Do, 11:36 Uhr
17.01.2002
Landratsamt: Grün traf auf Schwarz
Nordhausen (nnz). Ab und zu gibt es im Nordhäuser Landratsamt richtig prominente Besucher. Noch seltener sind jedoch ehemalige Spitzenpolitiker aus den Reihen von Bündnis90/Die Grünen. nnz hat heute eine(n) entdeckt.
Einst hatte sie das Sagen bei den Bündnisgrünen als Bundessprecherin: Gunda Röstel. Sie Monaten hat sie der großen Politik den Rücken gekehrt, jetzt ist sie in der Wirtschaft zu Gange und stattete in dieser Funktion Landrat Joachim Claus (CDU) einen Besuch ab. Einen Job hat Gunda Röstel bei der Gelsenwasser AG gefunden. Dort kümmert sie sich um die ökologischen Belange des Unternehmens.
Mittlerweile haben sich die Gelsenwasser AG und die TEAG zu einem Arbeitsverbund im Bereich Wasser- und Abwasserversorgung zusammengeschlossen. In Nordhausen bot Röstel dem Landkreis eine Zusammenarbeit in diesen Bereichen an. Der neue Verbund stellte seine mögliche Hilfe bei eventuellen Problemen in den Zweckverbänden vor. Das hatte im vergangenen Jahr die TEAG auch schon mal solo versucht, erhielt nach nnz-Informationen aber eine gnadenlose Abfuhr von den Bürgermeistern und den Chefs der Zweckverbände.
Politisch hat sich Röstel zwar aus der ersten Riege der Politik verabschiedet, im Parteirat arbeitet sie aber trotzdem noch mit. In den zurückliegenden Wochen und Monaten sieht sie ihre Partei auf einem richtigen Weg. So hätten die Bündnisgrünen gezeigt, dass sie sich nicht nur auf die urgünen Themen wie Umweltschutz oder Ökologie besinnen, sondern auch in der Arbeitsmarktpolitik politische Felder besetzen, so Röstel gegenüber nnz. Hier sieht sie ihre Partei auf dem richtigen Weg.
Aus dem kommenden Bundeswahlkampf werde sie sich weitestgehend heraushalten, für Kandidaturen stehe sie generell nicht zur Verfügung. Wohl wolle sie den Gremien und Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen, vor allem in den neuen Bundesländern gern mit ihrem Rat zur Seite stehen - wenn dieser denn gewünscht sei.
Autor: nnz
Einst hatte sie das Sagen bei den Bündnisgrünen als Bundessprecherin: Gunda Röstel. Sie Monaten hat sie der großen Politik den Rücken gekehrt, jetzt ist sie in der Wirtschaft zu Gange und stattete in dieser Funktion Landrat Joachim Claus (CDU) einen Besuch ab. Einen Job hat Gunda Röstel bei der Gelsenwasser AG gefunden. Dort kümmert sie sich um die ökologischen Belange des Unternehmens.Mittlerweile haben sich die Gelsenwasser AG und die TEAG zu einem Arbeitsverbund im Bereich Wasser- und Abwasserversorgung zusammengeschlossen. In Nordhausen bot Röstel dem Landkreis eine Zusammenarbeit in diesen Bereichen an. Der neue Verbund stellte seine mögliche Hilfe bei eventuellen Problemen in den Zweckverbänden vor. Das hatte im vergangenen Jahr die TEAG auch schon mal solo versucht, erhielt nach nnz-Informationen aber eine gnadenlose Abfuhr von den Bürgermeistern und den Chefs der Zweckverbände.
Politisch hat sich Röstel zwar aus der ersten Riege der Politik verabschiedet, im Parteirat arbeitet sie aber trotzdem noch mit. In den zurückliegenden Wochen und Monaten sieht sie ihre Partei auf einem richtigen Weg. So hätten die Bündnisgrünen gezeigt, dass sie sich nicht nur auf die urgünen Themen wie Umweltschutz oder Ökologie besinnen, sondern auch in der Arbeitsmarktpolitik politische Felder besetzen, so Röstel gegenüber nnz. Hier sieht sie ihre Partei auf dem richtigen Weg. Aus dem kommenden Bundeswahlkampf werde sie sich weitestgehend heraushalten, für Kandidaturen stehe sie generell nicht zur Verfügung. Wohl wolle sie den Gremien und Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen, vor allem in den neuen Bundesländern gern mit ihrem Rat zur Seite stehen - wenn dieser denn gewünscht sei.


