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Fr, 11:23 Uhr
01.12.2006

Kein Pardon mehr

Nordhausen (nnz). Wer den Lidl-Markt am Nordhäuser Busbahnhof besucht, der wird sich oft wundern. Der Parkplatz ist übervoll, doch nur wenige Kunde sind im Markt zu finden. Das ärgert vor allem eine Immobilienverwaltung in Weimar. Die will am Montag rigoros verfahren.

Ab Montag wird abgeschleppt (Foto: nnz) Ab Montag wird abgeschleppt (Foto: nnz)


„Als zuständige Immobilienverwaltung für den eingemieteten Lidl-Markt müssen wir in letzter Zeit vermehrt feststellen, dass auf dem Gelände mit rund 170 Stellplätzen diese zu Stoßzeiten (Sprechtage des Arbeitsamtes) und auch darüber hinaus, in Größenordnungen durch Falschparker belegt werden“, berichtet Jörn Feikert aus Weimar.

Die Falschparker seien nach seinen Angaben Besucher der Stadt, größtenteils jedoch Besucher der nahe gelegenen Arbeitsagentur. Nach Ansicht von Feikert sei der Parkplatz des Arbeitsamtes mindestens zu 80 Prozen durch eigene Mitarbeiter beparkt und auch durch die Verkehrsführung alles andere als besucherfreundlich. „Leider waren unsere bisherigen Kontaktaufnahmen mit der Arbeitsagentur zur Entschärfung der Situation erfolglos.“

Da sich Kundenbeschwerden aufgrund nicht ausreichender, aber auch gar keiner Stellplätze am Lidl-Markt häufen, ist das Unternehmen aus Weimar gezwungen entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Und die haben es in sich. Ab Montag wird der Parkplatz von zwei Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma bewacht und Falschparker (Nichtbesucher des Lidl-Marktes und bei Überschreiten der Parkdauer von einer Stunde) werden unverzüglich abgeschleppt.
Autor: nnz

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