Genau das ist es nämlich, wenn jemand wider besseren Wissens Leute ummäht.
Kann ja dann jeder für sich selbst entscheiden... Mit Außnahme der Unfallopfer die hier jedem egal sind, sobald der Alltag droht auch nur etwas unbequemer zu werden.
Mitternacht
14.08.2025, 18:57 Uhr
Ich bewundere ja die Geduld einiger Kommentatoren,
die nicht müde werden, den beratungsresistenten Kleinkindern beibringen zu wollen, dass "Fahrtauglichkeitsprüfung" nicht bedeutet "mit 71 nimmt man euch den Lappen weg".
Ich meine, diesen Unterschied zu erkennen ist doch Grundvoraussetzung der Diskussion.
Da einige Kommentatoren jedoch nicht Willens oder nicht in der Lage sind, das zu begreifen, kann man das Diskutieren auch sein lassen, oder?
P.Burkhardt
14.08.2025, 19:53 Uhr
Niemand will alten Menschen den Führerschein wegnehmen...
...es geht um Menschen, die gesundheitlich bedingt eben im Auto eine Gefahr für sich und Andere darstellen. Das Risiko gesundheitlicher Einschränkungen wächst eben mit dem Alter, weswegen darauf gerichtete Untersuchungen eben ggf. Leben und (die verbliebene) Gesundheit schützen, wenn ein Risiko erkannt und der Führerschein nicht verlängert wird.
Ich wollte mich eigentlich nicht zu dem Thema äußern...aber manche Kommentare zeigen hier wieder einen Egoismus und ein Unverständnis der Zusammenhänge ... das schmerzt regelrecht.
Im Übrigen geht aus dem Artikel in keiner Weise hervor, dass gesundheitliche Gründe zu dem Drama geführt haben - das wird hier mal wieder nur von einigen Lesern unterstellt. Es kann genauso gut Unachtsamkeit oder schlicht Blödheit gewesen sein ... beides kommt in jedem Alter vor. Mein bester Freund hat mit Anfang 40 seinen Lappen abgegeben, weil er selbst eingeschätzt hat, dass seine körperlichen Fähigkeiten nicht mehr für die Teilnahme am Straßenverkehr ausreichen - leider ist nicht jeder in der Lage das so selbst einzuschätzen.
Ohne Angabe des Alters der Fahrerin, wäre diese Debatte hier gar nicht entstanden.
Alle mal bitte den Mund abwischen !
Kobold2
14.08.2025, 20:58 Uhr
Eine Zusammenfassung
Von der schon angesprochenen Polemik, fehlender Einsicht und Unverständnis als gut zu bezeichnen... Wer ärztliche Kontrolluntersuchungen mit Fahrerlaubnisentzug gleichsetzen, der hat das ganze Thema nicht verstanden, oder will es nicht verstehen, oder ist schon wissentlich in einem gesundheitlich nicht fahrtauglichen Zustand unterwegs.
Wenn man damit "argumentiert" dass ja auch jüngere Fahrer Unfälle verursachen, hat man das Thema genausowenig verstanden, denn dann könnte man ja auch berauscht und betrunken fahren, weil nüchterne Fahrer ja auch Unfälle verursachen.....
Das meinen Frage noch nicht beantwortet wurde, überrascht mich auch nicht.
Zu den Kosten... warum soll die Allgemeinheit dafür einstehen, Für die Tauglichkeituntersuchungen der angesprochenen Berufsgruppen kommt entweder die Firma, oder der Nutzer selbst auf. Für härtere Strafen bei nachgewiesenen Untauglichkeit bin ich auch. Schon Einschlafen am Steuer wir wie fahren unter Alkohol gewertet.
deralte
14.08.2025, 21:54 Uhr
Vorschlag
Jeder Führerscheinbesitzer muss regelmäßig einen reinen Gesundheitscheck absolvieren. Ab 20. Lebensjahr alle 5 Jahre, ab 50. Lebensjahr alle 3 Jahre, ab 70. Lebensjahr alle 2 Jahre. Dadurch kann sich kein Alter diskriminiert fühlen. Aber wirklich nur gesundheitliche Beeinträchtigungen sollten überprüft werden.
Psychologische Überprüfungen dürfen nicht zum Standardprogramm gehören, sondern müssen bei Verdacht oder bereits festgestelltem Alzheimer o.ä. von ausgewähltem Fachpersonal gesondert bewertet werden. Der Überprüfte muss das Recht auf ein Gegengutachten haben. Die Kosten trägt in jedem Fall der Staat.
Das Problem ist hier
dass solche Diskussionen immer hochkochen, wenn einem Senior möglicherweise ein Fehler unterlaufen ist. Mal anders herum gedacht. Wie viele jüngere Autofahrer sind zu eitel eine Sehhilfe zu tragen? Oder glauben Naturgesetze, Verkehrsregeln oder der besitz eines gültigen Führerscheines gelten nur für andere? Berauschtes Fahren oder haarsräubende Überholmanöver… Was genau spricht denn Genen eine Untersuchung alle paar Jahre. Sehstärke, Reaktion, Beweglichkeit und vielleicht die mentale Eignung… Wer geeignet ist fährt bis er 100 ist, andere haben eben Pech gehabt. In der freien Wirtschaft müssen viele Berechtigungsscheine in Abständen erneuert werden.
Lautaro
15.08.2025, 16:28 Uhr
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Kommentar zurückgezogen vom Autor
Lautaro
Über die praktische Durchführbarkeit und/oder die Finanzierung zu reden ist berechtigt, aber es steht auf einem anderen Blatt. Es ist aber falsch immer nur eine Alterkohorte oder bestimmte Verkehrsteilnehmer (DIE Autofahrer, DIE Radfahrer) zu kritisieren. Keine Ahnung ,alle 5 Jahre eine Prüfung. Vielleicht beim Hausartzt, in Verbindung mit dem Bonusprogramm der Krankenkassen? Die KfZ-Versicherungen könnten sich an den Kosten beteiligen, sie würden ja auch am meisten profitieren. Es ist auch egal. Es wird nichts in dieser Richtung passieren.
Lautaro
16.08.2025, 18:45 Uhr
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dieterh44
17.08.2025, 10:56 Uhr
Von Ungarn lernen
Der viel gescholtene Urban in Ungarn macht es ganz Europa vor.
Im ganzen Land dürfen alle Rentner aus der EU kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen,sie müssen nur bei Kontrollen nachweisen das sie Rentner sind.
In Deutschland undenkbar,wir verschenken lieber das Geld aller ins Ausland .
Bin der Meinung das bei uns auch viele Rentner so ein Programm begrüßen würden
und viele Ihr Auto stehen lassen,bzw weniger benutzen.
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