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Do, 16:03 Uhr
03.07.2025
SWG rüstet Wohnungen mit Glasfaseranschlüssen aus

Hochgeschwindigkeits-Internet für 5000 Wohnungen

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Nordhausen (SWG) treibt die Digitalisierung ihrer Wohnungen voran. Bis 2030 sollen alle rund 5.000 SWG-Wohnungen mit einem leistungsfähigen Glasfaseranschluss ausgestattet werden...

Glasfaseranschlüsse für SWG-Wohnungen (Foto: SWG Nordhausen/S.Schedwill) Glasfaseranschlüsse für SWG-Wohnungen (Foto: SWG Nordhausen/S.Schedwill)


Der Ausbau erfolgt in enger Abstimmung mit den Vertragspartnern Garthoff und Television Bleicherode und sieht eine vollständige Erschließung bis in die Wohnungen vor. „Die bisherige Zusammenarbeit mit den beiden Firmen aus der Region hat sich bewährt. Durch den Glasfaserausbau liegt in unseren Wohnungen dann Hochgeschwindigkeits-Internet an“, so SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Das Wohnungsunternehmen unterstützt damit die Pläne der Bundesregierung, wonach bis 2030 der flächendeckende Ausbau mit Glasfaser in Deutschland abgeschlossen sein soll.

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Telekom baut bis in die Keller
In der Stadt Nordhausen verlegt die Deutsche Telekom die Glasfaserleitungen bis in die Keller. Der Stadtrat hatte im Februar 2023 beschlossen, dass die Stadt Nordhausen ihren Willen zum weiteren Ausbau der Breitband-Infrastruktur 2024-2027 entsprechend der gemeinsamen Erklärung mit der Deutschen Telekom bekundet. „Mit unseren beiden Vertragspartnern Television Bleicherode und Garthoff haben wir eigene Vereinbarungen geschlossen, die die vollständige Erschließung des Hausnetzes vom Keller bis in die einzelnen Wohnungen regeln“, so Klaan weiter.
Hochgeschwindigkeits-Internet in Sanierungsobjekten
Der Ausbau hat bereits im vergangenen Jahr in laufenden Sanierungsobjekten wie im Ossietzky-Hof begonnen. In diesem Jahr folgen weitere Wohnungen: Der Start der Arbeiten ist für den Sommer geplant. Ausgebaut wird in diesem Jahr in der Hardenbergstraße 48-70, Hohekreuzstraße 2-6, Hufelandstraße 5-8, Semmelweisstraße 2, Auf dem Sand 10,12,14, Bahnhofstraße 27-30,33-36,39, Bochumer Straße 97-103 und in der Rautenstraße 10-36/Vor dem Vogel 8-14.

Rund 1000 Wohnungen pro Jahr 
In den darauffolgenden Jahren werden durchschnittlich jeweils etwa 1.000 Wohnungen angeschlossen. „Die Reihenfolge des Ausbaus orientiert sich an einem Ausbauplan, der jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst wird“, erklärt die Projektmitarbeiterin Andrea Rahmig. Für Fragen zur zeitlichen Planung steht sie als Ansprechpartnerin für die Mieterinnen und Mieter zur Verfügung. Außerdem melden sich die beiden Ausbaufirmen rechtzeitig bei den Mietern an. Darüber hinaus werden die Vertragspartner die Ausbauzeiten in den einzelnen Hauseingängen aushängen.

SWG warnt vor unseriösen Haustürgeschäften
In den vergangenen Monaten kam es vermehrt zu Vorfällen, bei denen Subunternehmer im Auftrag verschiedener Telefonanbieter an Wohnungstüren erschienen und Mieter unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zum Abschluss von Glasfaserverträgen drängen wollten. Die SWG warnt vor diesen sogenannten Drückerkolonnen: „Es gibt keinen Grund, sich unter Druck setzen zu lassen. Der Ausbau erfolgt durch Garthoff und Television Bleicherode schrittweise und wir informieren unsere Mieter rechtzeitig, ab wann in ihrer Wohnung Glasfaser anliegen wird“, so Rahmig weiter.
Breitband- und Kupfernetz bleiben bestehen 
Trotz des flächendeckenden Glasfaserausbaus weist die SWG darauf hin, dass das bestehende Breitband- und Kupfernetz betriebsbereit bleibt. „Für Mieterinnen und Mieter besteht keine Verpflichtung, einen Glasfasertarif abzuschließen“, erklärt Rahmig. Schon jetzt stehen in allen Liegenschaften der SWG Internetgeschwindigkeiten von mindestens 250 Mbit/s zur Verfügung. Ein Internetanschluss über Glasfaser ermöglicht jedoch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, wodurch schnelles Surfen, Streaming, Online-Gaming und Videokonferenzen mit mehreren Personen gleichzeitig ohne Geschwindigkeitsverluste möglich sind. Er ist auch eine gute Grundlage für Smart-Home-Anwendungen und bietet eine stabile und zuverlässige Internetverbindung, selbst bei großen Datenmengen.
Bildunterschrift: Die Wohnungen in der Hardenbergstraße 48 bis 70 erhalten neben vielen weiteren in diesem Jahr einen Glasfaseranschluss.

Susanne Schedwill
Autor: red

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Kommentare
Straßenfeger
03.07.2025, 17:39 Uhr
Wurde die Glasfaser Verkabelung durch SWG ausgeschrieben?
Wurde die Verlegung der Glasfaserverkabelung ausgeschrieben? ist sicher ein Mega-Auftrag. Und bezahlen müssen es am Ende die Mieter.
RWE
03.07.2025, 19:20 Uhr
Ist ist doch sicher gut, wenn die SWG im 21. Jahrhundert ankommt und für vernünftiges Internet sorgt
Für die Drückerkolonnen kann kein Vermieter etwas. Und selbst wenn Glasfaser verfügbar ist, muss niemand, weder Hausbesitzer noch Vermieter, einen solchen Vertrag abzuschließen. Steht ja auch im Artikel. Aber der an Bandbreite wird steigen. Homeoffice, Internet-TV, Streaming, Gaming, das Internet der Dinge usw. sind immer mehr auf dem Vormarsch.
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