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Do, 17:37 Uhr
30.11.2006

Heiße Phase beginnt

Nordhausen (nnz). Mit dem bevorstehenden ersten Adventswochenende beginnt im Einzelhandel die Hoch-Zeit im Weihnachtsgeschäft. Was die Händler erwarten, das hat jetzt die nnz erfahren.


Nachdem die thüringischen Händler in den ersten 10 Monaten des Jahres wiederum Umsatzeinbußen gegenüber dem schon im Vorjahr liegenden Minus hinnehmen mussten, hoffen die Unternehmen nach Einschätzung der Pressesprecherin des Einzelhandelsverbandes, Monika Osiewacz, nun auf die Schenkfreude der Kunden.

Immerhin werde etwa durchschnittlich ein Fünftel der Jahresumsätze im Weihnachtsgeschäft erzielt. Bei klassischen Geschenksortimenten läge der Anteil deutlich darüber, wie z.B. bei Spielwaren mit etwa 33 %, Uhren/Schmuck mit etwa 30 %, Lederwaren ca. 25 % und Bücher mit etwa 24 %. Händler mit technischen oder hochpreisigen Sortimenten hofften zudem noch auf Vorzieheffekte wegen der Mehrwertsteuererhöhung. Diese Erwartung ist bislang in Thüringen nur recht verhalten eingetreten.

„Auf unsere Kunden warten viele Highlights in und um die Geschäfte. Die Weihnachtsmärkte eröffnen, Straßen und Geschäfte strahlen im Lichterglanz. Insbesondere an den Samstagen können die Kunden mit Events für Groß und Klein rechnen. Zudem nutzten Händler in Einkaufszentren und Einkaufsstraßen, vor allem in den Mittel- und Oberzentren stunden- oder tageweise die Möglichkeiten längerer Öffnungszeiten an den Wochentagen Montag bis Freitag“, so der Präsident des Einzelhandelsverbandes, Kaufmann Arnold Senft.

Am 3.12.06, dem 1. Adventssonntag, sei in über 30 Städten Thüringens ein sonntäglicher vorweihnachtlicher Einkaufsbummel möglich, z.B. in Altenburg, Erfurt, Eisenach, Gera, Gotha, Ilmenau, Jena, Leinefelde-Worbis, Meiningen, Mühlhausen, Nordhausen, Pößneck, Saalfeld, Suhl, Weimar, usw. Meist sei zwischen 13.00 und 18.00 Uhr geöffnet.

Nach Verbandsumfragen zeigten sich die Händler verhalten optimistisch. Etwas mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen rechne im Weihnachtsgeschäft mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau oder leicht darüber.
Autor: nnz

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