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Di, 18:38 Uhr
08.07.2025
Hochschule Nordhausen

Professor Armin Sohns feierlich verabschiedet

Nach über zwei Jahrzehnten engagierter Tätigkeit als Professor für Heilpädagogik wurde Prof. Dr. Armin Sohns am 7. Juli im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Audimax der Hochschule Nordhausen offiziell verabschiedet...

Im Audimax der Hochschule Nordhausen wurde Prof. Dr. Armin Sohns feierlich verabschiedet. (Foto: Nadine Kathrin Luschnat) Im Audimax der Hochschule Nordhausen wurde Prof. Dr. Armin Sohns feierlich verabschiedet. (Foto: Nadine Kathrin Luschnat)


Mit Grußworten, einer Laudatio, einem Vortrag und vielen persönlichen Begegnungen würdigten Weggefährten, Studierende sowie Kolleginnen und Kollegen die außergewöhnlichen Leistungen des renommierten Wissenschaftlers und Hochschullehrers.

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Prof. Sohns war seit 2004 als Professor an der Hochschule Nordhausen tätig und prägte über viele Jahre die akademische Landschaft maßgeblich mit. Zu seinen besonderen Verdiensten zählen die Konzipierung und Leitung des Masterstudiengangs „Transdisziplinäre Frühförderung“ sowie der Aufbau des Kompetenzzentrums „Frühe Kindheit“, das er seit 2019 leitete. Bereits zuvor hatte er als Professor an der Hochschule Neubrandenburg gewirkt und sein Fachwissen bundesweit unter anderem als Gastprofessor in Hamburg, Berlin und Gera eingebracht.

In seiner akademischen Laufbahn verband Prof. Sohns Theorie und Praxis auf beispielhafte Weise. Besonders am Herzen lagen ihm die interdisziplinäre Frühförderung und inklusive Bildungsansätze – Themen, die er nicht nur forschend, sondern auch hochschulpolitisch engagiert vorantrieb. Als Mitbegründer des Instituts für Sozialmedizin, Rehabilitationswissenschaften und Versorgungsforschung (ISRV) der Hochschule Nordhausen setzte er wichtige Impulse für eine praxisnahe und sozialverantwortliche Hochschulforschung.

Der Präsident der Hochschule Nordhausen, Prof. Dr. Jörg Wagner, würdigte Prof. Sohns in seinem Grußwort mit den Worten:

„Mit Professor Sohns verabschieden wir einen außergewöhnlichen Kollegen, der nicht nur durch seine wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch durch seine Menschlichkeit, Weitsicht und sein nachhaltiges Engagement für Bildung und Teilhabe beeindruckt hat. Sein Wirken wird über viele Jahre hinweg nachhallen – in der Hochschule, in der Region und in den Köpfen seiner Studierenden.“

In seiner Abschiedsrede zeigte sich Prof. Sohns gerührt von der Wertschätzung und blickte zugleich optimistisch in die Zukunft:

„Die Arbeit mit und für junge Menschen war mir stets ein Herzensanliegen. Ich bin dankbar für die vielen inspirierenden Begegnungen an dieser Hochschule. Ich gehe mit dem guten Gefühl, dass das, wofür ich gestanden habe, hier weitergetragen wird.“


Autor: red

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