eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 10:13 Uhr
13.08.2025
Aus dem Kreistag

Linke: mit uns sind Schulschließungen nicht zu machen

In der aktuellen Diskussion um den Schulnetzplan auch im Landkreis Nordhausen vertritt die Nordhäuser Linke einen klaren Standpunkt. Mit den Stimmen der Linken werde es keine Schulschließungen im Landkreis geben, versichert die Fraktion...

"Wir wollen auch kleine Schulstandorte erhalten", erklärt dazu Tim Rosenstock, bildungspolitischer Sprecher des Linken Kreisverbandes. "Uns ist die angespannte Situation auf dem Lehrkräftemarkt bewusst. Es kann für uns aber nicht der richtige Weg sein, wichtige Bildungsinfrastruktur wegzusparen, um dadurch eine kurzfristige Entspannung herbeizuführen. Eine Schule, die einmal geschlossen wird, öffnet auch nicht wieder. Schulen sind für die Orte im Landkreis nicht nur Bildungseinrichtungen. Sie sind auch kulturelle und soziale Zentren der jeweiligen Region", so Rosenstock weiter.

Anzeige Refinery (lang)
"Dabei sind die Einschulungszahlen schwer realistisch abzuschätzen. Anfang/Mitte der 2000er Jahre hat man die Grund- und Regelschule in Sundhausen geschlossen. 15 bis 20 Jahre später reichten die Kapazitäten der Schulen in Nordhausen nicht mehr aus, um alle Kinder beschulen zu können. Leidtragende sind dann die Kinder, die in großen Klassen unterrichtet werden oder einen längeren Schulweg in Kauf nehmen müssen und deren Schulfreunde in der Freizeit nicht so einfach erreichbar sind, weil sie an einem ganz anderen Ort wohnen", gibt Timo Traulsen, Kreisvorsitzender der Nordhäuser Linken, zu Bedenken. "Wir brauchen jetzt, in Zeiten geburtenschwächerer Jahrgänge ein Umdenken in der Bildungspolitik. Kleinere Schulen und kleinere Schulklassen ermöglichen auch eine bessere Lehr- und Lernqualität. Dafür braucht es eine Absenkung der gesetzlichen Mindestgrößen für Schulklassen.

Gleichzeitig müssen die Bemühungen um mehr Lehrkräfte intensiviert werden. Dazu gehört für uns auch der Ausbau des unter rot-rot-grüner Landesregierung eingeführtem dualen Lehramtsstudiums", so Traulsen weiter. "Für eine erfolgreiche Bildungspolitik muss man alle Perspektiven einbeziehen und berücksichtigen: kurz-, mittel- und langfristig. Treffen wir Entscheidungen nur für kurfristige Entspannung der Situation, wird uns das langfristig doppelt auf die Füße fallen", sind sich beide Linke-Politiker einig.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
GN24
13.08.2025, 12:30 Uhr
...bildungspolitischer Sprecher
... Zitat," Uns iss die angespannte Situation auf dem Lehrkräftemarkt bewußt".
Was hat Herr Rosenstock für eine Ausbildung ?, die ihm zum BILDUNGSPOLITISCHEN SPRECHER befähigt. Zwei oder Drei abgebrochene Studiumgänge zum Lehramt? Bei abgeschlossenem Studium wäre die Lage ein klein wenig entspannter.
Kitty Kat
13.08.2025, 14:18 Uhr
Haben wir denn schon geklärt,
wer wie den Geburtenrückgang ausgleicht und woher das Geld kommt, um Dinge zu finanzieren, die man sich reell nicht leisten kann und die sich nicht rechnen ?? Wie es um die kommunalen Kassen bestellt ist, ist doch auch laufend Thema. Das ist wie im privaten Haushalt...Sie wollen sich einen neuen Bulli kaufen, die Kohle reicht aber nur für einen gebrauchten Dacia und Schulden machen lehnt die Bank ab. Also die kleinen Brötchen backen.
Es ist eben bei den Kommunalfinanzen insgesamt zu wenig Geld vorhanden. Aus jeder Ecke kommen Schreie, da wär was wichtig und man bräuchte mehr und es ist was zusammengestrichen. Einmal kann man das Geld nur aufteilen. Aufpassen bei den fachlichen Ausführungen zum Haushalt im Kreistag. Für alles Wichtige ausreichend Geld zu haben, ist eben hier wie die Quadratur des Kreises.
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)